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EV Landshut kommt in die Sparkassen-Arena - Vorbereitungsprogramm steht

Montag, 13. August 2018
Auch wenn der enge Terminkalender ein Vorbereitungsspiel nicht möglich gemacht hat, kommt es heuer doch noch zu dem lang ersehnten freundschaftlichen Vergleich mit dem EV Landshut: Der EVM empfängt den großen Nachbarn am Dienstag, 18. Dezember, um 20 Uhr in der Sparkassen-Arena. Was die Saison-Vorbereitung betrifft, kann die sportliche Leitung der Grün-Gelben ebenfalls Fakten präsentieren: Zum Auftakt tritt die Englbrecht-Truppe gleich zweimal daheim an - am Freitag, 14. September, um 19.30 Uhr gegen den Südwest-Landesligisten Miesbach 1b/Schliersee und am Sonntag, 16. September, um 17.15 Uhr gegen den Mitkonkurrenten EC Pfaffenhofen. Am Freitag, 21. September, ist abermals Derby-Time in der Sparkassen-Arena angesagt: Dann gibt um 19.30 Uhr Bayernligist Erding Gladiators seine Visitenkarte ab. Und auch zwei Test-Rückspiele stehen noch auf dem Programm. Am Sonntag, 30. September, geht's für die Dreirosenstädter um 18 Uhr nach Erding, am Sonntag, 7. Oktober, absolviert man um 17.30 Uhr beim EC Pfaffenhofen die Generalprobe für die neue Landesliga-Saison. Eine Woche später geht's dann bereits um Punkte. 

Landkreis-Derby eröffnet die neue Landesliga-Saison

Dienstag, 7. August 2018
Gleich mit einem Landkreis-Derby gegen die Black Bears Freising startet der EVM am 12. Oktober in die Vorrunde der Landesliga-Spielzeit 2018/19. Nur eine Woche später kommt dann der EV Dingolfing in die Sparkassen-Arena. Und auch der letzte Spieltag steht im Zeichen eines Lokalduells: Am 6. Januar treffen die Grün-Gelben auf Mitabsteiger Pfaffenhofen. Hier der komplette Spielplan im Überblick:
Fr., 12. Oktober, 19.30 Uhr: EVM vs. SE Freising
So., 14. Oktober, 18.30 Uhr: ERSC Amberg vs. EVM
Fr., 19. Oktober, 19.30 Uhr: EVM vs. EV Dingolfing
So., 21. Oktober, 17.15 Uhr: EVM vs. EHC Bad Aibling
Fr., 26. Oktober, 20 Uhr: VER Selb 1b vs. EVM
So., 28. Oktober, 17.15 Uhr: EVM vs. ESC Vilshofen
Fr., 2. November, 19.30 Uhr: ESV Waldkirchen vs. EVM
Fr., 9. November, 19.30 Uhr: EHC Bad Aibling vs. EVM
Fr., 16. November, 19.30 Uhr: EVM vs. TSV Trostberg
Fr., 23. November, 20.15 Uhr: SE Freising vs. EVM
So., 25. November, 18 Uhr: EV Dingolfing vs. EVM
Fr., 7. Dezember, 20 Uhr: EC Pfaffenhofen vs. EVM
So., 9. Dezember, 17.15 Uhr: EVM vs. ESV Waldkirchen
Fr., 14. Dezember, 19.30 Uhr: EVM vs. ESC Hassfurt
So., 16. Dezember, 17.15 Uhr: EVM vs. ERSC Amberg
Fr., 21. Dezember, 19.30 Uhr: ESC Hassfurt vs. EVM
So., 23. Dezember, 17.15 Uhr: ESC Vilshofen vs. EVM
Fr., 28. Dezember, 19.30 Uhr: EVM vs. VER Selb 1b
So., 30. Dezember, 17.30 Uhr: TSV Trostberg vs. EVM
So., 6. Januar, 17.15 Uhr: EVM vs. EC Pfaffenhofen 

Landshuter Oberliga-Erfahrung für die Defensive

Freitag, 3. August 2018
Zwei weitere Youngster aus Landshut werden die beiden noch offenen Lücken in der EVM-Defensive füllen: Markus Gröger (21) und Armin Rotzinger (20). Damit sind zumindest in der Abwehr die Personalplanungen abgeschlossen.
Gröger kommt mit der Erfahrung von 86 Oberliga-Spielen für den EVL, in denen er zehn Punkte sammelte, in die Dreirosenstadt. Der 91 Kilo schwere und 1,87 Meter große Verteidiger lief außerdem auch schon für diverse Nachwuchs-Nationalmannschaften des DEB auf: von der U16 bis zur U20. Armin Rotzinger bestritt in der Spielzeit 2016/17 immerhin 23 Partien für den EV Landshut und wechselte dann in die Bezirksliga zum EV Aich. EVM-Coach Bernie Englbrecht ist jedoch überzeugt, dass der 20-Jährige auch in der Landesliga Fuß fassen kann. Ihn hatte Englbrecht in seiner Landshuter Trainerzeit ebenso unter seinen Fittichen wie Markus Gröger, von dessen körperlicher Präsenz er sich mehr Stabilität für die Moosburger Hintermannschaft erhofft.
In der finalen Phase der Team-Zusammenstellung für die bevorstehende Saison 2018/19 werden die Verantwortlichen der Grün-Gelben jetzt das Hauptaugenmerk auf die Offensive - und damit auch die Ausländerpositionen - legen. Auch der eine oder andere Gastspieler soll noch getestet werden. "Der Kader soll am Ende so aussehen, dass er schlagkräftig genug für diese Liga ist - und trotzdem noch Türen für den eigenen Nachwuchs offenhält", sagte Pressesprecher Bastian Amann. Coach Englbrecht, der heuer auch die EVM-Junioren/Jugend trainiert, hat bereits angekündigt, Leistung, Engagement und Fleiß der Nachwuchsspieler mit Einsätzen in der "Ersten" zu belohnen.

Der aktuelle Kader:
Tor: Linus Messerer (neu, EV Aich), Johannes Probst, Bernhard Eggerdinger-Hölzl, Adrian Kant
Abwehr: Kevin Steiger, Bastian Krämmer, Vincenz Maier, Lars Eigner (beide neu, EV Landshut DNL), Julian Fink, Philipp Ujcik, Markus Gröger (neu, EV Landshut), Armin Rotzinger (neu, EV Aich)
Sturm: Jakob Killermann, Alexander Asen, Christian Seidlmayer (neu, ESC Dorfen), Tobias Stuckenberger, Tobias Hanöffner, Patrice Dlugos, Tobias Gilg (neu, EV Dingolfing), Daniel Möhle. 

