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EVM hält Verfolger Waldkirchen mit 4:3-Sieg auf Distanz

Montag, 10. Dezember 2018
Drei immens wichtige Punkte konnte der EV Moosburg am Sonntag in der heimischen Sparkassen-Arena gegen den ESV Waldkirchen verbuchen. Mit dem 4:3 (1:1, 2:1, 1:1)-Zittersieg über den unmittelbaren Verfolger behaupteten die Dreirosenstädter Tabellenplatz fünf und gehen nun mit einer guten Ausgangsposition ins letzte Drittel der Landesliga-Vorrunde.
„Ich bin schon ein bissl nervös“, gab EVM-Vorstandsmitglied Ludwig Kieninger vor dieser Sechs-Punkte-Begegnung zu. Denn auch er wusste: Durch eine Niederlage würde sein Team erst mal aus den Verzahnungsrunden-Plätzen fallen. ESV-Coach Thomas Kremhelmer trauerte deshalb nach der Partie den vergebenen Chancen in den Schlussminuten hinterher: „Hätten wir heute gewonnen, wären wir an Vilshofen und Moosburg vorbeigezogen. Aber es hat halt nicht sollen sein.“
Hatten die Dreirosenstädter den Start am Freitag in Pfaffenhofen noch völlig verschlafen, drückten sie diesmal von Beginn an ordentlich aufs Tempo. Doch auch wenn man die Abwehrreihen der niederbayerischen Krokodile teils schwindlig spielte, wollte die Scheibe nicht ins Tor. Dem ESV dagegen genügte nach acht Minuten der erste vernünftige Konter zur 0:1-Führung. Aber Moosburg blieb konzentriert und hielt an der offensiven Marschroute von Trainer Bernie Englbrecht fest. Elfeinhalb Minuten waren absolviert, als Patrick Holler zum überfälligen Ausgleich einnetzte.
Auch im zweiten Abschnitt gaben die Hausherren den Ton an, zwangen ESV-Keeper Tobias Lienig zu einigen Paraden. Chancenlos war er allerdings, als Nolan Regan 174 Sekunden nach Wiederbeginn das 2:1 markierte. In der Folge war der EVM bemüht, die Führung auszubauen. Und das hätte vielleicht auch geklappt, wenn sich nicht in der 31. Minute das bis dahin recht unauffällig pfeifende Schiri-Duo mit einer ganzen Reihe nicht nachvollziehbarer Entscheidungen „eingemischt“ hätte. So musste der EVM in dieser Minute sage und schreibe vier (!) Zwei-Minuten-Strafen hinnehmen – darunter Vergehen wegen angeblicher Spielverzögerung oder unkorrektem Wechsel. „Schieber“-Rufe hallten durch die Sparkassen-Arena. Die Waldkirchener, sichtlich überrascht von solchen „Geschenken“, kamen in der längeren 5:3-Überzahl allerdings „nur“ zum 2:2-Ausgleich. Und der EVM schlug kurz darauf zurück: Regan traf zum 3:2 (34.) – somit war fast wieder alles im Lot.
Im Schlussabschnitt durfte aber noch ausgiebig gezittert werden. Trotz des vierten EVM-Tores – Daniel Möhle hielt nach toller Kombination über Tobias Hanöffner und Regan nur noch den Schläger hin – gaben sich die tschechischen Ex-Profis im ESV-Dress noch lange nicht mit der Nullnummer ab, verstärkten ihre Offensivbemühungen noch mal. Doch der Anschlusstreffer zum 3:4 siebeneinhalb Minuten vor dem Ende sollte ihr letztes Erfolgserlebnis gewesen sein. Auch eine 4:5-Unterzahl überstanden die Gastgeber in der Schlussphase schadlos – bis die erlösende Sirene ertönte.

Tore: 0:1 (7:50) Kotaska (Vavroch, Skoda) 1:1 (11:30) Holler (Steiger), 2:1 (22:54) Regan (Hanöffner, Möhle), 2:2 (30:17) Marek (Vavroch, Skoda), 3:2 (33:13) Regan (Möhle, Hanöffner), 4:2 (44:55) Möhle (Hanöffner, Regan), 4:3 (52:39) Marek (Vavroch, Skoda).
Strafminuten: EVM 14 plus 10 (Krämmer), ESV 10.
Zuschauer: 168.
Aufstellung: Schwarz, Messerer; Ujcik, Krämmer, Maier, Steiger, Rotzinger, Eigner, Gröger; Gilg, Stuckenberger, Seidlmayer, Regan, Hanöffner, Holler, Asen, Killermann, Möhle. 

