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1:2-Derbypleite: EVM verzweifelt an Pfaffenhofens Keeper

Montag, 16. Oktober 2017
Das Anrennen wurde nicht belohnt: Der EVM biss sich am Sonntag an Pfaffenhofens Goalie Philipp Hähl die Zähne aus und kassierte so eine vermeidbare 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)-Heimniederlage im Hallertau-Derby.
Doppelt hält besser. Beim EC Pfaffenhofen gilt dieses Motto zumindest auf der Trainerposition. Mit Gregor Tomasik und Dimitri Kurnosow haben bei den IceHogs nämlich zwei gleichberechtigte Übungsleiter das Sagen. Und so hörte man bei der Pressekonferenz nach dem Sonntagsspiel im Eisstüberl auch so manches doppelt. Der Name des Keepers fiel gleich fünf- oder sechsmal: Philipp Hähl war schließlich der Garant für die ersten drei ECP-Punkte der Saison.
„Wir brauchen nicht reden: Es war Wahnsinn, was Pippo heute gehalten hat“, lobte Tomasik. „Besonders im letzten Drittel, als die Moosburger nochmal richtig Dampf gemacht haben.“ Was die rund 200 Zuschauer da geboten bekamen, erinnerte eher an Handball als an Eishockey: Der EVM schnürte die Gäste im eigenen Drittel ein und ließ die Scheibe teilweise im Halbkreis vor dem gegnerischen Gehäuse laufen. Doch entweder die Schüsse knallten an die Bande – oder „Pippo“ war da.
Da es in dieser Phase noch 1:1 stand, wäre es für die Hausherren auch nicht so dramatisch gewesen, wenn dieses Spielchen noch bis zum Ende so weitergegangen wäre. Den geplanten Dreier fürs Wochenende hatte man überraschenderweise am Freitag in Peißenberg geholt. Und ein vierter Zähler wäre bei einem Remis nach 60 Minuten so auch noch dazugekommen. Aber einer der wenigen Befreiungsangriffe der Gäste sollte nach 54 Minuten die Endphase auf den Kopf stellen: Thomas Bauer traf aus dem Gewühl vor EVM-Keeper Thomas Hingel zum 1:2. Da sich die Moosburger noch zwei Strafzeiten einfingen, musste die Schlussoffensive ausfallen.
In den vorangegangenen beiden Dritteln hatten die Zuschauer ein über weite Strecken mäßiges Bayernliga-Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten gesehen. Während der EVM im ersten Abschnitt den Ton angab und neben der 1:0-Führung durch Daniel Möhle noch zwei, drei Großchancen vergab, gehörte der Großteil des zweiten Durchgangs den Gästen. Hier fiel auch der zwischenzeitliche Ausgleich.
Moosburgs Coach Dimitri Startschew trug die Pleite mit Fassung: „Mit Blick auf den Kampf um die Playoff-Plätze wären die drei Punkte gegen Pfaffenhofen vielleicht wertvoller gewesen. Aber sowas kann man sich nicht aussuchen.“ Oder der EVM gewinnt beim nächsten Mal einfach beide Spiele. Doppelt hält bekanntlich besser.

Tore: 1:0 (14:59) Möhle (Michel, Jeske), 1:1 (27:33) Landstorfer (Huber, Hähl), 1:2 (54:31) Bauer. Strafminuten: 8/4. Zuschauer: 180.
Aufstellung: Hingel, Probst; Ujcik, Lenczyk, Krämmer, Loidl, Steiger, Jeske; Hanöffner, Möhle, Schander, Michel, Asen, Wawrotzki, Dlugos, Kankovsky. 

6:5 - EVM holt ausgerechnet in Peißenberg den ersten Dreier

Samstag, 14. Oktober 2017
Freude und Erleichterung bei Moosburgs Kufencracks: Am dritten Spieltag gab es endlich die ersten Punkte. Ausgerechnet beim TSV Peißenberg, wo man seit der Bayernliga-Rückkehr vor sechs Jahren noch nie etwas geholt hatte, siegte der EVM am Freitag in einer dramatischen Begegnung mit 6:5 (3:3, 1:1, 2:1).
Dabei verlief der Start alles andere als vielversprechend. Die Gastgeber ließen den Grün-Gelben in den ersten zehn Minuten kaum Luft zum Atmen. Sechsmal scheiterte der TSV in aussichtsreicher Position an Keeper Thomas Hingel, bis dann in der 6. Minute das überfällige 1:0 fiel. Warum die Peißenberger im Anschluss daran mehr als nur einen Gang zurückschalteten, war auch „Eishackler“-Coach Sepp Staltmayr ein Rätsel: „Vielleicht haben einige nach der Führung gedacht, das geht so einfach. Aber man darf nicht so nachlässig sein.“ Nur 13 Sekunden nach dem eher zufällig zustande gekommen zweiten TSV-Tor verkürzte Geburtstagskind Daniel Schander auf 1:2 (12.). Ein wichtiges Lebenszeichen! In Überzahl gelang dem fleißigen David Michel der 2:2-Ausgleich (19.). Und jetzt wackelten die Hausherren gewaltig: Marc Lenczyk nutzte die Unsicherheit mit einem Gewaltschuss von der blauen Linie zur mehr als überraschenden Gäste-Führung, die Peißenberg nach einer Moosburger Unkonzentriertheit aber noch vor der ersten Pause wieder egalisieren konnte.
Im Mitteldrittel standen die Startschew-Schützlinge kurz davor, das Match endgültig zu kippen: Nach Mathias Jeskes Tor zum 3:4 (26.) hatten die Moosburger in einem 5:3-Powerplay beste Chancen, die Führung auszubauen. Nachdem die Hausherren per Abpraller zum abermaligen Ausgleich gekommen waren, bot sich auch ihnen die Möglichkeit, mit zwei Mann mehr auf dem Eis zum Erfolg zu kommen. Aber auch hier blieb es beim Versuch.
Bereits vor dem letzten Drittel hatte EVM-Trainer Dimitri Startschew, der aufgrund des kurzfristigen Ausfalls von Stürmer Jakob Killermann Philipp Ujcik zum neunten Angreifer gemacht hatte, reagieren müssen: Nachdem Daniel Möhle drei (!) Schüsse abgekriegt hatte und vorzeitig in die Kabine musste, stellte er auf zwei Blöcke um: „Wir brauchen jetzt die Stabilität bis zum Schluss. Auch wenn das Kraft kosten wird.“
Aber der Plan ging auf: Trotz der erneuten Peißenberger Führung nach 43 Minuten blieb der EVM vor den rund 500 Zuschauern cool. In Überzahl gelang Routinier Patrice Dlugos das 5:5, sechs Minuten vor der Schlusssirene wurde David Michel zum Moosburger Matchwinner. Mit viel Kampf, Einsatz und Leidenschaft retteten die Dreirosenstädter den knappen Vorsprung ins Ziel.