Auch Möhle und Ujcik bleiben beim EVM

Donnerstag, 26. Juli 2018
Die Verantwortlichen des EV Moosburg freuen sich, dass zwei weitere Stammkräfte der vergangenen BEL-Jahre den Weg in die Landesliga mitgehen: Angreifer Daniel Möhle und Allrounder Philipp Ujcik. Während der 28-jährige Möhle - in der Vorsaison mit 34 Punkten in 38 Spielen einer der zuverlässigsten Scorer - in seiner vierte Moosburger Eiszeit startet, kann der vier Jahre jüngere Ujcik bereits auf fünf Jahre im EVM-Trikot zurückblicken. Als Verteidiger brachte er es im Laufe der Saison auf drei Vorlagen.
Der Großteil der Kaderplanungen bei den Grün-Gelben ist damit abgeschlossen. Lediglich auf den beiden Ausländerpositionen und in der Defensive herrscht noch Handlungsbedarf. Auch das Vorbereitungsprogramm steht im Großen und Ganzen und wird demnächst bekannt gegeben. Vereinzelte Trainingseinheiten sind bereits auswärts im August geplant, spätestens am 11. September können die Schützlinge von Bernie Englbrecht dann erstmals Moosburger Eis betreten. Mitte Oktober beginnen die Punktspiele. 

Tobias Gilg trägt wieder Grün-Gelb

Donnerstag, 19. Juli 2018
Zwei alte Bekannte gehen 2018/19 für den EVM auf Torejagd: Offensiv-Routinier Patrice Dlugos (39), der seine vierte grün-gelbe Spielzeit in Folge bestreitet, und Tobias Gilg (31), der nach drei Jahren beim EV Dingolfing wieder zu dem Verein zurückkehrt, wo er die längste Phase seiner Eishockey-Karriere verbracht hat. Denn Gilg stürmte bereits von 2005 bis 2015 für Moosburg.
EVM und Landesliga - diese Kombination hat bei beiden Angreifern in der legendären Aufstiegssaison 11/12 besonders gut funktioniert: Gilg kam damals auf sage und schreibe 84 Punkte (46 Tore, 38 Assists), Dlugos auf stolze 77 Zähler (39 Tore, 38 Assists). Aber auch in jüngerer Vergangenheit haben die beiden oft genug bewiesen, dass sie immer noch wissen, wo das Tor steht. "Und ihre Erfahrung wird unserer neu formierten Truppe sicherlich ebenfalls gut tun", ist Pressesprecher Bastian Amann überzeugt.
Auch in der Defensive gibt es Neuigkeiten: Nachdem er in der Vorsaison noch nicht so richtig Fuß fassen konnte und lediglich bei acht Spielen im Kader war, will Julian Fink (21) heuer den Sprung in die erste Mannschaft schaffen.

Der aktuelle Kader:
Tor: Linus Messerer (neu, EV Aich), Johannes Probst, Bernhard Eggerdinger-Hölzl, Adrian Kant
Abwehr: Kevin Steiger, Bastian Krämmer, Vincenz Maier, Lars Eigner (beide neu, EV Landshut DNL), Julian Fink
Sturm: Jakob Killermann, Alexander Asen, Christian Seidlmayer (neu, ESC Dorfen), Tobias Stuckenberger, Tobias Hanöffner, Patrice Dlugos, Tobias Gilg (neu, EV Dingolfing) 

Verlängerungen, Abgänge und ein neuer Goalie

Mittwoch, 13. Juni 2018
Das Goalie-Duo des EVM ist wieder komplett: Nach dem Wechsel von Thomas Hingel zum ESC Dorfen haben die Moosburger Linus Messerer (20) vom Nachbarn EV Aich verpflichtet. Hannes Probst, im Vorjahr die Nummer zwei, hängt eine weitere Saison bei den Grün-Gelben dran.
Messerer, der im Landshuter Nachwuchs ausgebildet worden ist, kam 2013/14 bei den Niederbayern sogar zu einem DEL-2-Einsatz. Danach allerdings lief es für ihn nicht mehr wie gewünscht und er legte eine zweijährige Eishockeypause ein. Doch 2017 juckte es den 20-Jährigen wieder – und er hatte durchaus seinen Anteil daran, dass sich der EV Aich im März die Bayerische Bezirksliga-Meisterschaft sicherte.
Gemeinsam mit Probst wird Messerer nun den Moosburger Landesliga-Kasten verteidigen. Für den Fall der Fälle stehen weiterhin Urgestein und Torwart-Trainer Bernhard Eggerdinger-Hölzl sowie Adrian Kant zur Verfügung.
Ihre Zusage für die neue Saison gegeben haben auch die Verteidiger Kevin Steiger und Bastian Krämmer. Krämmer (26), der 2012 vom Hamburger SV gekommen war, geht damit bereits in seine sechste EVM-Spielzeit, der Ex-Erdinger Steiger (28) in seine vierte.
In der Offensive wächst der Kader der Dreirosenstädter ebenfalls weiter: Hier verlängerten Eigengewächs Alexander Asen (20) und der Landshuter Jakob Killermann (19). Beide Youngster haben sich längst einen Stammplatz im Team erkämpft und spielen in den Plänen von Trainer Bernie Englbrecht eine nicht unbedeutende Rolle.
Aber auch drei Abgänge muss der EV Moosburg hinnehmen: Stefan Loidl (aus beruflichen Gründen), Max Ohr (EV Dingolfing) und Martin Dürr (SE Freising) werden 2018/19 nicht mehr das grün-gelbe-Trikot überstreifen. Der Verein wünscht ihnen für ihre Zukunft alles Gute.