1:5 - Aufbäumen im Hallertau-Derby kam zu spät

Sonntag, 9. Dezember 2018
Jede Siegesserie geht einmal zuende – auch die des EV Moosburg. Nach zuletzt sieben Erfolgen hintereinander setzte es am Freitagabend beim EC Pfaffenhofen eine verdiente 5:1 (2:0, 1:0, 2:1)-Niederlage. Das Aufbäumen in der Schlussphase kam zu spät.
Die Mannschaft, die den Sieg mehr wollte, war eindeutig die der Gastgeber. Das zeigte schon das Eröffnungsbully, als sich der Kanadier Dillon Duprey sofort die Scheibe schnappte, ziemlich unbedrängt auf das Moosburger Gehäuse zulaufen konnte und nach sieben Sekunden an EVM-Schlussmann Linus Messerer scheiterte.
Es spielten nur die IceHogs, die Gäste übten sich in vornehmer Zurückhaltung. Sechs Minuten später machte es Duprey dann besser – 1:0. Aber auch dieser Weckruf verhallte ungehört, die Dreirosenstädter kamen kaum aus dem eigenen Drittel und mussten in Minute elf das zweite Gegentor hinnehmen. „Wir haben vom ersten Bully weg geschlafen, unser Rhythmus der letzten Wochen war weg“, bilanzierte Moosburgs Coach Bernie Englbrecht, der allerdings auch das Fehlen von Angreifer Tobias Gilg und nicht zuletzt von Verteidiger Markus Gröger – in den Vorwochen solidester Defensivmann der Grün-Gelben – anmerkte: „Wir haben uns heute schwer getan, diese Leute zu ersetzen.“
Nach den beiden frühen ECP-Treffern kamen zwar auch die Moosburger langsam besser ins Spiel, zu einem Anschlusstreffer reichten die Offensivbemühungen allerdings nicht. So ging es auch im zweiten Abschnitt weiter: Die Gäste übernahmen die Initiative, konnten Pfaffenhoffens Defensive aber nur selten in Verlegenheit bringen. So erging es dafür der EVM-Hintermannschaft in der 35. Minute, als man mit Mann und Maus aufgerückt war und nach einem Puckverlust an der gegnerischen blauen Linie klassisch ausgekontert wurde – 3:0.
Immerhin bemühten sich die Englbrecht-Schützlinge in den letzten 20 Minuten noch mal, ließen auf das vierte Tor der Hausherren (48.) schnell das 1:4 (51.) durch Daniel Möhle folgen. Und als in der Schlussphase Pfaffenhofens David Felsoci nach einem Kniecheck gegen Patrice Dlugos mit Spieldauer (57.) vom Eis musste (für Dlugos war das Match ebenso vorzeitig beendet) bot sich sogar noch einmal die Mini-Chance, in Dauer-Überzahl vielleicht die Overtime zu erreichen. Doch gerade als Möhle zum zweiten Mal jubelte (58.), hatten die Unparteiischen fast zeitgleich ein Foul seines Sturmpartners Tobias Hanöffner gesehen. Der Treffer zählte nicht, die Überzahl war dahin – und das Hallertau-Derby endgültig entschieden.

Tore: 1:0 (6:22) Duprey (Endress), 2:0 (10:50) Felsoci J. (Felsoci D., Oexler), 3:0 (34:55) Duprey (Endress, Lohrer), 4:0 (47:23) Oexler (Gebhardt), 4:1 (50:05) Möhle (Regan), 5:1 (57:56) Fardoe (Bauer, Endress). Strafminuten: ECP 6+5+Spieldauer-Disziplinarstrafe Felsoci D. (Kniecheck), EVM 8. Zuschauer: 135.
Aufstellung: Messerer, Schwarz; Ujcik, Krämmer, Maier, Steiger, Rotzinger, Eigner; Stuckenberger, Seidlmayer, Regan, Dlugos, Hanöffner, Holler, Asen, Killermann, Möhle. 

Gegen Pfaffenhofen und Waldkirchen geht's um die nächsten Big Points

Donnerstag, 6. Dezember 2018
Es bleibt spannend. Denn: Ein weiteres wegweisendes Wochenende im Kampf um die Top-5-Plätze kommt auf den EV Moosburg zu. Als Tabellenvierter treten die Grün-Gelben zunächst am Freitag beim Fünften EC Pfaffenhofen an (20 Uhr). Am Sonntag gastiert mit dem ESV Waldkirchen (6.) der nächste unmittelbare Verfolger in der Sparkassen-Arena (17.15 Uhr).
Nach sieben Siegen in Folge kam das vergangene, komplett spielfreie Wochenende den Schützlingen von Coach Bernie Englbrecht vielleicht gar nicht so gelegen. Denn wenn’s mal läuft, lässt man sich bekanntlich ungern aufhalten. Andererseits wurde die fast zweiwöchige Pause auch zum Krafttanken genutzt. So hat Kapitän Patrice Dlugos, der im November kein einziges Spiel absolvieren konnte, nach seinen Knie-Problemen wieder mit dem Training begonnen und wird dieses Wochenende sein Comeback feiern. Da in Pfaffenhofen Verteidiger Markus Gröger und Stürmer Tobias Gilg aus beruflichen Gründen passen müssen, eine durchaus willkommene personelle Alternative.
Zumal die zweite Ausländerposition der Moosburger weiterhin nicht besetzt ist. Wie zu hören war, stand die sportliche Leitung im Laufe der Woche kurz vor der Verpflichtung eines zusätzlichen Kontingentspielers – der sagte dann aber ab. Doch Coach Bernie Englbrecht und Co. sind weiter auf der Suche. „Wir brauchen einen Stürmer, der finanzierbar ist – und uns auch wirklich verstärkt“, sagt Vorstandsmitglied Bernhard Loidl.
Nach den jüngsten Lokalduellen mit Freising und Dingolfing kommt auf den EVM am Freitag in Pfaffenhofen das dritte Derby in Folge zu. Auch wenn es in dieser Saison erstmals um Punkte gegen die IceHogs geht, kennt man sich nach zwei Vorbereitungsspielen schon ganz gut. Das erste hatte der EVM auf heimischem Eis mit 3:2 nach Penaltyschießen gewonnen, während es in Pfaffenhofen eine 3:5-Pleite setzte.
Nur gute Erinnerungen haben die Moosburger an das Hinspiel gegen Sonntagsgegner ESV Waldkirchen. Bei den favorisierten Bayerwäldlern lagen die Dreirosenstädter schon 1:4 zurück, ehe sie im Schlussabschnitt die Partie drehten und in der Overtime noch mit 5:4 gewannen. Die Crocodiles haben fünf Kontingentspieler im Kader – und gehören damit zu den Landesligisten, die die vom Verband vorgeschlagene „freiwillige Selbstbeschränkung“ auf zwei Ausländer nicht unterschrieben haben. Derzeit gehen sie gemeinsam mit anderen Vereinen sogar gerichtlich gegen diese Beschränkung vor, die der BEV für die Verzahnungsrunde mit der Bayernliga (ab Januar) in den Durchführungsbestimmungen verankert hat.
Coach Englbrecht interessiert das alles nur am Rande. Er wünscht sich, dass seine Jungs an diesem Wochenende die Siegesserie fortsetzen und in beiden Spielen punkten: „Wir wollen so früh wie möglich die Verzahnungsrunde fix machen – und nicht bis zum Schluss zittern.“ Zwischen Weihnachten und Heiligdreikönig absolviert der EVM seine letzten drei Vorrundenspiele. Sollte man sich bis dahin für die Top 5 qualifiziert haben, könnte der Jahreswechsel tatsächlich eine „staade Zeit“ werden. 