Tore: 1:0 (5:13) Brauer (Höfler, Eichberger), 2:0 (11:08) Barth F. (Morley, Müller), 2:1 (11:21) Schander (Dlugos), 2:2 (18:00) Michel (Krämmer, Wawrotzki; 5-4), 2:3 (18:50) Lenczyk (Wawrotzki, Schander), 3:3 (19:28) Vogl (Stögbauer, Birkner). 3:4 (25:15) Jeske (Möhle), 4:4 (32:43) Höfler (Hörndl, Eichberger), 5:4 (42:08) Stögbauer (Vogl, Höfler), 5:5 (49:33) Dlugos (Schander), 5:6 (53:40) Michel (Dlugos). Strafminuten: 12/8. Zuschauer: 497.
Aufstellung: Hingel, Probst; Ujcik, Lenczyk, Krämmer, Loidl, Steiger, Jeske; Hanöffner, Möhle, Schander, Michel, Asen, Wawrotzki, Dlugos, Kankovsky. 

Ob in Peißenberg oder gegen Pfaffenhofen - der EVM will punkten

Freitag, 13. Oktober 2017
Klappt's an diesem Wochenende mit den ersten Punkten? Wohl nur eine Außenseiterchance hat der EVM am heutigen Freitag beim TSV Peißenberg (19.30 Uhr, Busabfahrt 15.45 Uhr). Am Sonntag allerdings kommt es um 17.15 Uhr in der Sparkassen-Arena zu einem echten Keller-Derby gegen den EC Pfaffenhofen, der ebenfalls noch ohne Zähler dasteht.
In jüngerer Vergangenheit waren die Moosburger zu Saisonbeginn meist hellwach. Vor zwei Jahren stürmte man sogar an die Tabellenspitze, führte mit dem ESC Dorfen über Wochen die Liga an. Heuer müssen die Grün-Gelben den Kampf um Platz acht von der anderen Seite des Klassements annehmen. "Wir sollten allerdings nicht vergessen, dass wir ein schweres Auftaktprogramm hatten und erst zwei von 26 Partien in der Vorrunde gespielt sind", wirft Pressesprecher Bastian Amann ein. "Trotzdem war natürlich nicht geplant, gegen Landsberg zweistellig zu verlieren." Zumal die Erwartungshaltung nach der überzeugenden Vorbereitungsphase im Umfeld recht hoch war. "Aber das zeigt wieder nur mal: Testspiele sind Testspiele", so Amann.
Aber wo heuer einiges anders ist, würde es sich ja auch anbieten, dass man die schwarze Serie in Peißenberg beendet. Seit der Rückkehr in die Bayernliga haben die Moosburger dort noch nie etwas geholt. Der TSV war zwar am Sonntag spielfrei, hat am vergangenen Freitag aber mit dem 4:2-Heimerfolg über Pfaffenhofen bereits den ersten Dreier eingefahren. Der Sieg kam allerdings erst in der Schlussphase zustande und sollte Warnung genug vor dem ECP sein, mit dem es die Moosburger am Sonntag zuhause zu tun bekommen. Die Hallertauer haben sich mit den beiden Kanadiern Jake Fardoe und Michael Chemello verstärkt und wollen sich im Gegensatz zur Vorsaison aus dem Abstiegskampf raushalten. Bastian Amann erwartet schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison ein Sechs-Punkte-Spiel - "auch Pfaffenhofen will im Kampf um Platz acht mitmischen".
Nicht nur, was die Punkte betrifft, sondern auch personell muss der EVM gerade eine kleine Durststrecke überwinden. Die jungen Angreifer Jan Herrmann und Hermann Azimov fallen an diesem Wochenende ebenso verletzungsbedingt aus wie Verteidiger Julian Fink. Stürmer Andrej Bartz hat aus beruflichen Gründen das Thema Bayernliga abgehakt und wird nach Dingolfing in die Landesliga zurückkehren. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Abwehrspieler Max Ohr, der heuer aufgrund einer OP noch gar nicht auf dem Eis stand, kann nächste Woche endlich ins Training einsteigen. 

3:10 - Landsberg für den EVM eine Nummer zu groß

Sonntag, 8. Oktober 2017
Das befürchtete Null-Punkte-Wochenende zum Saisonstart ist Realität: Nachdem der EVM in Passau zumindest phasenweise am ersten Zähler schnuppern durfte, waren die Dreirosenstädter am Sonntag in der Sparkassen-Arena gegen den Titelkandidaten HC Landsberg chancenlos. Am Ende heiß es 3:10 (0:4, 2:2, 1:4).
„Wir müssen weiterarbeiten und aus unseren Fehlern lernen. Landsberg war einfach eine Klasse besser“, analysierte EVM-Coach Dimitri Startschew bei der Pressekonferenz. Was die Gäste außerdem waren: eiskalt. Aufs gegnerische Tor schossen die Hausherren im ersten Abschnitt zwar mindestens genau so oft wie die Riverkings, die brachten die Scheibe aber gleich viermal im Kasten von Thomas Hingel unter. Die Moosburger blieben im Abschluss oft zu harmlos.
Dass die Begegnung im zweiten Abschnitt fast gekippt wäre, spricht immerhin für die Moral der Startschew-Schützlinge. Die spielten nun 15 Minuten lang so, wie man es heuer aus der Vorbereitung kannte: Schnell, lauffreudig, zielstrebig – und endlich auch erfolgreich: Daniel Möhle und der in die zweite Sturmreihe aufgerückte Patrice Dlugos verkürzten bis zur 25. Minuten auf 2:4. „Da hatten wir einen richtigen Bruch drin“, kommentierte Landsberg-Coach Randy Neal diese Phase, die bis zur 36. Minute ging. Ein dritter oder sogar vierter Treffer lag in der Luft, die Chancen blieben aber allesamt ungenutzt. Die Folge: Ein Konter aus dem Nichts bescherte den Gästen das 2:5, die in Überzahl kurz vor der zweiten Pause auch noch den sechsten Treffer drauflegten. Apropos Überzahl: Fünf der zehn Riverkings-Tore fielen mit einem Mann mehr auf dem Eis. Eine anständige Quote – schließlich hatte der HCL dazu nur sechsmal die Gelegenheit. Startschew: „Das Powerplay von Landsberg war wirklich stark.“
Der Schlussabschnitt lief dann eher unter der Rubrik „Schaulaufen“. Wobei sich die gut 200 Zuschauer schon gewünscht hätten, dass die Niederlage am Ende nicht so klar ausfällt. Aber die Landsberger spielten ihre Überlegenheit nun gnadenlos aus und zogen auf 3:10 davon. David Michel war es mit einem schönen Solo vorbehalten, noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben (55.).