Der aktuelle Kader:
Tor: Linus Messerer, Johannes Probst, Bernhard Eggerdinger-Hölzl, Adrian Kant
Abwehr: Kevin Steiger, Bastian Krämmer, Vincenz Maier, Lars Eigner
Sturm: Jakob Killermann, Alexander Asen, Christian Seidlmayer, Tobias Stuckenberger, Tobias Hanöffner 

Auch Hanöffner, Seidlmayer und Stuckenberger sind dabei

Freitag, 1. Juni 2018
Drei weitere Plätze im Moosburger Landesliga-Kader für die Eiszeit 2018/19 sind besetzt – und zwar mit zwei Allroundern und einem Nachwuchstalent.
So freut sich die EVM-Führung, dass sich Christian Seidlmayer (26) nach seinem einjährigen Gastspiel beim ESC Dorfen entschieden hat, wieder zu seinem Heimatverein zurückzukehren. Der „stürmende Verteidiger“ dürfte in erster Linie in den Offensivplänen von Coach Bernie Englbrecht eine Rolle spielen.
Ebenfalls vorne und hinten eingesetzt werden kann Tobias Hanöffner. Der 35-Jährige geht nach seiner Rückkehr aus Dingolfing im Jahr 2014 in seine fünfte Saison bei den Grün-Gelben. In der abgelaufenen Spielzeit kam der Routinier auf elf Tore und 14 Vorlagen.
Nachdem er in den letzten beiden Punktspielen 2017/18 gegen Bad Kissingen schon einmal in die dritte Sturmreihe hineinschnuppern durfte, hat der Trainer Youngster Tobias Stuckenberger (19) in den Kader der Ersten „befördert“. Da Stuckenberger in Landshut als Verteidiger ausgebildet worden ist, würde er auch für Defensivaufgaben in Frage kommen. 

Planungen für die Landesliga laufen - Maier und Eigner kommen

Mittwoch, 16. Mai 2018
Nach sechs Jahren BEL haben beim EV Moosburg die Planungen für die Rückkehr in die Landesliga begonnen. "In der Verzahnungsrunde haben wir zu spüren bekommen, dass zwischen den beiden Ligen keine großen Unterschiede mehr bestehen", sagt EVM-Pressesprecher Bastian Amann. Entsprechend gelte es jetzt, eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen, die das Vorrundenziel - ein Platz unter den ersten Fünf in der Landesliga-Gruppe 1, der zur Teilnahme an der Verzahnungsrunde berechtigt - erreichen kann. Erste Neuzugänge stehen bereits fest.
Mit den beiden Landshuter DNL-Spielern Vincenz Maier (19) und Lars Eigner (20) wollen die Dreirosenstädter frischen Wind in die Defensive bringen. Sie gehörten beim EVL-Nachwuchs zu den Leistungsträgern und folgten dem Ruf von Coach Bernie Englbrecht, der sie aus seiner Landshuter Zeit kennt. "Ich bin überzeugt, dass Vincenz und Lars die nötigen Voraussetzungen mitbringen, um uns in der Landesliga weiterzuhelfen", so Englbrecht. Derweil ist die sportliche Leitung der Grün-Gelben auch mit den meisten Spielern aus dem Vorjahreskader in guten Gesprächen. Amann: "In den nächsten Wochen werden wir sicher die eine oder andere Verlängerung bekanntgeben können." Goalie Thomas Hingel (nach Dorfen) und Stürmer Daniel Schander (Passau) werden allerdings nicht dazuzählen. Sie haben sich entschieden, ihre Karriere in der Bayernliga fortzusetzen. "Wir wünschen beiden für ihre Zukunft alles Gute", so der Pressesprecher. Dafür hat ein Rückkehrer bereits grünes Licht gegeben. Sein Name wird demnächst verraten.
Auch wenn die Zusammensetzung der Gruppe 1 noch nicht offiziell vom Verband bestätigt ist, stimmt die Moosburger Verantwortlichen die vorläufige Einteilung ganz positiv: wenige "Weltreisen", dafür einige Derbys - so die Aussichten. Nach dem jetzigen Stand geht es 2018/19 gegen den ERSC Amberg, den EV Dingolfing, den SE Freising, den ESC Hassfurt, den VER Selb 1b, den ESC Vilshofen, den EHC Bad Aibling, den TSV Trostberg, den EV Aich, den ESV Waldkirchen und den EC Pfaffenhofen. Das erste Punktspiel findet voraussichtlich am 12. Oktober statt. 

Trotz Abstieg: Bernie Englbrecht bleibt Trainer in Moosburg

Donnerstag, 29. März 2018
Mit einer Mischung aus Freude und Erleichterung hat der EVM-Vorstand auf die Entscheidung von Bernie Englbrecht reagiert, den Grün-Gelben auch in der Landesliga als Trainer zur Verfügung zu stehen. Außerdem wird der 60-jährige Landshuter 2018/19 die U20-Mannschaft coachen.
„Es ist das erste Mal in meinem Eishockey-Leben, dass ich abgestiegen bin. Da ist wohl klar, dass ich das wiedergutmachen möchte“, sagt der ehemalige Nationaltorwart, der Anfang Januar Dimitri Startschew an der Bande abgelöst hat. Lange überlegen habe er ohnehin nicht müssen, ob er sich die fünfthöchste Spielklasse „antun“ werde: „In der Verzahnungsrunde haben wir ja gesehen, dass in der Landesliga ebenfalls gutes Eishockey gespielt wird.“ Auch deshalb sei er bereit gewesen, den Schritt nach unten mitzugehen.
Englbrecht wird ab der neuen Spielzeit sein Wissen, das er nach seiner aktiven Karriere unter anderem als Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft oder als Head-Coach der ehemaligen DEL-Teams Kassel und Hannover gesammelt hat, auch an den ältesten Moosburger Nachwuchs weitergeben: die U20-Mannschaft. „So kann ich talentierte Spieler am besten beobachten und fördern. Wer da seine Leistung bringt, hat auch gute Chancen, den Sprung in die ,Erste' zu schaffen“, kündigt er an.
Ein wunder Punkt der abgelaufenen Saison war zweifelsohne der Fitnesszustand, in dem sich der eine oder andere Akteur der Moosburger Bayernliga-Eishackler befunden hat. Bernie Englbrecht unterstreicht zwar, „dass wir hier nicht bei den Profis“ sind, wer im gehobenen Amateurbereich spielen wolle, „muss für diese sechs Monate aber trotzdem entsprechend leben und trainieren“. Auf das bevorstehende Sommertraining lege er deshalb großen Wert.
Sollte der BEV den bisherigen Modus beibehalten, steht das Saisonziel nach Worten des alten und neuen EVM-Trainers schon fest: in der Landesliga-Vorrunde unter die ersten Fünf kommen und dann in der Verzahnung um die Rückkehr in die BEL mitspielen. Derzeit führt Englbrecht Gespräche mit den Spielern aus dem bisherigen Kader, auch nach möglichen Neuzugängen hat er seine Fühler bereits ausgestreckt. Und was passiert mit der bzw. den Kontingentstellen? „Warten wir erst mal ab, ob, und wenn ja, wie sich Vereine und Verband da einig werden“, so Englbrecht. Es ist allerdings kein Geheimnis, dass er auf der Ausländerposition die nordamerikanische Variante bevorzugt. Was die Personalplanungen betrifft, dürften auf den EV Moosburg also spannende Frühlings- und Sommermonate zukommen. 