EVM festigt mit 7:2-Sieg in Dingolfing den dritten Tabellenplatz

Montag, 26. November 2018
Auch der EV Dingolfing konnte die Moosburger Serie nicht stoppen: Mit dem 7:2 (2:0, 1:0, 4:2)-Auswärtserfolg am Sonntag, dem siebten Sieg in Folge, festigten die Grün-Gelben den dritten Tabellenplatz in der Landesliga-Gruppe 1. Am kommenden Wochenende hat der EVM spielfrei.
Was das Ergebnis nicht verrät: Die Dreirosenstädter, bei denen neben Käptn Patrice Dlugos auch Verteidiger Kevin Steiger ausfiel, bekamen im letzten Drittel mit den kampfstarken Isar-Rats richtige Probleme. „Selber schuld, wenn man die Dingolfinger noch mal so ins Spiel kommen lässt“, stellte EVM-Coach Bernie Englbrecht danach fest.
Davor war eigentlich alles nach Plan gelaufen – die fünf Moosburger Strafzeiten zwischen der 14. und 27. Minute mal ausgeklammert. Die Gäste traten als die spielbestimmende Mannschaft auf und zeigten den teils übermotiviert wirkenden Hausherren schnell ihre Grenzen auf. Wie schon zwei Tage vorher in Freising brachte ein früher Doppelschlag – diesmal durch Nolan Regans Abstauber (6.) und einen Fernschuss von Lars Eigner (7.) – die Englbrecht-Schützlinge auf die Siegerstraße. Die Niederbayern bemühten sich zwar weiterhin redlich, aber selbst in der folgenden, mehrminütigen Überzahlphase wurde EVM-Keeper Carlo Schwarz kaum zu Höchstleistungen gezwungen. Tobias Gilgs verwandelter Penalty nach einer halben Stunde zum 3:0 fühlte sich deshalb schon wie die Vorentscheidung an.
Doch der Schlussabschnitt hatte es in sich: Schien das 1:3 der Isar-Rats in Minute 45 nur ein Schönheitsfehler zu sein, weckte das zweite Gastgeber-Tor (49.) in Überzahl die rund 300 Zuschauer in der Marco-Sturm-Eishalle noch einmal richtig auf. Aber der EV Moosburg schlug umgehend zurück: Tobias Hanöffner markierte keine drei Minuten später das 4:2 für die Gäste – und damit war der Widerstand der BMW-Städter endgültig gebrochen. Jetzt durfte jeder noch mal: Tobias Gilg in der 55., Tobias Stuckenberger in der 56. und Alexander Asen in der 59. Minute sorgten für den deutlichen 7:2-Endstand.
Mit dieser Siegesserie gehen die Dreirosenstädter nun in einen Spielplan bedingten „Kurzurlaub“. Trainiert wird aber weiterhin trotzdem fleißig, um für das Derby in Pfaffenhofen am Freitag, 7. Dezember, gewappnet zu sein. Und auch das Thema „zweite Ausländerposition“ rückt wieder in den Fokus der sportlichen Leitung. Denn am 1. Dezember öffnet das Transferfenster. Angesichts des doch recht knackigen Advents-Programms – darunter die Spiele gegen Spitzenreiter Haßfurt –, würde Verstärkung, speziell in der Offensive, sicher nicht schaden.

Tore: 0:1 (5:49) Regan (Hanöffner, Möhle), 0:2 (6:06) Eigner (Holler), 0:3 (31:43) Gilg (P), 1:3 (44:19) Sebesta (Ohr), 2:3 (48:32) Meichel (Simbeck, Haschberger), 2:4 (51:14) Hanöffner (Eigner, Möhle), 2:5 (54:59) Gilg (Killermann), 2:6 (55:56) Stuckenberger (Asen), 2:7 (58:13) Asen (Ujcik). Strafminuten: 8/16. Zuschauer: 270.
Aufstellung: Schwarz, Probst; Ujcik, Gröger, Maier, Krämmer, Eigner; Möhle, Rotzinger, Seidlmayer, Holler, Gilg, Asen, Killermann, Regan, Stuckenberger, Hanöffner. 