Tore: 0:1 (1:02) Kerber M. (Slavicek), 0:2 (2:59) Neal (Reicheneder), 0:3 (12:35) Fischer (Sturm, Curmann), 0:4 (16:12) Reuter, 1:4 (21:05) Möhle (Steiger, Jeske), 2:4 (24:34) Dlugos (Wawrotzki, Schander), 2:5 (35:59) Kerber M. (Maier, Maag), 2:6 (39:30) Kerber M. (Sturm, Kerber S.), 2:7 (41:15) Sturm (Curmann, Kerber M.), 2:8 (45:12) Reuter (Maier, Fischer), 2:9 (50:02) Slavicek (Menge), 3:9 (54:40) Michel, 3:10 (59:42) Neal (Juhasz, Geißberger). Strafminuten: 14/16. Zuschauer: 205.
Aufstellung: Hingel, Probst; Ujcik, Steiger, Jeske, Lenczyk, Loidl, Krämmer; Dlugos Hanöffner, Möhle, Schander, Michel, Wawrotzki, Kankovsky, Asen, Killermann. 

EVM kehrt mit leeren Händen aus Passau heim

Samstag, 7. Oktober 2017
Bis zum Schluss wurde um Zählbares gekämpft – aber vergeblich. Ein Empty-Net-Goal der Gastgeber besiegelte am Freitag die 3:6 (0:1, 2:1, 1:4)-Auftaktniederlage der Moosburger in Passau.
Hätte eine Jury den Sieger dieser fairen Partie – insgesamt nur zehn Strafminuten – bestimmen müssen, sie hätte sich mit ziemlicher Sicherheit für die Passau Black Hawks entschieden. Die Niederbayern waren über weite Strecken das spielbestimmende Team mit den besseren Chancen. „Und trotzdem war da heute was drin. Wir haben in der entscheidenden Phase aber nicht zugeschlagen“, sagte EVM-Trainer Dimitri Startschew nach der Schlusssirene.
Damit meinte er weniger die ausgeglichenen Anfangsminuten, in denen ein Schuss von Josef Kankovsky an den Pfosten knallte (4.), sondern vielmehr die zweite Hälfte des Mitteldrittels: Trotz komfortabler 2:0-Führung verloren die Hausherren nach ihrer ersten Strafzeit plötzlich völlig den Faden. „Dabei haben wir in den zwei Minuten nicht mal ein Gegentor kassiert“, rätselte EHF-Coach Ivan Horak. Das fiel erst kurz danach, als die erste Moosburger Sturmreihe nach Belieben kombinieren durfte und Daniel Möhle vollendete. Doch nun dominierte der EVM – und die über 700 Zuschauer in der Eisarena mussten mitansehen, wie Tobias Hanöffner beim nächsten Powerplay auf 2:2 ausglich. Horak: „Zum Glück hat Moosburg es da verpasst, noch das eine oder andere Tor draufzulegen.“ So retteten sich die Black Hawks mit dem Remis in die zweite Pause.
Doch die sollte ihnen reichen, um sich wieder zu ordnen: Nur 45 Sekunden nach Wiederbeginn mussten die Grün-Gelben den wohl entscheidenden Rückschlag in Form des 2:3 einstecken. Passau bekam das Spiel nun wieder in den Griff, scheiterte zunächst aber am gut aufgelegten Thomas Hingel. Mit dem Doppelschlag in der 54. Minute schien den Hausherren dann die Entscheidung gelungen zu sein. Aber die Gäste gaben trotzdem nicht auf, schmissen noch einmal alles nach vorne und kamen durch Doppeltorschütze Hanöffner auf 3:5 heran. Als dann Hingel zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis gegangen war, setzte Passau mit einem Weitschuss ins leere Tor den Schlusspunkt.
Für Moosburgs Trainer Startschew, der in diesem Auftaktmatch neben dem gesperrten Abwehrmann Marc Lenczyk (für ihn verteidigte Patrice Dlugos) auch auf Jan Herrmann, Max Ohr, Andrej Bartz und Julian Fink verzichten musste, gab es in der Schlussminute noch eine weitere personelle Hiobsbotschaft: Youngster Hermann Azimov ging wegen einer Bänderverletzung vorzeitig vom Eis.

Tore: 1:0 (18:07) Pertl (Huber, Geiger), 2:0 (21:43) Schindlbeck (Ferstl, Detterer), 2:1 (33:20) Möhle (Michel, Hanöffner), 2:2 (37:26) Hanöffner (Steiger, 5-4), 3:2 (40:45) Sulcik (Merka, Nemecek), 4:2 (53:37) Nemecek (Detterer, 5-4), 5:2 (53:52) Sulcik (Nemecek, Merka), 5:3 (55:14) Hanöffner (Ujcik, Michel), 6:3 (59:11) Merka (Nemecek, Pertl, EN). Strafminuten: 8/2. Zuschauer: 718. Aufstellung: Hingel, Eggerdinger-Hölzl; Ujcik, Krämmer, Loidl, Steiger, Jeske, Dlugos; Hanöffner, Möhle, Schander, Michel,, Asen, Killermann, Wawrotzki, Azimov, Kankovsky. 