3:8 bei Kissinger Wölfen - EVM beendet Runde als Achter

Montag, 12. März 2018
Stets bemüht - viel mehr war seitens des EV Moosburg beim letzten Punktspiel der Saison in Bad Kissingen allerdings nicht geboten. Nach der 3:8 (1:3, 1:3, 1:2)-Pleite beendeten die Grün-Gelben die Verzahnungsrunde als Achter und Letzter. Die Hausherren dagegen stiegen dank dieses Erfolges in die Bayernliga auf.
Wenn man in dieser Partie Spannung finden wollte, musste man schon etwas suchen - wurde aber beispielsweise in der 33. Minute fündig, als Daniel Möhle den EVM auf 2:3 heranbrachte. "Aber da hat uns in der Folge einfach die Geduld gefehlt", kritisierte Trainer Bernie Englbrecht seine Truppe. "Wir waren viel zu offen, weil jeder den Ausgleich erzielen wollte." Die erfahrenen Wölfe, die im ersten und dritten Abschnitt das Geschehen unter Kontrolle hatten, trafen jedoch auch in der stärksten Phase der Gäste: per Doppelschlag (35.). Als ihnen kurz vor der zweiten Sirene gar noch das 6:2 gelang, waren auch die kühnsten Optimisten unter den mitgereisten Moosburger Anhängern ernüchtert.
Die positiven Momente bei den Gästen waren rar gesät: Neben dem Doppelpack von Antreiber Daniel Schander (3./51.) waren dies der erneut nicht nur kämpferisch überzeugende Auftritt von Youngster Tobias Stuckenberger und die Leistungssteigerung des Backup-Goalies Hannes Probst. Nachdem er gleich in der Anfangsphase zweimal hinter sich hatte greifen müssen, fing sich der Vertreter von Thomas Hingel und wurde am Ende sogar zum besten EVM-Akteur gewählt. Das Pech dagegen regelrecht am Schläger zu kleben schien Emil Svec: Drei- bis vier Mal tauchte er völlig alleine vor dem Wölfe-Gehäuse auf, brachte die Scheibe aber nicht im Kasten unter.
Während den Moosburgern der Gang in die Landesliga schon seit Wochen klar ist, gesellten sich an diesem Abend noch zwei weitere Bayernligisten zum Kreis der Absteiger: Pfaffenhofen, das sein "Endspiel" daheim gegen Schweinfurt mit 2:3 verlor, und die Wanderers Germering (nur 4. in der anderen Gruppe). Aus der Moosburger Verzahnungsrunde schafften somit drei Landesligisten den Sprung in die BEL: Bad Kissingen, Schweinfurt und Königsbrunn.

Tore: 1:0 (1:01) Seewald (Nold, Nikitin), 1:1 (2:29) Schander (Möhle), 2:1 (4:25) Kiselev (Zaitsev, Nemirovsky), 3:1 (12:22) Nold (Seewald, Larsson), 3:2 (32:56) Möhle (Schander), 4:2 (34:01) Nold (Seewald, Grönstrand), 5:2 (34:58) Kiselev (Zaitsev), 6:2 (39:44) Seewald (Grönstrand), 7:2 (47:25) Cypas (Nold, Seewald), 7:3 (50:17) Schander (Krämmer), 8:3 (51:01) Zaitsev (Kiselev). Strafminuten: 10/10. Zuschauer: 442.
Aufstellung: Probst, Hingel; Ujcik, Lenczyk, Krämmer, Steiger, Ohr; Möhle, Schander, Michel, Asen, Killermann, Dlugos, Dürr, Svec, Stuckenberger. 

Stark angefangen, dann aber nachgelassen: 2:6-Niederlage gegen Bad Kissingen

Samstag, 10. März 2018
Ein starkes erstes, ein vernünftiges zweites und ein schwaches letztes Drittel – gegen den EC Bad Kissingen schaffte es der EV Moosburg am Freitag abermals nicht, über 60 Minuten eine konstante Leistung abzurufen. So unterlag man am Ende einem wahrlich nicht übermächtigen Gegner mit 2:6 (2:2, 0:2, 0:2).
Nach dem Grippe-bedingten Ausfall von Verteidiger Kevin Steiger war Coach Bernie Englbrecht zu Umstellungen gezwungen. Auf jeden Fall gelohnt hatte sich die Hereinnahme von Jugend-Stürmer Tobias Stuckenberger, der in der dritten Reihe ein gelungenes Erste-Mannschaft-Debüt hinlegte. Moosburg kam gut ins Match und ging bereits nach sechs Minuten durch ein unhaltbares Geschoss von Patrice Dlugos in Führung. Der EVM hatte mehr vom Spiel, die Gäste agierten zunächst vorsichtig. In Überzahl gelang den Wölfen dann aber der Ausgleich (10.). Doch die Hausherren blieben das dominierende Team. Nach einer Viertelstunde „tunnelte“ Daniel Schander den Gäste-Goalie – 2:1. Allerdings nutzten die Unterfranken nur 25 Sekunden später den wohl etwas zu ausgiebigen Jubel der Grün-Gelben – verbunden mit einem Abwehrfehler – und glichen erneut aus.
Im zweiten Abschnitt änderte sich zunächst nicht viel. Doch nach und nach wurden die Lücken in der EVM-Defensive größer – und die Kissinger spielten jetzt ihre ganze internationale Erfahrung aus: In der 29. und 32. Minute zogen die cleveren Gäste auf 2:4 davon. Noch ein paar Mal tauchten die Englbrecht-Schützlinge vor dem Wölfe-Kasten auf, die Scheibe wollte aber nicht mehr über die Linie. Endgültig im Griff hatten die Kissinger die faire Begegnung (jeweils nur drei Strafzeiten) dann in den letzten 20 Minuten. Ein Doppelschlag in Minute 47 reichte ihnen für die Entscheidung. „Und uns hat dann auch die Kraft gefehlt, um noch einmal zurückzukommen“, sagte Moosburgs Coach nach dem Match – dem letzten in der Sparkassen-Arena 2017/18.
Tore: 1:0 (6:06) Dlugos (Michel), 1:1 (9:31) Seewald (Nold), 2:1 (15:51) Schander (Krämmer), 2:2 (16:16) Nemirovsky (Hemmerich), 2:3 (28:40) Hemmerich (Larsson), 2:4 (31:44) Cypas (Hemmerich), 2:5 (46:04) Zaitsev (Seewald, Hemmerich), 2:6 (46:35) Seewald. Strafminuten: 6/6. Zuschauer: 210.
Aufstellung: Hingel, Probst; Ujcik, Lenczyk, Ohr, Müller, Krämmer; Stuckenberger, Michel, Möhle, Svec, Schander, Killermann, Asen, Dlugos, Dürr, Herrmann. 