5:1 - EVM gelingt in Freising die Derby-Revanche

Sonntag, 25. November 2018
Eine überraschend klare Angelegenheit war das Rück-Derby am Freitag in der Freisinger Weihenstephan-Arena. Nachdem die Domstädter das Hinspiel in Moosburg noch knapp mit 2:1 gewonnen hatten, fuhr der EVM einen ungefährdeten 5:1 (2:0, 2:1, 1:0)-Auswärtssieg ein.
Die Zeit der Schützenfeste (mit Ergebnissen wie 8:5 oder 6:9), wie man sie von den Moosburger Eishacklern in der Bayernliga gewohnt war, scheint vorbei zu sein. Die Defensive entwickelt sich immer mehr zum Aushängeschild: Gerade mal 1,7 Gegentore musste der EVM durchschnittlich in den vergangenen drei Partien hinnehmen.
Den Black Bears fiel am Freitag außer dem 1:3-Anschlusstreffer zu Beginn des zweiten Drittels so gut wie gar nichts ein, um die Hintermannschaft der Dreirosenstädter in Bedrängnis zu bringen. Der EVM hatte 60 Minuten lang das Geschehen im Griff. Und weil Nolan Regan – bereits nach 62 Sekunden – und Jakob Killermann (5.) mit ihren Treffern frühzeitig für klare Verhältnisse gesorgt hatten, wollte auch keine richtige Spannung aufkommen. „Man hatte die ganze Zeit den Eindruck, die Moosburger spielen mit einem Mann mehr“, stellte ein Freisinger Funktionär fest.
Besagtes 1:3 – eine gute Minute zuvor hatte Tobias Gilg für das dritte Gäste-Tor gesorgt – war vielleicht schon die letzte Chance für die Hausherren, sich noch einmal ins Derby zurückzukämpfen. Doch dafür taten sie offensiv zu wenig. Die Ex-Moosburger Angreifer Christian Birk und Martin Dürr lagen zwar immer wieder auf der Lauer, die Abwehr um den weitgehend beschäftigungslosen Goalie Carlo Schwarz leistete sich aber keine größeren Aussetzer. Als Kevin Steiger in der 33. Minute auf 4:1 erhöhte, war das schon so etwas wie die Vorentscheidung.
Im Schlussdrittel plätscherte das äußerst faire Lokalduell – auf beiden Seiten nur sechs Strafminuten – vor den 266 Zuschauern ohne die großen Highlights dahin. Moosburg tat nur noch das, was nötig war, Freising wirkte weiterhin rat- und planlos. Für den Schlusspunkt sorgte in Minute 49 der abermals stark aufspielende Nolan Regan. Für den jungen Kanadier war das Tor zum 5:1 der 13. Punkt in den vergangenen sechs Spielen.

Tore: 0:1 (1:02) Regan (Möhle, Hanöffner), 0:2 (4:57) Killermann (Gilg, Holler), 0:3 (20:25) Gilg (Rotzinger), 1:3 (21:37) Mooseder (Münzhuber, Berndt), 1:4 (32:58) Steiger (Maier, Gröger), 1:5 (48:44) Regan (Möhle). Strafminuten: 6/6. Zuschauer: 266.
Aufstellung: Schwarz, Probst; Ujcik, Gröger, Maier, Krämmer, Eigner, Steiger; Möhle, Rotzinger, Seidlmayer, Holler, Gilg, Asen, Killermann, Regan, Stuckenberger, Hanöffner. 

Derby-Wochenende in Freising und Dingolfing

Donnerstag, 22. November 2018
Aus Sicht von EVM-Coach Bernie Englbrecht steht seiner Truppe „ein ganz wichtiges Wochenende“ bevor. Am Freitag in Freising (20.15 Uhr) und am Sonntag beim EV Dingolfing (18 Uhr) haben die Grün-Gelben die Chance, sich mit der entsprechenden Punkteausbeute in der Landesliga-Spitzengruppe festzusetzen – was zur Halbzeit der Vorrunde sicherlich kein schlechtes Signal wäre.
Dass es diese beiden Derbys in sich haben, zeigt nicht zuletzt ein Blick zurück auf die knappen Hinspiele: Den Black Bears aus Freising musste sich der EVM da in eigener Halle unglücklich mit 1:2 geschlagen geben, das 4:3 über die Dingolfinger Isar-Rats war ebenso eine Zitterpartie – allerdings mit Happy-End für Grün-Gelb.
In der Tabelle sind die beide Lokalkonkurrenten nur je zwei Ränge von Moosburg (5.) entfernt: Während der SEF überraschenderweise Platz drei einnimmt (drei Punkte, aber auch drei Spiele mehr), haben die Dreirosenstädter dasselbe Polster (bei gleicher Anzahl der Spiele) auf die BMW-Städter (7.). Es geht also tatsächlich um etwas mehr als nur sechs Punkte.
Mit fünf Siegen in Serie haben die Grün-Gelben an den vergangenen Wochenenden einiges fürs Selbstbewusstsein getan. Was Englbrecht besonders gefallen haben dürfte: In knappen Spielen schaffen es seine Schützlinge inzwischen, Führungen über die Zeit zu bringen (wie beim 4:2 in Bad Aibling) oder die Geduld nicht zu verlieren (späte Tore beim 5:2-Sieg über Trostberg).
Nahezu unverändert sind die personellen Vorzeichen: Oldie Patrice Dlugos wird an diesem Wochenende mit ziemlicher Sicherheit noch nicht spielen können, hinter Angreifer Tobias Hanöffner steht abermals ein Fragezeichen. Englbrecht: „Diesmal sieht es aber eher so aus, dass er wieder dabei sein kann.“ Ansonsten vertraut er dem Team, das zuletzt so erfolgreich war – und seine Siegesserie gerne fortsetzen würde. 