Das Warten hat ein Ende: EVM startet in neue BEL-Saison

Donnerstag, 5. Oktober 2017
Startschuss für die Bayernliga-Saison 2017/18: Bevor der EV Moosburg am Sonntag um 17.15 Uhr mit dem HC Landsberg gleich einen Mitfavoriten in der Sparkassen-Arena begrüßt, gastiert die Startschew-Truppe am Freitag um 20 Uhr bei den Passau Black Hawks (Busabfahrt 16 Uhr).
Diese Vorbereitungsphase verlief fast schon zu glatt. Fünf Spiele, keine Niederlage, darunter zwei Siege (7:6 n.P. und 4:1) gegen den favorisierten Nachbarn Erding Gladiators. Doch wenige Tage vor dem Saisonstart kam der vielleicht gar nicht so unwillkommene Dämpfer: Gegen den Landesligisten TSV Trostberg setzte es auf heimischem Eis eine verdiente 3:7-Pleite. „Wir sind wieder geerdet“, kommentierte Kapitän Mathias Jeske die verpatzte Generalprobe.
Der EVM geht also auf dem Boden der Tatsachen in das erste Punktspielwochenende – das es durchaus in sich hat. „Ich hoffe einfach, dass wir zum Auftakt gleich was mitnehmen können“, sagt Vorstandsmitglied Ludwig Kieninger. „Gegen Mitfavorit Landsberg sind wir sicher nur Außenseiter. Deshalb wäre es gut, nicht mit leeren Händen aus Passau heimzukommen.“ Zumal die Black Hawks, die in der Vorsaison erst in letzter Sekunde den Klassenerhalt schafften, ihren Kader qualitativ verstärkt haben (u. a. mit Moosburgs Stürmer Dominik Schindlbeck) und als einer der Hauptkonkurrenten der Moosburger im Kampf um die Playoff-Plätze gelten.
Womit wir beim Thema „Saisonziel“ wären. Und da holt Kieninger etwas aus: „Diese Liga ist heuer schwer einzuordnen. Die meisten Mannschaften haben sich auf jeden Fall eher verstärkt. Deshalb erwartet ich einen harten Kampf um Platz acht – mit einigen Konkurrenten.“ Wie hoch er die Chancen des EVM einschätzt? „Wir werden schon an unser Limit gehen müssen, um dieses Ziel zu erreichen. Aber ich traue es der Mannschaft zu.“
Diese wurde heuer rundum erneuert: Acht Zugängen stehen sechs Abgänge gegenüber. Das Motto „Frischer Wind“ hat in der Kaderplanung eine nicht unwesentliche Rolle gespielt. Blickt man auf den einen oder anderen neuen Namen im Kader, so wird auch die Handschrift von Trainer Dimitri Startschew, der das Team während der vergangenen Spielzeit übernommen hat, erkennbar.
So sind nicht nur die beiden U23-Spieler Andrej Bartz und Hermann Azimov, die wie Startschew aus Dingolfing stammen, erklärte Wunschspieler gewesen, auch für die Offensiv-Verpflichtung von Jan Hermann (EHC Straubing 1b) oder Oliver Wawrotzki (Passau Black Hawks) machte sich der Trainer stark. Sie haben das Eishockeyspielen ebenfalls in der BMW-Stadt gelernt. Auf der Ausländerposition ist dem EVM mit dem Tschechen David Michel ein echter Coup gelungen. Der 22-Jährige Angreifer stand in der Vorsaison in Erding unter Vertrag und kam dort in 35 Spielen auf 56 Punkte. In der Vorbereitung hat er seine Treffsicherheit ebenfalls schon unter Beweis gestellt. Die neu eingeführte zweite Ausländerposition besetzt weiterhin Josef Kankovsky (TCH).
Was die Abwehr betrifft, halten sich die Neuerungen in Grenzen: Eigengewächs Julian Fink kehrte von seinem einjährigen Kanada-Gastspiel zurück, während Routinier Marc Lenczyk (ESC Dorfen) den Platz von Rudi Lorenz (zurück nach Erding) einnimmt. „Fakt ist, dass die gesamte Mannschaft heuer defensiv anders agieren muss“, weiß Kieningers Vorstandskollege Bernhard Loidl. Kein Wunder: Kein Bayernligist kassierte in der abgelaufenen Spielzeit so viele Tore wie die Grün-Gelben. Damit sich daran etwas ändert, haben die Moosburger auch auf der Position des letzten Mannes reagiert – und holten Thomas Hingel aus der Oberliga (Waldkraiburg) zurück. Seine Backups sind Johannes Probst (U23 EV Aich) und Adrian Kant (U23 EVM). Und für den Fall der Fälle steht Oldie Bernhard Eggerdinger-Hölzl bereit.
Loidl blickt optimistisch auf die bevorstehende Saison: „Ich denke, dass uns dieser Umbruch ganz gut tut.“ Auch wenn sich weiterhin Urgesteine wie Patrice Dlugos (38) und Tobias Hanöffner (34) im Kader tummeln, wurde der Altersdurchschnitt auf 24,3 Jahre gesenkt. 

Hingel sichert 4:1-Erfolg in Erding - Am Dienstag Generalprobe

Sonntag, 1. Oktober 2017
Trotz einiger Ausfälle konnte der EVM auch das Rückspiel bei BEL-Konkurrent Erding Gladiators für sich entscheiden. Das 4:1 (1:0, 3:0, 0:1) am Freitagabend war in der laufenden Vorbereitungsphase der vierte Sieg in Folge.
Zweieinhalb Minuten vor dem Ende ist es dann doch noch passiert – und der bärenstarke Thomas Hingel im EVM-Gehäuse musste hinter sich greifen. Für die gastgebenden Erdinger kam der Treffer zum 1:4 jedoch zu spät, um die Pleite noch zu verhindern. Hingel stand den Offensivbemühungen der Gladiators zuvor immer wieder im Weg. Seine Vorderleute erwiesen sich derweil als ziemlich clever beim Torabschluss. Allen voran der gegen seine ehemaligen Teamkollegen top motivierte David Michel, der für den ersten und vierten Treffer der Moosburger verantwortlich zeichnete.
Zwischen der 25. und 30.Minute hatten die Gäste ihre stärkste Phase. Bevor Michel da für die Vorentscheidung sorgte, durften sich bereits die Abwehrkollegen Marc Lenczyk und Mathias Jeske (in Überzahl) in die Torschützenliste eintragen. Kein Wunder, dass diesmal auch die Verteidiger vor dem gegnerischen Gehäuse gefragt waren: Mit Oliver Wawrotzki, Daniel Schander, Andrej Bartz und Hermann Azimov fehlte ein ganzes Stürmer-Quartett.
Seine Generalprobe für den Bayernliga-Auftakt am kommenden Freitag bestreitet der EV Moosburg am Tag der Deutschen Einheit (Dienstag, 3. Oktober) gegen den Landesligisten und alten Bekannten TSV Trostberg. Los geht’s bereits um 17.15 Uhr in der Sparkassen-Arena.

Tore: 0:1 (13:08) Michel (Möhle), 0:2 (24:56) Lenczyk (Kankovsky), 0:3 (28:29) Jeske (Lenczyk), 0:4 (29:30) Michel (Krämmer), 1:4 (57:32) Borrmann (Spindler). Strafminuten: 8/10. Zuschauer: 258. Aufstellung: Hingel, Probst; Ujcik, Jeske, Krämmer, Steiger, Lenczyk, Schwarz, Loidl; Herrmann, Dlugos, Kankovsky, Hanöffner, Asen, Killermann, Michel, Möhle. 