EVM trifft zum Saisonfinale zweimal auf Bad Kissingen

Donnerstag, 8. März 2018
Ein Hauch von Playoff-Atmosphäre kommt zum Finale der Saison 17/18 noch einmal bei Moosburgs Kufenflitzern auf. Denn sowohl am Freitag (19.30 Uhr, Sparkassen-Arena) als auch am Sonntag (18 Uhr; Busabfahrt 12.30 Uhr) heißt der Gegner EC Bad Kissingen. Und dem kann der EVM noch seine Aufstiegsträume vermiesen.
Moosburgs Coach Bernie Engelbrecht ist guter Dinge, dass die Mannschaft an ihre zuletzt guten, aber leider unbelohnten Auftritte anknüpfen und vielleicht doch noch was fürs Punktekonto tun kann. „Wir wollen uns anständig und ehrenvoll aus dieser Saison verabschieden“, fordert er von seinem Team. Die beiden Goalies werden sich zum Finale abwechseln: Thomas Hingel steht am Freitag, Johannes Probst am Sonntag im Kasten.
Dass der EVM nach sechs Jahren BEL in der kommenden Spielzeit wieder der Landesliga angehört, ist für Englbrecht in Bezug auf seine Zukunft beim Verein kein Hindernis: „Ich habe alle Ligen durch, da gibt’s keine Berührungsängste.“ Derzeit führe er entsprechende Gespräche mit dem Vorstand. „Wenn die Richtung stimmt, denke ich schon, dass wir hier trotz des Abstiegs eine gute Zukunft haben können“, so der Trainer. Jetzt müsse jedenfalls ein Neuanfang gemacht werden, „um in ein, zwei Jahren wieder aufzusteigen“. Um auch die eigene Jugend nach oben zu bringen, hat Bernie Englbrecht außerdem angeboten, in der nächsten Saison zusätzlich eine Nachwuchsmannschaft zu trainieren.
Zurück zur Gegenwart: Die internationale Auswahl der Kissinger Wölfe, die über mehr als zehn Spieler verfügt, die ihre Eishockey-Ausbildung außerhalb Deutschlands absolviert haben, geht mit großem Optimismus ins finale Wochenende: „Nach dem Erfolg in Buchloe ist den Saalestädtern der Aufstieg nicht mehr zu nehmen“, teilen sie auf ihrer Homepage mit. Erst nach einem Gedankenstrich kommt der Zusatz: „Zwei Siege gegen Moosburg vorausgesetzt“.
Dass es überhaupt zu einer solchen Doppel-Konstellation kam, lag an der Absage der Kissinger am 9. Februar. An diesem Tag war das Moosburger Heimspiel eigentlich angesetzt gewesen. 

Aufholjagd für die Katz: EVM lässt in Amberg alle drei Punkte liegen

Sonntag, 4. März 2018
Es waren wieder mal die Kleinigkeiten, die den EVM am Freitag in Amberg Punkte gekostet haben. Über weite Strecken der Partie gaben die Gäste den Ton an, torgefährlicher waren allerdings die Hausherren, die sich deshalb am Ende verdient mit 8:5 (3:2, 2:2, 3:1) durchsetzten.
Fünf Auswärts-Tore klingen erst einmal gut, blickt man allerdings auf die Torwartsituation der Amberger, hätten die Moosburger wohl schon noch den einen oder anderen Treffer drauflegen müssen. Weil die beiden Stamm-Goalies ausfielen, stand ERSC-Keeper Nummer drei im Tor – und auch der war nach einer halben Stunde nicht mehr einsetzbar (Schlüsselbeinbruch). Jetzt musste der 17-jährige Jugend-Torwart in den Kasten. Doch diesen Vorteil nutzten die Grün-Gelben nur kurzzeitig aus: Zwar machten die nie aufgebenden Englbrecht-Schützlinge bis zu 45. Minute aus dem 2:5-Rückstand ein respektables 5:5, anschließend wurde das Toreschießen jedoch wieder eingestellt. Mit ein Grund dürfte die Schulterverletzung des bis dato zweifachen Torschützen und Antreibers Tobias Hanöffner gewesen sein, der für den Rest des Spiels ausfiel.
Die letzten zehn Minuten gehörten dann wieder den besonders im Powerplay (dreimal 5:4, drei Tore) starken Oberpfälzern: Obwohl sowohl der sechste als auch der siebte Treffer sehr umstritten waren und zu Protesten bei den Gästen führten, gab der Unparteiische beide Tore – die Vorentscheidung. Da half es auch nichts, dass EVM-Schlussmann Thomas Hingel in den letzten Minuten für einen sechsten Feldspieler vom Eis ging. Die Wild Lions verteidigten die Führung und kamen 71 Sekunden vor der finalen Sirene per Empty-Net-Goal sogar noch zum 8:5.

Tore: 1:0 (5:27) Hampl (Köbele, Bartels), 1:1 (8:43) Hanöffner (Svec, Müller), 2:1 (10:34) Schönberger (Schreier, Bartels), 3:1 (12:48) Köbele (Hampl, Bartels), 3:2 (18:14) Krämmer (Svec), 4:2 (22:57) Aukofer (Schopper), 5:2 (24:55) Schönberger (Köbele, Schreier), 5:3 (25:28) Möhle (Steiger, Svec), 5:4 (33:13) Hanöffner (Krämmer, Svec), 5:5 (44:02) Möhle, 6:5 (49:28) Köbele, 7:5 (53:15) Swadzba (Troglauer, Heilman), 8:5 (58:49) Schönberger (Schreier, Hüttner; ENG). Strafminuten: 6/6+10 Hingel. Zuschauer: 320.
Aufstellung: Hingel, Eggerdinger-Hölzl; Ujcik, Krämmer, Ohr, Steiger, Müller, Loidl, Lenczyk; Schander, Svec, Dlugos, Hanöffner, Asen, Killermann, Michel, Möhle. 