Moosburgs 5:2-Sieg über Trostberg ein hartes Stück Arbeit

Sonntag, 18. November 2018
Es war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende zählen bekanntlich nur die drei Punkte: Der 5:2 (1:0, 0:1, 4:1)-Heimerfolg über Schlusslicht Trostberg war der fünfte Moosburger Sieg in Serie. Damit konnte sich der EVM zumindest fürs Wochenende einen Platz unter den Top Fünf sichern.
Mit Patrice Dlugos und Tobias Hanöffner fehlten den Dreirosenstädtern am Freitag nicht nur zwei ihrer Topscorer, sondern auch einiges an Routine. Doch Coach Bernie Englbrecht hatte seine drei Blöcke dermaßen heiß gemacht, dass man den Ausfall kaum bemerkte. „Normalerweise muss es nach zwei Minuten 3:0 für uns stehen“, fasste der Coach die Anfangsphase zusammen, in der die Hausherren den „Chiefs“ kaum Zeit zum Atmen ließen. Überfallartig stürmte man immer wieder ins Gäste-Drittel, erspielte sich Großchancen am Fließband – aber bei Trostbergs US-Goalie Dax Deadrick war meistens Endstation. So ging es bis zur ersten Pause weiter: Einbahnstraßen-Eishockey auf den TSV-Kasten, die Entlastungsangriffe der Chiemgauer konnte man an einer Hand abzählen. In der elften Minute durfte dann endlich gejubelt werden: Nolan Regan bediente mustergültig Christian Seidlmayer, der zum 1:0 einnetzte. Das war’s dann jedoch auch mit der Ausbeute.
Nach dem Seitenwechsel dominierten die Gastgeber weiterhin das Geschehen, Trostberg beendete allerdings den Belagerungszustand und tat nun nun deutlich mehr fürs Spiel. Die besseren Chancen hatten zwar weiterhin die Grün-Gelben, erfolgreich waren in diesem Abschnitt aber nur die Gäste – und zwar 49 Sekunden vor der zweiten Pausensirene im Powerplay.
Da der EVM mit der Hypothek einer weiteren Zwei-Minuten-Strafe ins Schlussdrittel ging, mussten die mehr als 250 Zuschauer sogar befürchten, dass die Partie nun kippt. Die Unterzahl wurde allerdings überstanden. Nur wenige Sekunden danach brachte Armin Rotzinger (43.) seine Farben wieder in Führung. Aber die Gäste blieben ebenfalls dran, nutzten in der 47. Minute eine weitere 5:4-Situation zum 2:2-Ausgleich. In der Folge ging es hin und her, beide Teams begegneten sich jetzt auf Augenhöhe. Umso wichtiger, dass sich Jakob Killermann sieben Minuten vor Schluss entscheidend durchsetzte und den EVM wieder in Führung brachte. Davon erholte sich Trostberg nicht mehr. 65 Sekunden vor dem Ende machte Daniel Möhle mit dem 4:2 den Sack zu, sein zweiter Treffer kurz darauf hatte keine größere Bedeutung mehr.

Tore: 1:0 (10:44) Seidlmayer (Regan, Steiger), 1:1 (39:11) Jelinek, 2:1 (42:19) Rotzinger (Holler, Gilg), 2:2 (46:32) Jelinek (Feldner S.), 3:2 (53:00) Killermann (Gilg), 4:2 (58:55) Möhle (Gröger), 5:2 (59:53) Möhle (Seidlmayer, Holler). Strafminuten: 10/12. Zuschauer: 270.
Aufstellung: Messerer, Schwarz; Ujcik, Gröger, Maier, Krämmer, Eigner, Steiger; Möhle, Rotzinger, Seidlmayer, Holler, Gilg, Asen, Killermann, Regan, Stuckenberger. 

Drei Punkte gegen Schlusslicht Trostberg sind für Englbrecht "Pflicht"

Donnerstag, 15. November 2018
Fünf Spiele bestreitet der EVM im November, vier davon auswärts. Damit ist das freitägliche Aufeinandertreffen mit den TSV Trostberg „Chiefs“ (19.30 Uhr) die einzige Gelegenheit für die Fans, die Grün-Gelben im laufenden Monat in der Sparkassen-Arena zu erleben.
Wirft man einen Blick auf die Tabelle, scheint das Kräftemessen mit den Trostbergern eine klare Angelegenheit zu werden: Auf der einen Seite ein zuletzt mit vier Siegen in Folge bestens aufgelegter EVM, der als Sechstplatzierter drauf und dran ist, sich unter die Top fünf der Landesliga-Gruppe 1 zu schieben. Auf der anderen Seite das Tabellenschlusslicht aus Trostberg, das in sechs Partien noch keinen einzigen Zähler einsammeln konnte.
Aber der Schein trügt: Denn die „Chiefs“ scheinen in dieser Saison regelrecht vom Pech verfolgt zu sein. So war die 3:6-Niederlage in Amberg die bis dato höchste Saisonpleite. Ansonsten haben die TSVler ihre Matches nur mit entweder einem oder zwei Toren Unterschied verloren – selbst bei Spitzenreiter Haßfurt (5:7) war Zählbares drin. Trotzdem hat das Trainerduo, die ehemaligen Gendorfer Alex und Sergej Piskunov, kürzlich hingeschmissen. Daraufhin erklärte sich Stefan Feldner bereit, als Interims-Spielertrainer auszuhelfen.
EVM-Coach Bernie Englbrecht warnt deshalb zwar davor, die „Chiefs“ zu unterschätzen, ordnet die drei Punkte angesichts der Tabellensituation („Da ist alles so eng beieinander“) aber klar unter der Kategorie „Pflicht“ ein. Drei Punkte trennen die Dreirosenstädter derzeit von Platz drei (Pfaffenhofen), aber in die andere Richtung zum Neunten Bad Aibling sind es auch nur vier Zähler. Englbrecht: „Wir können es uns momentan nicht erlauben, etwas herzuschenken.“
Die zuletzt standardmäßigen drei Blöcke wird er wohl auch am Freitag aufbieten können. Wobei Kapitän Patrice Dlugos garantiert noch fehlen wird und der Einsatz von seinem Stellverteter Tobias Hanöffner (Muskelverletzung) zumindest fraglich ist. Dafür hat sich Armin Rotzinger, der noch vor einer Woche in Bad Aibling gefehlt hat, wieder zurückgemeldet.
Auch wenn das letzte Punktspiel gegen den TSV Trostberg schon einige Zeit zurückliegt, waren die „Chiefs“ in jüngerer Vergangenheit doch immer ein beliebter Gegner in Testspielen. Das letzte Aufeinandertreffen 2017 sollte Warnung genug sein: Da verlor der EVM auf eigenem Eis mit 3:7. 