6:2-Derbysieg gegen Freising - Am Freitag Test in Erding

Donnerstag, 28. September 2017
Trotz des Ligenunterschieds begegneten sich am Mittwoch der EV Moosburg (Bayernliga) und die Black Bears Freising (Landesliga) in ihrem Vorbereitungsderby auf Augenhöhe. Dass die Moosburger am Ende relativ deutlich mit 6:2 (2:0, 1:0, 3:2) die Oberhand behielten, hatten sie nicht zuletzt Keeper Thomas Hingel zu verdanken.
Der aus Waldkraiburg zurückgekehrte Schlussmann trieb speziell im ersten Drittel die Gäste aus der Domstadt mit seinen Paraden zur Verzweiflung. Nach ihrer frühen Führung durch David Michel agierten Moosburgs Eishackler oft zu sorglos gegen die gut organisierten Freisinger. Doch die konnten ihre Chancen nicht nutzen und kassierten vor dem ersten Wechsel per Konter sogar noch das 2:0 (Tobias Hanöffner).
Ausgeschlafener und abgeklärter wirkte der EVM dann im zweiten Abschnitt. Ein abgefälschter Steiger-Schuss in Überzahl war allerdings das einzig zählbare Ergebnis der nun verstärkten Offensivbemühungen. Im Schlussdrittel machten die Hausherren mit zwei frühen Treffern dann alles klar. Doch die Black Bears gaben auch in der Folge nicht auf. Nachdem Jakob Killermann mit seinem ersten Tor im EVM-Trikot das halbe Dutzend vollgemacht hatte, gelang Martin Dürr und Martin Oertl immerhin noch die verdiente Ergebniskosmetik.
Bevor die Grün-Gelben ein paar Tage pausieren dürfen, steht erst noch das Testrückspiel bei den Erding Gladiators auf dem Programm. Anpfiff ist am Freitag um 20 Uhr.
Tore: 1:0 (3:32) Michel (Lenczyk), 2:0 (16:24) Hanöffner (Michel, Möhle), 3:0 (33:06) Steiger (Hanöffner, Möhle), 4:0 (41:13) Wawrotzki (Lenczyk), 5:0 (46:47) Hanöffner (Ujcik, Möhle), 6:0 (55:23) Killermann (Asen, Herrmann), 6:1 (55:30) Dürr (Holler, Hanke), 6:2 (57:25) Oertl (Holler, Dürr). Strafminuten: 8/12. Zuschauer: 75. Aufstellung: Hingel, Probst; Ujcik, Steiger, Jeske, Lenczyk, Loidl, Krämmer, Schwarz; Dlugos, Hanöffner, Herrmann, Schander, Michel, Wawrotzki, Kankovsky, Asen, Killermann, Azimov, Möhle. 

Zwei Heimspiele, zwei Siege: Startschew-Schützlinge stark in der Testphase

Montag, 25. September 2017
Auch wenn es sich natürlich nur um Vorbereitungsspiele handelte, hat die runderneuerte und verjüngte Mannschaft des EV Moosburg doch einen sehr ansehnlichen Start in die Sparkassen-Arena-Eiszeit 17/18 hingelegt: Nachdem die Startschew-Truppe am Freitag die Erding Gladiators nach Penaltyschießen mit 7:6 bezwang, feierte man am Sonntag einen überraschend deutlichen 10:2-Sieg über die Geretsrieder River-Rats.
Der frische Wind, den sich die Vorstandschaft durch die eine oder andere personelle Änderung erhofft hatte, er weht bereits über das Moosburger Eis. Schon die Erdinger hatten trotz leichter optischer Überlegenheit ihre Mühe mit den laufstarken und sehr engagierten Hausherren. In einer über 60 Minuten sehr abwechslungsreichen Begegnung ließen sich die Dreirosenstädter trotz einiger Rückstände nie richtig abschütteln. Durch einen Doppelpack in der 59. Minute schaffte man den 6:6-Ausgleich und konnte sich dann im sofortigen Penaltyschießen durchsetzen. Als würdiger Stellvertreter von Goalie Thomas Hingel erwies sich in dieser Partie Neuzugang Johannes Probst, der nach 30 Minuten eingewechselt wurde und nur einmal hinter sich greifen musste.
Davon konnte der Ex-Profi-Torwart Martin Morczinietz, der am Sonntag das Gehäuse des ESC Geretsried hütete, nur träumen. Bis zur 20. Minute hatten die erneut stark aufspielenden Moosburger bereits einen 4:0-Vorsprung herausgeschossen – und dabei sogar noch Chancen liegen gelassen. Erst im Mitteldrittel konnten die River-Rats die Begegnung etwas ausgeglichener gestalten. Der Schlussabschnitt gehörte dann aber wieder dem EVM. Einziger Wermutstropfen im Freudenbecher: die Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen Verteidiger Marc Lenczyk (Bandencheck).
Damit hat der EV Moosburg drei seiner insgesamt sechs Vorbereitungsspiele absolviert. Weiter geht’s am kommenden Mittwoch zuhause gegen Nachbar SE Freising (19.30 Uhr). Am Freitag, 29. September, um 20 Uhr steht dann das Rückspiel bei den Erding Gladiators auf dem Programm; und die Generalprobe für die am 6. Oktober beginnende BEL-Saison bestreitet der EVM am Tag der Deutschen Einheit, Dienstag, 3. Oktober (17.15 Uhr), gegen Landesligist TSV Trostberg.
EV Moosburg – Erding Gladiators 7:6 (2:3, 2:2, 2:1, 1:0). Tore: 1:0 (0:58) Kankovsky (Schander, Wawrotzki), 1:1 (3:59) Spindler (Retzer), 2:1 (5:12) Schander (Lenczyk, Jeske), 2:2 (8:17) Zimmermann (Mitternacht), 2:3 (12:31) Poetzel, 3:3 (20:38) Dlugos (Michel), 3:4 (22:49) Mitternacht (Zimmermann, Krzizok), 3:5 (26:58) Schwarz (Borrmann), 4:5 (32:46) Wawrotzki (Schander), 4:6 (57:27) Lorenz, 5:6 (58:02) Jeske (Wawrotzki), 6:6 (58:19) Ujcik (Michel, Hanöffner), 7:6 (P) Wawrotzki. Strafminuten: 12/18. Zuschauer: 150. Aufstellung: Hingel, Probst (ab 30.); Ujcik, Steiger, Jeske, Lenczyk, Loidl, Schwarz; Hanöffner, Herrmann, Schander, Michel, Wawrotzki, Kankovsky, Asen, Dlugos, Azimov, Bartz.
EV Moosburg - ESC Geretsried 10:2 (4:0, 2:2, 4:0). Tore: 1:0 (10:23) Michel, 2:0 (14:31) Jeske (Lenczyk, Schander), 3:0 (18:29) Hanöffner (Michel, Ujcik), 4:0 (19:42) Herrmann (Wawrotzki, Jeske), 5:0 (23:35) Michel (Steiger, Ujcik), 5:1 (31:53) Zvonik (Köhler), 6:1 (35:38) Wawrotzki (Lenczyk, Schander), 6:2 (38:53) Merl (Fuchs), 7:2 (43:54) Bartz (Schander), 8:2 (49:55) Wawrotzki (Ujcik), 9:2 (51:40) Asen (Azimov, Herrmann), 10:2 (58:09) Hanöffner (Michel, Killermann). Strafminuten: EVM 12+5+Spieldauer Lenczyk (Bandencheck), ESC 12. Zuschauer: 85. Aufstellung: Hingel, Probst; Ujcik, Steiger, Jeske, Lenczyk, Loidl, Krämmer; Hanöffner, Herrmann, Schander, Michel, Wawrotzki, Kankovsky, Asen, Killermann, Azimov, Bartz. 