Kein Glück im Derby: Knappe 1:2-Niederlage gegen Pfaffenhofen

Sonntag, 4. März 2018
Schön langsam, da ist man sich beim EVM inzwischen einig, wird es Zeit, dass diese Saison zuende geht: Auch im sonntäglichen Heimderby gegen Verzahnungsrunden-Tabellenführer EC Pfaffenhofen gingen die Grün-Gelben leer aus. Dabei waren sie den IceHogs beim 1:2 (1:0, 0:2, 0:0) mindestens ebenbürtig.
"Es war das erwartet schwere Derby", fasste Pfaffenhofens Abteilungsleiter Alexander Dost die zähen 60 Minuten zusammen. Und Moosburgs Coach Bernie Englbrecht wollte seinen Jungs "keine Vorwürfe machen". Einsatz und Willen hätten gestimmt, nur das Ergebnis eben nicht - und die Sache mit dem Toreschießen: Nachdem der EVM zuletzt in zwei Spielen elfmal getroffen hatte, sollte die frühe 1:0-Führung in der 4. Minute, als Emil Svec Daniel Schander mit einem Zuckerpass in Szene gesetzt hatte, der einzige Torjubler des Abends bleiben. Und das, obwohl die Hausherren danach genug Möglichkeiten hatten, sich einen passablen Vorsprung zu erarbeiten.
Von den zuletzt auf einer Erfolgswelle reitenden Gästen war in den ersten 20 Minuten wenig zu sehen. Die machten erst nach dem Pausentee auf sich aufmerksam: Bei einer Powerplay-Situation in Minute 29 "habe ich dann mal Team Kanada aufs Eis geschickt", formulierte es Dost. Was bedeutete: Dillon Duprey und Jake Fardoe lotsten die Scheibe an ihren Landsmann Michael Chemello weiter - und der traf zum Ausgleich.
Sieben Minuten später war es dann abermals die ECP-Kontingentspieler-Fraktion - in leicht anderer Besetzung -, die den Unterschied machte: Diesmal handelte es sich um Duprey und Kenneth Matheson, die Chemello suchten und fanden: 1:2.
Das reichte, um die ersatzgeschwächten Moosburger, bei denen heute zusätzlich noch Tobias Hanöffner, Stefan Loidl und Marc Lenczyk fehlten, auf die Verliererstraße zu schicken. Im letzten Durchgang bemühten sich die Dreirosenstädter zwar nach Kräften, zumindest die Overtime zu erreichen, aber das Defensivkonzept der früh forecheckenden Gäste ging auf. Und weil in der Schlussphase der Akku bei den Gastgebern immer leerer wurde, gab es auch nicht mehr die ganz großen Torgelegenheiten.
Moosburgs Eishackler bleiben in der Verzahnungsrunde C somit weiterhin auf Rang acht. Die Saison beenden wird man am kommenden Freitag (zuhause) und Sonntag (auswärts) mit einem Doppelwochenende gegen Bad Kissingen. Danach kann der Vorstand mit den Planungen für die Landesliga beginnen.

Tore: 1:0 (3:28) Schander (Svec, Möhle), 1:1 (28:07) Chemello (Duprey, Fardoe), 1:2 (34:59) Chemello (Duprey, Matheson). Strafminuten: 10/4+10. Zuschauer: 165.
Aufstellung: Hingel, Probst; Ujcik, Steiger, Ohr, Müller, Krämmer, Hermann; Michel, Möhle, Svec, Schander, Killermann, Asen, Dlugos, Dürr. 

Varecha-Comeback endgültig abgesagt

Donnerstag, 1. März 2018
Der EVM biegt auf die Zielgerade der Eiszeit 2017/18 ein. Vier Spiele an zwei Wochenenden stehen den Grün-Gelben noch bevor, die unbedingt den Keller der Verzahnungsrunde verlassen wollen. Den Auftakt des Schlussprogramms macht am Freitag das Gastspiel beim ERSC Amberg (20 Uhr; Busabfahrt 16 Uhr), am Sonntag um 17.15 Uhr in der Moosburger Sparkassen-Arena ist dann noch mal Derby-Time angesagt – gegen den EC Pfaffenhofen.
Hätte man zuletzt die meistgestellte Frage unter EVM-Fans gekürt, sie hätte zweifelsohne „Spielt Lukas Varecha heute?“ gelautet. Inzwischen kann man diese auch für die noch verbleibenden Partien mit einem klaren „Nein“ beantworten. „Sein Vater hat uns vor ein paar Tagen informiert, dass es Lukas gesundheitlich nicht gut geht und er noch für ein paar Wochen in einem Prager Krankenhaus bleiben muss“, berichtet Pressesprecher Bastian Amann. „Das ist natürlich sehr schade. Wir hätten seinen Torinstinkt wirklich gut gebrauchen können. Aber Priorität hat jetzt natürlich, dass Lukas so schnell wie möglich wieder gesund wird.“
Am Wochenende geht es gegen zwei Teams, denen der EVM in der Hinrunde Punkte abknüpfen konnte: Die Amberger schlug man zuhause mit 5:1, in Pfaffenhofen ergatterten die Englbrecht-Schützlinge bei der 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen immerhin einen Zähler. „Unser Ziel heißt jetzt Platz fünf“, sagt Amann. Dieser könnte noch so etwas wie einen Mini-Strohhalm darstellen, wenn im Sommer Plätze in der Bayernliga frei bzw. zusätzlich geschaffen würden. „Aber prinzipiell“, so der Sprecher, „planen wir natürlich für die Landesliga.“ 