EVM holt beim 4:2 in Bad Aibling den nächsten Auswärts-Dreier

Samstag, 10. November 2018
Drei Punkte hat EVM-Coach Bernie Englbrecht gefordert, drei Punkte haben seine Schützlinge geholt: Mit dem 4:2 (2:2, 1:0, 1:0)-Erfolg beim EHC Bad Aibling gelang den Dreirosenstädtern auch die Revanche für die 3:4-Hinspielpleite.
Dabei begann das Match vor gut 200 Zuschauern alles andere als ideal für die Gäste. Die Aibdogs brachten die Moosburger mit ihrem geradlinigen und schnörkellosen Stil - wie schon vor wenigen Wochen in der Sparkassen-Arena - in arge Schwierigkeiten. Nach sechs Minuten schlug es erstmals hinter EVM-Goalie Carlo Schwarz ein. Und als die Hausherren vier Minuten später ein Mann mehr waren, hieß es gar 2:0. Allerdings: Zwei-Tore-Rückstände scheinen neuerdings ja eine “Spezialität” der Grün-Gelben zu sein. Und so startete Ersatz-Käptn Tobias Hanöffner (Patrice Dlugos fehlte verletzt) in Minute 14 die Aufholjagd. Der EVM kam jetzt immer besser ins Spiel - und drei Sekunden vor der Pausensirene durch Nolan Regan zum 2:2-Ausgleich. “Ein ganz wichtiger Treffer, besonders zu diesem Zeitpunkt”, sagte Englbrecht nach der Partie.
Die Begegnung verlief auch nach dem Seitenwechsel recht ausgeglichen, Moosburg konnte sich jedoch immer mehr Vorteile erarbeiten. Aus einem solchen machte Chris Seidlmayer nach 35 Minuten die erstmalige Gäste-Führung. Den Aibdogs wollte dazu nicht mehr allzu viel einfallen.
So ging es auch im Schlussabschnitt weiter. Von den Hausherren ging kaum noch Torgefahr aus, der EVM konnte sich zeitweise aufs Verwalten der Führung beschränken. Englbrecht: “Wir haben das dann ganz gut runtergespielt.” Was umso leichter fiel, nachdem Patrick Holler mit dem 4:2 (43.) für zumindest einigermaßen klare Verhältnisse gesorgt hatte.
Mit dem vierten Sieg in Folge konnten die Moosburger auf die Spitzenteams weiter Boden gut machen. Fortsetzung folgt hoffentlich am kommenden Freitag, wenn die Englbrecht-Truppe den TSV Trostberg in der Sparkassen-Arena empfängt (19.30 Uhr).

Tore: 1:0 (6:12) Seidl (Eickmann), 2:0 (10:02) Eickmann (Hadersbeck), 2:1 (13:41) Hanöffner (Regan, Steiger), 2:2 (19:57) Regan (Möhle), 2:3 (34:41) Seidlmayer (Killermann, Regan), 2:4 (42:54) Holler (Seidlmayer, Killermann). Strafminuten: 4/10. Zuschauer: 208.
Aufstellung: Schwarz, Messerer; Seidlmayer, Krämmer, Maier, Steiger, Gröger, Eigner; Ujcik, Stuckenberger, Regan, Gilg, Hanöffner, Holler, Asen, Killermann, Möhle. 