Heimischer Testspiel-Doppelpack gegen Erding und Geretsried

Donnerstag, 21. September 2017
Das Eis ist gemacht, die Linien sind gezogen und auch die ersten Trainingseinheiten sind bereits absolviert: Seit Anfang dieser Woche kann der EV Moosburg sich endlich auch in der heimischen Sparkassen-Arena auf die neue Bayernliga-Saison vorbereiten. Am Wochenende kommt es im Rahmen der Testphase bereits zu einem Heimspiel-Doppelpack.
"Wir stehen noch ganz am Anfang", kommentiert EVM-Trainer Dimitri Startschew die Vorbereitung. Nach drei externen Trainingseinheiten in Dingolfing und Landshut zogen die grün-gelben Eishackler Anfang dieser Woche mit ihrer Ausrüstung in die eigene Kabine ein. Dazwischen absolvierten die Moosburger ihr erstes Testspiel: 4:4 (1:1, 1:1, 2:2) trennte man sich in einem unterhaltsamen Isar-Derby vom Landesligisten EV Dingolfing.
An diesem Wochenende kommen auf den EVM zwei echte Gradmesser zu: Am Freitag um 19.30 Uhr empfängt man den Nachbarn Erding Gladiators, am Sonntag um 17.15 Uhr ist mit dem ESC Geretsried ein weiterer Liga-Konkurrent in der Dreirosenstadt zu Gast. Für Startschew stehen derzeit noch "mannschaftliche Experimente" im Vordergrund. Acht Neuzugänge muss er in die Truppe intergrieren. "Da geht's natürlich auch um die Frage: Wer passt zu wem?", so der Coach. Für ihn spielen die Ergebnisse in den verbleibenden fünf Vorbereitungsspielen deshalb keine große Rolle - "wichtig ist, dass zum Saisonstart im Oktober alles passt". Mit Maximilian Ohr und Bastian Krämmer fehlen derzeit noch zwei Stammspieler in der Abwehr. Der Einsatz der angeschlagenen Stürmer Daniel Schander und David Michel ist an diesem Wochenende ebenso fraglich. Der Rest ist soweit fit. Startschew: "Insbesondere die Jungen haben jetzt die Möglichkeit, sich für einen Stammplatz zu empfehlen."
Statistik zum Dingolfing-Test:
Tore: 0:1 (4:41) Wawrotzki, 1:1 (6:26) Franz (Schickaneder), 2:1 (24:12) Tahedl (Karmainski, Koß), 2:2 (36:54) Michel, 3:2 (43:02) Koma (Erl, Tahedl), 3:3 (43:51) Steiger (Michel), 3:4 (48:18) Jeske, 4:4 (56:33) Schickaneder (Franz). Strafminuten: EVD 10+10/EVM 8. Zuschauer: 150.
Aufstellung: Hingel (bis 31.), Probst (ab 31.); Ujcik, Lenczyk, Fink, Loidl, Steiger, Jeske, Schwarz; Hanöffner, Hermann, Möhle, Schander, Michel, Asen, Killermann, Wawrotzki, Azimov, Dlugos, Bartz, Kankovsky. 

Philipp Ujcik bleibt beim EVM - Vorbereitungsprogramm steht

Montag, 7. August 2017
Das Personalkarussell dreht sich weiter: Nun hat Verteidiger Philipp Ujcik seinen Vertrag für 2017/18 verlängert. Auch das EVM-Vorbereitungsprogramm steht fest.
Trotz seiner erst 23 Jahre zählt Ujcik bereits zu den Urgesteinen beim EV Moosburg. 2013 war er von der Landshuter DNL-Mannschaft in die Dreirosenstadt gekommen. Damit geht der 1,94 Meter große Verteidiger nun in seine fünfte Saison im grün-gelben Trikot. „Schön, dass es geklappt hat. Seit der EVM wieder in die Bayernliga zurückgekehrt ist, war Philipp immer mit dabei“, sagt Pressesprecher Bastian Amann.
Zu seinen Wurzeln zurückkehren wird dagegen Christian Birk: Der Stürmer, der in der vergangenen Spielzeit immerhin 31 Punkte für die Moosburger Eishackler gesammelt hat, spielt 2017/18 wieder bei seinem Heimatverein EC Pfaffenhofen.
Sechs Vorbereitungsspiele hat die sportliche Leitung des EVM für heuer vereinbart – vier daheim, zwei auswärts. Los geht’s am Samstag, 16. September (18 Uhr), mit dem Isar-Derby beim Landesligisten EV Dingolfing. Das restliche Testprogramm sieht folgendermaßen aus: EV Moosburg – Erding Gladiators (Freitag, 22. September, 19.30 Uhr), EV Moosburg – ESC Geretsried (Sonntag, 24. September, 17.15 Uhr), EV Moosburg – SE Freising (Mittwoch, 27. September, 19.30 Uhr), Erding Gladiators – EV Moosburg (Freitag, 29. September, 20 Uhr), EV Moosburg – TSV Trostberg (Dienstag, 3. Oktober, 17.15 Uhr). Die Punktspiele beginnen am Freitag, 6. Oktober.
Erstmals aufs Eis geht die Startschew-Truppe am Samstag, 9. September, in Landshut. Spätestens ab Dienstag, 19. September, kann in der heimischen Sparkassen-Arena trainiert werden. 

Der Spielplan ist da: Kein leichter Saisonstart für den EVM

Freitag, 7. Juli 2017
Gleich richtig gefordert ist der EV Moosburg zum Auftakt der Bayernliga-Saison 2017/18. Am ersten Spieltag, Freitag, 6. Oktober, gastieren die Grün-Gelben bei den Passau Black Hawks, am Sonntag, 8. Oktober, ist dann der HC Landsberg in der Sparkassen-Arena zu Gast. Hier der komplette Spielplan auf einen Blick:
Fr., 6.10.2017, 20 Uhr: EHF Passau - EVM
So., 8.10.2017, 17.15 Uhr: EVM - HC Landsberg
Fr., 13.10.2017, 19.30 Uhr: TSV Peißenberg - EVM
So., 15.10.2017, 17.15 Uhr: EVM - EC Pfaffenhofen
Fr., 20.10.2017, 19.30 Uhr: EVM - ESC Dorfen
So., 22.10.2017, 18 Uhr: ESC Geretsried - EVM
Fr., 27.10.2017, 20 Uhr: EA Schongau - EVM
So., 29.10.2017, 17.15 Uhr: EVM - Wand. Germering
Fr., 3.11.2017, 19.30 Uhr: EVM - Höchstadter EC
So., 5.11.2017, 17.30 Uhr: EV Pegnitz - EVM
Fr., 10.11.2017, 19.30 Uhr: EVM - TSV Erding
Fr., 17.11.2017, 19.30 Uhr: EV Füssen - EVM
So., 19.11.2017, 17.15 Uhr: EVM - ESV Buchloe
Fr., 24.11.2017, 19.30 Uhr: EVM - EHF Passau
So., 26.11.2017, 17 Uhr: HC Landsberg - EVM
Fr., 1.12.2017, 19.30 Uhr: EVM - TSV Peißenberg
So., 3.12.2017, 17.30 Uhr: EC Pfaffenhofen - EVM
Fr., 8.12.2017, 19.30 Uhr: EVM - ESC Geretsried
So.,10.12.2017, 17 Uhr: ESC Dorfen - EVM
So., 17.12.2017, 18 Uhr: Wand. Germering - EVM
Fr., 22.12.2017, 19.30 Uhr: EVM - EA Schongau
Di., 26.12.2017, 18 Uhr: Höchstadter EC - EVM
Fr., 29.12.2017, 19.30 Uhr: EVM - EV Pegnitz
Fr., 5.01.2018, 20 Uhr: TSV Erding - EVM
So., 7.01.2018, 17.15 Uhr: EVM - EV Füssen
So., 14.01.2018, 17.30 Uhr: ESV Buchloe - EVM 