Platz drei trotz 6:5-Penaltysieg über Haßfurt kein Thema mehr

Montag, 26. Februar 2018
Der EVM kann doch noch gewinnen: Nach der jüngsten Negativserie lieferten sich die Grün-Gelben am Sonntag mit den Haßfurt Hawks einen torreichen Schlagabtausch, den das Heimteam im Penaltyschießen mit 6:5 (3:3, 2:0, 0:2, 1:0) für sich entschied. Der sportliche Abstieg in die Landesliga ist inzwischen trotzdem besiegelt.
Dieses Erfolgserlebnis hatten sich die Moosburger Kufencracks nach den zuletzt oft nicht mal schlechten, aber eben immer punktlosen Auftritten verdient: Als David Michel den entscheidenden Penalty verwandelte, wurde endlich mal wieder richtig gejubelt in der Sparkassen-Arena – kleine After-Game-Party vor dem Fanblock inklusive.
Da war der Ärger darüber, dass man überhaupt noch in die Overtime musste, schon wieder verflogen. Denn alleine im zweiten Drittel hatten die Hausherren Torchancen für mehrere Spiele. In fast schon slapstickhafter Manier wurden die Hundert- bis Tausendprozentigen im Minutentakt vergeben. Mittendrin kam zwar auch immer wieder ein Entlastungsangriff der Haßfurter zustande, die stellten sich vor EVM-Goalie Thomas Hingel aber auch nicht besser an. Nachdem beide Teams im ersten Drittel noch eiskalt bei der Chancenauswertung gewesen waren und je dreimal getroffen hatten (Asen, Dlugos und Michel für Moosburg), endete dieser Abschnitt „nur“ mit einem 2:0 für den EVM. Beide Tore besorgte Emil Svec (24./26.), den der Besuch seines Vaters aus Tschechien zusätzlich motiviert zu haben schien.
Im letzten Drittel dominierte zwar weiterhin die Englbrecht-Truppe, aber die Hassfurter meldeten sich durch ihr immer brandgefährliches tschechoslowakisches Duo Sramek/Babkovic mit einem Doppelschlag in der 46. und 48. Minute zurück. Dabei blieb es bis zur Verlängerung – und dem Penaltyschießen.
Da der EV Moosburg nach diesem Spieltag auch rechnerisch nicht mehr Dritter werden kann und Rang vier ebenfalls schon elf Punkte entfernt ist, liegt der Fokus in den verbleibenden vier Partien auf dem fünften Platz. Ob der noch irgendeine Bedeutung in Bezug auf einen Bayernliga-Startplatz haben könnte, wird sich wohl erst im Sommer entscheiden. Derzeit belegt diesen der ERSC Amberg, fünf Punkte vor dem EVM. Das kann sich allerdings schon am kommenden Freitag ändern, wenn die Moosburger bei den Wild Lions in der Oberpfalz zu Gast sind.

Tore: 0:1 (4:40) Franek (Hora, Babkovic), 0:2 (5:45) Sramek (Hora), 1:2 (11:26) Asen (Schander, Killermann), 2:2 (12:01) Dlugos (Ohr, Möhle), 3:2 (16:13) Michel (Möhle, Ohr), 3:3 (16:27) Babkovic (Stach, Hora), 4:3 (23:45) Svec (Möhle, Hanöffner), 5:3 (26:00) Svec (Hanöffner, Möhle), 5:4 (45:54) Sramek (Franek, Hora), 5:5 (47:06) Babkovic (Breyer, Hora), 6:5 (65:00) Michel (P). Strafminuten: 12/6. Zuschauer: 143.
Aufstellung: Hingel, Eggerdinger-Hölzl; Ujcik, Krämmer, Ohr, Steiger, Müller; Dürr, Schander, Svec, Dlugos, Herrmann, Hanöffner, Asen, Killermann, Michel, Möhle. 

EVM kassiert in Schweinfurt sechste Pleite in Folge

Sonntag, 25. Februar 2018
Die Moosburger Negativ-Serie nimmt einfach kein Ende: Auch in Schweinfurt waren die Grün-Gelben nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft. Weil vor dem Tor momentan allerdings die Durchschlagskraft fehlt, setzte es dort mit 1:5 (1:2, 0:1, 0:2) die nächste Niederlage. Der EVM ist damit auf den letzten Platz der Verzahnungsrunde abgerutscht.
Die jüngsten Statistiken sind ernüchternd: sechs Pleiten in Folge und in den vergangenen drei Spielen gerade mal vier Törchen. So haben Moosburgs Eishackler in der Bayernliga definitiv nichts verloren. Am Freitag bei den Schweinfurt Mighty Dogs war das Toreschießen wieder mal das Hauptproblem: „Im zweiten Drittel müssen wir normalerweise das Spiel drehen, so überlegen wie wir da waren“, sagte Coach Bernie Englbrecht. „Aber momentan klappt einfach nix.“
Selbst in den letzten 20 Minuten, als die Gastgeber bereits mit 4:1 in Front lagen, hätte der EVM zehn Minuten vor Schluss nach einer Spieldauer-Disziplinarstrafe gegen den Schweinfurter Marc Zajic (wegen Bandenchecks) noch einmal zurückkommen können. Doch das fünfminütige Powerplay war zu brav, als dass man den starken ERV-Goalie ernsthaft hätte in Verlegenheit bringen können.
Das einzige Tor der Dreirosenstädter markierte Mitte des ersten Drittels Emil Svec. Nach einem Müller-Zuspiel netzte der Tscheche per Handgelenksschuss zum zwischenzeitlichen 1:2 ein. Einer der wenigen Lichtblick an einem ansonsten betrüblichen Freitagabend. Denn auch personell gab es bis auf die vorzeitige Rückkehr von Martin Dürr kaum Positives zu berichten: Das Comeback von Lukas Varecha musste aus Krankheitsgründen erneut verschoben werden und die Verteidiger Stefan Loidl und Marc Lenczyk fehlten ebenso wie Angreifer Max Retzer. Letztgenannter hatte sich, wie sich im Laufe der Woche herausstellte, in Königsbrunn eine Schultereckgelenkssprengung zugezogen. Die Saison ist damit für ihn beendet.

Tore: 1:0 (6:26) Trolda, 2:0 (9:55) Proks (Kleider, Schäfer), 2:1 (11:02) Svec (Müller), 3:1 (26:18) Trolda, 4:1 (40:37) Campbell (Marquardt), 5:1 (58:49) Campbell (Empy-Net-Goal; Schäfer). Strafminuten: ERV 8 plus 5 plus Spieldauer Zajic (Bandencheck), EVM 8. Zuschauer: 608.
Aufstellung: Hingel, Probst; Ujcik, Krämmer, Ohr, Steiger, Müller; Dürr, Schander, Svec, Dlugos, Herrmann, Hanöffner, Asen, Killermann, Michel, Möhle. 