EVM peilt in Bad Aibling vierten Sieg in Serie an

Donnerstag, 8. November 2018
Die Aufholjagd geht weiter: Nach zuletzt drei Siegen in Folge will der EVM den Abstand auf die Spitzenteams der Liga weiter verkürzen. An diesem Wochenende besteht dazu jedoch nur einmal die Gelegenheit – und zwar am Freitag beim EHC Bad Aibling (19.30 Uhr; Busabfahrt 16 Uhr).
Bad Aibling? Da war doch was. Genau, höchstwahrscheinlich das schlechteste Spiel dieser Saison aus Moosburger Sicht. Mit 3:4 unterlagen die Dreirosenstädter vor drei Wochen elf wackeren „Aibdogs“ – und das völlig verdient. „Auch deshalb müssen wir in Bad Aibling punkten“, fordert Coach Bernie Englbrecht. „Nicht einfach oder zweifach, sondern dreifach.“ Und der Trainer ist sich sicher: „Wenn wir an die Leistung der letzten Spiele anknüpfen, wird uns das auch gelingen.“
Nichts dagegen hätte er sicherlich, wenn sich seine Schützlinge auch mal einen Vorsprung erarbeiten und diesen ohne großes Gezittere über die Runden bringen. Gelungen ist dies in den bisherigen sieben Punktspielen genau einmal: beim 11:3-Kantersieg in Selb. Ansonsten kamen die Moosburger meistens erst in der Schlussphase ins Rollen. Beste Beispiele waren die beiden jüngsten Overtime-Erfolge in Waldkirchen (5:4) und daheim gegen Vilshofen (4:3), als man vor den finalen 20 Minuten noch mit jeweils zwei Toren zurücklag.
Aber der Trend ist aktuell der Friend der Moosburger Eishackler. Die Formkurve zeigt nach oben, schön langsam scheint man zu begreifen, worauf es in der Landesliga ankommt. Mit zehn Punkten aus sieben Spielen steht man momentan allerdings (noch) nicht auf einem Verzahnungsrundenplatz und muss aufpassen, dass die vor den Grün-Gelben rangierenden Waldkirchener und Pfaffenhofener in Reichweite bleiben. Von hinten drängt der ESC Vilshofen – zwar mit drei Zählern, aber auch drei Spielen weniger. „Momentan sieht es so aus, dass sieben Teams um die ersten fünf Plätze kämpfen“, sagt Pressesprecher Bastian Amann. Eine allzu besinnliche Weihnachtszeit könne man da – aus sportlicher Sicht – wohl jetzt schon ausschließen.
Ab Dezember öffnet sich wieder das Transferfenster. Und laut Amann wird dann nicht nur die immer noch vakante zweite Ausländerposition, sondern auch die Offensive ein Thema sein. „Die sportliche Leitung stellt sich schon die Frage, wo wir personell was verbessern können“, so der Pressesprecher.
Was kurzfristig – also das Spiel in Bad Aibling – die personelle Lage betrifft, hofft Coach Englbrecht, mit dem erfolgreichen Kader vom Waldkirchen-Gastspiel antreten zu können. Auch wenn sich Stürmer Patrick Holler mit Knie-Problemen herumplagt, rechnet Englbrecht mit ihm. Abzuwarten bleibt hingegen, ob Patrice Dlugos (Rücken) nach einwöchiger Pause rechtzeitig fit wird. 

Die nächste erfolgreiche Aufholjagd: EVM nimmt aus Waldkirchen zwei Zähler mit

Sonntag, 4. November 2018
Mit einer unglaublichen Willensleistung hat der EVM abermals ein schon verloren geglaubtes Spiel gedreht: Kämpfte man sich daheim gegen Vilshofen nach einem 1:3-Rückstand noch in die Overtime, lagen die Grün-Gelben am Freitag beim favorisierten ESV Waldkirchen bereits mit 1:4 zurück und gewannen die Partie letztlich noch 5:4 (0:1, 2:3, 2:0, 1:0) im Penaltyschießen.
Vor rund einer Woche war Youngster Alexander Asen der Matchwinner – diesmal gab es allerdings mindestens drei „Helden“. Einer von ihnen war der immer besser in Tritt kommende Nolan Regan. Nachdem Tobias Hanöffner (32.) und Patrick Holler (39.) mit ihren Anschlusstreffern zum 1:3 bzw. 2:4 die Moosburger Punktechancen immerhin am Leben hielten, war es der junge Kanadier, der im Schlussdrittel der Partie die Wende gab. Kurz nach der Pause markierte er auf Möhle-Pass das 3:4 – und in der Schlussminute sorgte er gar für die Pointe des Spiels: Ausgerechnet als die mit tschechischen Ex-Profis gespickten Hausherren eine mehr als fragliche Überzahlsituation zugesprochen bekommen hatten (der „gefoulte“ Spieler fuhr hämisch gestikulierend an der Moosburger Bank vorbei) und sie die verbleibenden 60 Sekunden eigentlich nur noch zuende hätten spielen müssen, verloren die „Crocodiles“ im EVM-Drittel die Scheibe, Regan wurde von Lars Eigner auf die Reise geschickt und glich zum 4:4 aus. In der Verlängerung hätte er fast noch sein drittes Tor erzielt, scheiterte jedoch am Pfosten.
Aber zum Glück war da ja noch ein weiterer Held des Abends: Kevin Steiger. Als einziger der sechs Schützen traf er im folgenden Penaltyschießen und bescherte den Dreirosenstädtern damit den Zusatzpunkt.
Gestürzt haben sich die Moosburger Spieler nach Abpfiff allerdings auf Held Nummer drei: Goalie Carlo Schwarz. Er war, je länger das Match gedauert hatte, immer weiter über sich hinausgewachsen. Im Schlussdrittel, als Waldkirchen ohne Treffer blieb, zeigte er ebenso eine Glanzparade nach der anderen wie in der Overtime. Und was er gegen die tschechischen Routiniers im Penaltyschießen bot, lässt sich wohl nur noch mit dem Wort „Wand“ beschreiben. Auch EVM-Vorstandsmitglied Ludwig Kieninger war begeistert vom Auftritt der etatmäßigen Nummer drei – und musste zugeben: „Den hatten wir vor der Saison überhaupt nicht auf dem Zettel.“

Tore: 1:0 (12:29) Vavroch (Skoda), 2:0 (22:15) Vavroch (Skoda, Vokaty), 3:0 (24:13) Barz B. (Marek), 3:1 (31:26) Hanöffner (Regan, Möhle), 4:1 (37:46) Barz B. (Marek), 4:2 (38:26) Holler (Gröger), 4:3 (41:34) Regan (Möhle), 4:4 (59:30) Regan (Eigner), 4:5 (P) Steiger. Strafminuten: 4/10. Zuschauer: 186.
Aufstellung: Schwarz, Probst; Ujcik, Gröger, Krämmer, Maier, Steiger, Eigner, Rotzinger; Hanöffner, Seidlmayer, Möhle, Gilg, Asen, Killermann, Regan, Stuckenberger, Holler. 