EVM angelt sich Passauer Topscorer Wawrotzki

Donnerstag, 29. Juni 2017
Manchmal zahlt sich Geduld eben doch aus. Einige Wochen sind seit den Verhandlungen mit Passaus zweitbestem Scorer vergangen, jetzt leuchtet das Licht endlich grün: Oliver Wawrotzki wechselt von den Black Hawks zum EVM.
13 Tore und 13 Assists gelangen Wawrotzki in seiner ersten Bayernliga-Saison für die Niederbayern. Nur deren tschechischer Kontingentspieler Frantisek Mrazek traf öfter. Damit sorgte der 21-jährige Dingolfinger, der die komplette Nachwuchsabteilung des EV Landshut durchlaufen hat, durchaus für Aufsehen. Dass der Linksaußen überhaupt zu einem Thema bei den Grün-Gelben wurde, lag nicht zuletzt an der "Dingolfing-Connection" bei den Dreirosenstädtern um Daniel Schander, Maximilian Ohr und natürlich Coach Dimitri Startschew. "Die Gespräche mit Oliver waren von Beginn an sehr positiv", sagt EVM-Pressesprecher Bastian Amann. "Allerdings musste er das Organisatorische rund um sein Studium in Passau erst klären." Das dauerte einige Zeit. "Umso erfreulicher, dass sich das Warten gelohnt hat", so Amann. Auch Startschew ist angesichts der Verpflichtung des talentierten Stürmers begeistert: "Er spielt in meinen Plänen für die Offensive eine wichtige Rolle."
Und auch ein Eigengewächs wird seine Karriere beim EV Moosburg fortsetzen: Angreifer Alexander Asen will seinen Aufwärtstrend der vergangenen Spielzeit unbedingt unterstreichen. Nachdem der 19-Jährige in der Vorrunde seines ersten "richtigen" BEL-Jahres noch leer ausgegangen war, traf er in den Playdowns zweimal und bereitete einen Treffer vor.
Parallel zu diesen positiven personellen Nachrichten startet der EVM auch den Dauerkarten-Vorverkauf für die neue Saison. Und auch hier gibt es nur Gutes zu berichten: Die Preise bleiben nämlich stabil. Abo-Tickets für Steh- oder Sitzplätze kosten weiterhin zwischen 50 und 160 Euro. Die Karten sind wie schon im Vorjahr bei Loidl-Markisen im Moosburger Gewerbegebiet Degernpoint erhältlich - und zwar ab Mittwoch, 5. Juli. 

Zwei weitere Zusagen für die Offensive

Mittwoch, 21. Juni 2017
Nun sind auch die Stürmer Nummer acht und neun fix: Mit Daniel Schander und Patrice Dlugos haben zwei zuverlässige Punktesammler dem EVM ihre Zusage für die nächste Saison gegeben.
Als absoluter Nobody ist Schander vor zwei Jahren zum EVM gestoßen. Doch im Laufe der beiden Spielzeiten hat sich der 21-Jährige nicht nur einen Stammplatz im Kader erkämpft, sondern ist auch zu einem echten Leistungsträger in der Offensive gereift. Mit 13 Toren und 19 Vorlagen war er 2016/17 viertbester Scorer der Grün-Gelben. „Dass Daniel da auch für andere Vereine interessant wurde, ist keine Überraschung“, sagt Pressesprecher Bastian Amann. „Aber wir konnten ihn überreden, auch sein drittes Bayernliga-Jahr in Moosburg zu absolvieren.“
Seine Karriere eigentlich schon beendet hatte Patrice Dlugos 2013. Doch zwei Jahre später „juckte“ es den inzwischen 37-jährigen Angreifer wieder – worüber man sich beim EVM sehr freute. Amann: „Patrice ist auch dank seiner ruhigen, souveränen Art ein ganz wichtiger Teil unserer Mannschaft.“ Und in den gegnerischen Abwehrreihen sorgt er weiterhin für Verunsicherung. Elf Tore und 14 Assists gelangen ihm in der abgelaufenen Spielzeit – wobei sicher noch der eine oder andere Zähler hinzugekommen wäre, wenn er sich zu Beginn der Abstiegsrunde nicht verletzt hätte.
Mit bis dato 20 Spielern im Kader (inkl. Torhüter) biegt der EV Moosburg damit in Sachen Personalplanung auf die Zielgerade ein. Zwar sei, so Amann, noch die eine oder andere Lücke zu schließen, „ich bin aber optimistisch, dass uns das in naher Zukunft gelingen wird“.

Der aktuelle Kader für 2017/18 auf einen Blick:
TOR: Thomas Hingel, Johannes Probst, Adrian Kant, Bernhard Eggerdinger-Hölzl.
VERTEIDIGUNG: Kevin Steiger, Mathias Jeske, Bastian Krämmer, Maximilian Ohr, Stefan Loidl, Julian Fink, Marc Lenczyk
ANGRIFF: David Michel (TCH), Tobias Hanöffner, Jakob Killermann, Andrej Bartz, Hermann Azimov, Daniel Möhle, Jan Hermann, Daniel Schander, Patrice Dlugos.
TRAINER: Dimitri Startschew. 

Kaderplanungen für 2017/18 laufen auf Hochtouren

Sonntag, 11. Juni 2017
Die Personalplanungen für die neue Bayernliga-Saison sind beim EVM bereits in vollem Gange. Ob Neuzugänge, Rückkehrer oder Verlängerungen - die Grün-Gelben konnten zuletzt schon einiges zur Kaderzusammenstellung 2017/18 verraten. Hier noch einmal die bisherigen Pressemitteilungen zusammengefasst:

(17. Mai 2017) Auch wenn die personellen Planungen beim EV Moosburg für die neue Bayernliga-Saison noch nicht allzu lange laufen, kann auf der Torwartposition bereits vermeldet werden: Nichts gehts mehr. Vier Keeper werden dem Kader 2017/18 angehören. Und die neue Nummer eins ist ein alter Bekannter.
Nach eineinhalb Jahren beim Oberligisten EHC Waldkraiburg kehrt Thomas Hingel zu den Grün-Gelben zurück. „Wir freuen uns sehr, dass Thomas sich wieder für den Verein entschieden hat, wo er mit dem Eishockeyspielen begonnen hat“, kommentiert Pressesprecher Bastian Amann die Rückkehr des 24-Jährigen. Hingel selber sagt: „Ich hatte eine schöne Zeit in Waldkraiburg, konnte zwei bayerische Meisterschaften feiern, aber habe aus diversen Gründen dort nicht die Rolle gespielt, die ich mir erhofft hatte. Für mich war klar, dass ich aufgrund meines Masterstudiums in Landshut hier in der Region bleiben möchte. Beim EVM habe ich eine tragende Rolle inne. Außerdem lassen sich Studium und Eishockey hier für mich optimal verbinden.“ Hinzu komme, dass er in Moosburg von 2013 bis 2016 „bereits hervorragende Erfahrungen“ gesammelt habe und der Kontakt zu Spielern und Verantwortlichen nie abgerissen sei. „Gut zu wissen, dass wir ihm nicht viel erklären müssen“, sagt Amann. „In Moosburg kennt sich Thomas bestens aus.“
Was auch für Johannes Probst gilt: Der Goalie kommt vom Nachbarn EV Aich und meldet ebenso Ambitionen auf die Backup-Position an wie EVM-Eigengewächs Adrian Kant. Komplettiert wird das Quartett durch Routinier Bernhard Eggerdinger-Hölzl, der heuer allerdings etwas kürzer treten und in erster Linie als Torwarttrainer für den Moosburger Eishockey-Nachwuchs aktiv sein wird.
Verlassen wird die Dreirosenstädter Keeper Dominik Gräubig, der erst zur zweiten Hälfte der abgelaufenen Spielzeit verpflichtet worden war. „Wir bedanken uns bei Dominik, dass er uns in dieser schwierigen Phase geholfen hat. Mit seinen Paraden war er maßgeblich daran beteiligt, dass wir in der Abstiegsrunde nie wirklich Angst um den Klassenerhalt haben mussten“, so der Pressesprecher.

(23. Mai 2017) Nachdem zum Auftakt der Personalplanungen schnell alle Torhüter bekanntgegeben werden konnten, stehen inzwischen auch die ersten Vorderleute für Thomas Hingel und Co. fest. Darunter befinden sich zwei Neuzugänge.
Kevin Steiger, Mathias Jeske, Bastian Krämmer und Max Ohr – vier zuverlässige Abwehrmänner des Vorjahreskaders haben den EVM-Verantwortlichen auch für die Spielzeit 2017/18 wieder das Ja-Wort gegeben. „Eine sehr gute Basis für die weiteren Planungen“, zeigt sich Pressesprecher Bastian Amann zufrieden mit den bisherigen Zusagen. Zumal die Moosburger (Abwehr-)Spieler heuer recht zahlreich auch von anderen Vereinen umworben worden seien.
Auf einen echten Goalgetter dürfen sich die Fans auf der Ausländerposition freuen: Der 22-jährige tschechische Außenstürmer David Michel wechselt von den Erding Gladiators zum EVM. Der Extraliga-erfahrene Michel kam beim TSV im Vorjahr in 35 Spielen auf 56 Punkte (30 Tore, 26 Assists). In Moosburg soll er sich auch in der Nachwuchsarbeit einbringen. Jung und hungrig - diese Attribute treffen auch auf den zweiten Neuen im Kader zu: Jakob Killermann. Der 18-Jährige Stürmer kommt aus der Landshuter DNL-Schmiede. Sein Ziel: den Sprung in die Bayernliga zu schaffen. Das haben auch Hermann Azimov (17) und Andrej Bartz (22) vor. Die beiden Leistungsträger der EVM-U23-Mannschaft werden ab dieser Saison der „Ersten“ angehören. Und auch ein Routinier hängt eine weitere Saison in der Dreirosenstadt dran: Tobias Hanöffner (34). 34 Punkte waren in 33 Partien 2016/17 die Ausbeute des Allrounders (siehe Foto). „Ein ganz wichtiger Spieler in unserer Mannschaft“, sagt Coach Dimitri Startschew über ihn.
Letztgenannter hat im Übrigen dem Vorstand ebenfalls seine Zusage für eine weitere Saison gegeben. „Im Endeffekt war der Verbleib von Dimitri ja nur Formsache. Aber auch solche Dinge müssen erst erledigt werden“, sagt Bastian Amann.
Allerdings gibt es auch weniger gute Nachrichten: So haben sich Christian Seidlmayer (ESC Dorfen) und Dominik Schindlbeck entschieden, den EVM zu verlassen. „Beide gehörten in den vergangenen Jahren zu unseren Stützen“, so Amann. „Wir wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.“

(6. Juni 2017) Der Bayernliga-Kader der Moosburger Eishackler wächst weiter: Zwei Verlängerungen, ein Rückkehrer und zwei Neuzugänge sind die Ausbeute der jüngsten Verhandlungen.
20 Tore und 19 Vorlagen – macht zusammen 39 Punkte. Damit war Daniel Möhle in der abgelaufenen Saison hinter Alex Feistl zweitbester Scorer der Grün-Gelben. Entsprechend groß ist die Freude im Vorstand, dass der 27-jährige Linksaußen trotz zahlreicher Angebote anderer Vereine in sein drittes Jahr beim EVM geht. „Neben seiner Treffsicherheit und Schnelligkeit ist auch Daniels höherklassige Erfahrung wichtig für die Mannschaft“, sagt Pressesprecher Bastian Amann. Zumal dieser heuer auch wieder einige Youngster aus dem eigenen Nachwuchs angehören werden: Zum Beispiel Verteidiger Stefan Loidl (19), der sich immer besser in der BEL zurechtfindet und in dieser Saison die nächsten Schritte machen will. Selbiges gilt für Julian Fink – den oben erwähnten Rückkehrer. Der 20-jährige Abwehrspieler nutzte die Eiszeit 16/17 für einen Kanada-Aufenthalt: Bei den Komoka Dragons und Tottenham Steam in der Greater Metro Junior Hockey League kam er auf insgesamt sieben Scorerpunkte.
Nachdem er bislang in verschiedenen Trikots anderer Vereine immer gegen den EV Moosburg spielte, schlüpft er im Alter von 30 Jahren erstmals in das Trikot der Dreirosenstädter: Die Rede ist von Abwehrmann Marc Lenczyk. Der Burgkirchener kommt von Liga-Konkurrent ESC Dorfen, wo er in der abgelaufenen Spielzeit vier Tore selber schoss und fünf vorbereitete. Ein erklärter Wunschspieler von Coach Dimitri Startschew („Er hat enormes Potential“) ist Jan Hermann (20), der bereits im Alter von 16 Jahren für den EV Dingolfing in der Landesliga debütiert hat. Zuletzt lief Hermann für den Landesligisten EHC Straubing auf. Weil er aus beruflichen Gründen nun umzieht, hat der Mittelstürmer die Chance, sich in Moosburg in der Bayernliga zu beweisen. 

Kontakt:


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