EVM hofft gegen Unterfranken auf Erfolgserlebnisse

Donnerstag, 22. Februar 2018
Da war die Welt noch in Ordnung: Als der EV Moosburg Ende Januar sein „Unterfranken-Wochenende“ bestritt, mischten die Dreirosenstädter an der Tabellenspitze der Verzahnungsrunde mit und hatten besten Chancen, die Klasse zu halten. Jetzt, wenn man am Freitag um 20 Uhr beim ERV Schweinfurt zu Gast ist (Busabfahrt: 15 Uhr) und am Sonntag um 17.15 Uhr den ESC Hassfurt empfängt, sehen die Ziele aus Sicht des Tabellensiebten schon anders aus: nicht aufgeben und an den Rängen vier und fünf dranbleiben. Schließlich könnte sich dadurch im Sommer vielleicht noch ein Hintertürchen in die Bayernliga öffnen.
„Wir brauchen uns nichts vormachen: Auch wenn wir noch ein Spiel mehr zu absolvieren haben als die meisten Konkurrenten, ist der dritte Platz derzeit zu weit weg“, sagt Pressesprecher Bastian Amann. In Zahlen ausgedrückt: Zehn Punkte fehlen dem EVM sechs Spieltage vor Saisonende auf die Pfaffenhofener IceHogs, die derzeit den Bronze-Rang der Verzahnungsrunde belegen und damit den Klassenerhalt in der Tasche hätten.
Ob die beiden Partien gegen die unterfränkischen Nachbarstädte ähnlich dramatisch werden wie in der Vorrunde, steht noch in den Sternen: Gegen die Schweinfurt Mighty Dogs hatten die Moosburger bis zehn Minuten vor Schluss auf heimischem Eis mit 4:2 geführt, brachen dann jedoch total ein und gingen noch mit 4:8 unter. Ein „Genickbruch“, der es in sich hatte. Seitdem haben die Grün-Gelben keinen einzigen Punkt mehr geholt. Zwei Tage vorher war das Glück noch auf der Seite der Englbrecht-Truppe gewesen: Per defensivem Kraftakt schaukelte man die hauchdünne 6:5-Führung in Hassfurt auch durch das letzte Drittel – der erste Auswärtssieg der Runde war unter Dach und Fach.
„Momentan macht es jedenfalls wenig Sinn, auf die Tabelle zu schauen“, findet Amann. „Das ist eher frustrierend.“ Das Team brauche an diesem Wochenende einfach wieder Erfolgserlebnisse, die man bei den unglücklichen Niederlagen zuletzt in Königsbrunn und daheim gegen Buchloe knapp verpasst hatte. „Es bleibt uns derzeit nichts anderes übrig, als selber Punkte zu holen und auf passende Ergebnisse der Konkurrenz zu hoffen“, so der Sprecher. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. 

Platz drei rückt für EVM nach erneuter Heimpleite in weite Ferne

Montag, 19. Februar 2018
Nach dem zweiten Null-Punkte-Wochenende in Folge ist der Klassenerhalt für den EV Moosburg in weite Ferne gerückt. Auch bei der 2:3 (0:3, 2:0, 0:0)-Heimniederlage gegen die Buchloe Pirates fehlte den Grün-Gelben das nötige Quäntchen Glück. Aufgeben kommt für Coach Englbrecht allerdings nicht in Frage.
Aufgrund des Verlaufs der letzten Spiele ist es Goalie Thomas Hingel inzwischen fast schon gewohnt, in den Schlussminuten vom Eis geholt zu werden. Gegen Buchloe klappte dieses Manöver allerdings nicht. Trotz laufender Strafzeit gegen die Gäste wirkten die Moosburger zu kraftlos und wackelig – „da hätte es sofort gescheppert. Das Risiko war zu groß“, sagte Bernie Englbrecht.
So blieb es beim 2:3. Die zweite Niederlage eines Wochenendes, das eigentlich unter dem Motto „Verlieren verboten“ stand, war besiegelt. Das Glück schien die Moosburger dabei sowohl auf dem Eis als auch außerhalb verlassen zu haben. Die Grippe- und Erkältungswelle sorgte nicht nur für einige angeschlagene Spieler, sondern auch für den Ausfall von Verteidiger Florian Müller, Angreifer Max Retzer und Torjäger Lukas Varecha – der, seit er Ende Januar die Passunterlagen ausgefüllt hat, immer noch nicht zum Einsatz gekommen ist.
Seinen Torinstinkt hätte der EVM diesmal speziell im ersten Drittel brauchen können, als die Gastgeber erschreckend harmlos agierten. Die bittere Niederlage von Königsbrunn schien ihnen noch in den Knochen zu stecken. Die zuletzt auch nicht gerade auf Wolke sieben schwebenden Buchloer hatten jedenfalls wenig Mühe, durch zwei Powerplay-Tore (7./19.) sowie eine schöne Kombination (10.) auf 0:3 davonzuziehen.
Im zweiten Durchgang war von den Dreirosenstädtern wieder mehr zu sehen. Per feiner Einzelleistung inklusive Körpertäuschung verkürzte Emil Svec nach 25 Minuten auf 1:3, und als Daniel Möhle in einer 5:4-Situation zum zweiten Mal für die Hausherren traf, war die Begegnung wieder offen. Gut, dass Thomas Hingel in der Phase auch einen Penalty der Freibeuter entschärfen konnte (35.).
Von Krampf und Kampf um die überlebensnotwendigen Zähler waren dann die letzten 20 Minuten geprägt. Doch so sehr sich die Moosburger auch bemühten – die Tankanzeige schien bereits zehn Minuten vor Schluss auf Reserve zu blinken. Da half dann auch die berühmte Brechstange nichts mehr.
Auch wenn der EVM noch ein Nachholspiel zu absolvieren hat, trennen ihn vom dritten Platz inzwischen zehn Punkte. Der scheint also kein realistisches Ziel mehr zu sein. Da sich aber die Gerüchte bezüglich einer möglichen Aufstockung der Bayernliga bzw. eines erneuten Nichtaufstiegs des Tabellenzweiten Bad Kissingen (zu wenig Nachwuchsmannschaften) mehren, sollte man auch die Plätze vier und fünf nicht aus den Augen verlieren. Trainer Bernie Englbrecht: „Wir machen weiter bis zum letzten Spieltag. Aufgeben ist keine Option.“ Schließlich können die Moosburger theoretisch noch 18 Punkte holen.

Tore: 0:1 (6:08) Dropmann (Zahora, Marek), 0:2 (10:14) Kastenmeier (Krafczyk), 0:3 (18:26) Kastenmeier (Lerchner, Seifert), 1:3 (25:21) Svec, 2:3 (31:54) Möhle (Krämmer, Svec). Strafminuten: 8/12. Zuschauer: 185.
Aufstellung: Hingel, Probst; Ujcik, Krämmer, Ohr, Steiger, Lenczyk, Loidl; Schander, Svec, Dlugos, Hermann M., Hanöffner, Asen, Killermann, Michel, Möhle. 

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