Trotz Außenseiterrolle soll auch in Waldkirchen gepunktet werden

Donnerstag, 1. November 2018
Der große Druck ist erst mal weg: Mit fünf Punkten aus dem vergangenen zwei Spielen konnte sich der EV Moosburg nach seinem schwachen Start etwas Luft verschaffen und einen Mittelfeldplatz in der Landesliga-Tabelle erarbeiten. Als Sechster reisen die Dreirosenstädter am Freitag zu einem der Topfavoriten: dem ESV Waldkirchen (Busabfahrt 15.45 Uhr, Beginn 19.30 Uhr).
Wie die Karoli Crocodiles das als Aufsteiger aus der Bezirksliga in so kurzer Zeit schaffen konnten, erklärt ein Blick auf den Mannschaftskader: Die Niederbayern gelten als einer der „Spielverderber“ bei den gescheiterten Verhandlungen hinsichtlich der Kontingentspieler-Regelung für die Landesliga. Sie haben fünf Ausländer im Kader – größtenteils höherklassig erfahrene Tschechen. Seitens des Vereins wird diese Personalpolitik damit begründet, dass man sich im östlichen Zipfel des Bayerischen Waldes nun mal sehr schwer mit der Verpflichtung von deutschen Spielern tue.
Wie auch immer: Von den bisherigen fünf Spielen gewann der ESV vier und rangiert somit hinter den Haßfurt Hawks auf dem zweiten Platz der Liga. Dass die Waldkirchener aber auch nur mit Wasser kochen, bewiesen ihre beiden jüngsten Erfolge: Sowohl beim 5:3 in Freising als auch beim 6:4-Zittersieg daheim gegen Tabellenschlusslicht Selb 1b taten sie sich überraschend schwer.
Der EVM wird am Freitag zwar nur als Außenseiter in den Bayerischen Wald reisen, Coach Bernie Englbrecht hat allerdings angekündigt, „dass wir da natürlich punkten wollen“. Dafür steht ihm wieder Allrounder Armin Rotzinger zur Verfügung, der vergangene Woche wegen eines grippalen Infekts pausieren musste. Auf die Dienste von Kapitän Patrice Dlugos wird der Moosburger Trainer diesmal allerdings verzichten müssen: Dlugos hat sich bei einem Check gegen Vilshofen am Rücken verletzt und wird für rund eine Woche ausfallen.
Nachdem die Moosburger seit dem Saisonstart am 12. Oktober bereits sechs Partien absolviert haben, ist der Spielplan im November nicht mehr ganz so dicht: An den kommenden drei Wochenenden spielen die Grün-Gelben lediglich freitags, erst am Wochenende 23./25. November müssen sie wieder doppelt ran. Das einzige Heimspiel in diesem Monat findet am 16. November gegen den TSV Trostberg statt. 

Nach 1:3-Rückstand: Eigengewächs Asen wird gegen Vilshofen zum Matchwinner

Montag, 29. Oktober 2018
Zwei Drittel lang biss sich der EVM am Sonntag an den Vilshofener Wölfen die Zähne aus – und kam dann um so stärker im letzten Abschnitt zurück. Mit einer tollen Aufholjagd landeten die Grün-Gelben noch einen 4:3 (1:1, 0:2, 2:0, 1:0)-Erfolg nach Verlängerung. Der Matchwinner kommt aus dem eigenen Nachwuchs.
Erst blickte er ungläubig, dann machte er die Becker-Faust und verschwand kurz darauf in der Jubeltraube seiner Mitspieler. EVM-Eigengewächs Alexander Asen war mit drei Toren der Matchwinner beim Moosburger Verlängerungsdrama gegen den ESC Vilshofen. Schlusspunkt seines Hattricks war der Treffer zum 4:3, als der 21-Jährige in der dritten Minute der Verlängerung die Scheibe über die Linie stocherte.
„Die dritte Sturmeihe mit Alex, Tobias Stuckenberger, Philipp Ujcik und abwechselnd Jakob Killermann ist heute da hingegangen, wo’s weh tut“, lobte Coach Bernie Englbrecht in der Pressekonferenz den Auftritt seiner jungen Wilden. „Da können sich einige unserer erfahrenen Spieler eine Scheibe abschneiden.“
Ein Routinier war es allerdings auch, der die Hausherren bereits nach 69 Sekunden in Führung geschossen hatte: Tobias Hanöffner. Die Moosburger waren äußerst forsch und frech in die Partie gegangen, brachten die älteren Herrschaften in den Reihen des ESC in arge Nöte. Doch mit dem Ausgleich der Gäste (6.) war auch der Schwung bei den Englbrecht-Schützlingen dahin. Wölfe-Spielertrainer Vladimir Gomow brachte es auf den Punkt: „Wir sind dann immer besser reingekommen. Und das zweite Drittel gehörte uns.“
Definitiv. Die Hausherren mühten sich zwar weiter, fanden aber keine Mittel mehr, um die abgezockten Vilshofener ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Und deren Überlegenheit drückte sich bald auch in Toren aus. Zwischen dem 1:2 (22.) und dem 1:3 (28.) verschoss Daniel Möhle einen Penalty – es sollte einfach nicht sein.
Dass das Spiel im letzten Drittel doch noch zugunsten der Moosburger kippte, lag möglicherweise auch an dem Aussetzer von Milan Blaha senior. Der ESC-Oldie (45) echauffierte sich nach einem nicht gegebenen, vermeintlichen Foul gegen seinen Sohn Milan Blaha jun. in der zweiten Drittelpause dermaßen, dass er mit Spieldauer vom Eis musste. Der EVM jedenfalls meldete sich zurück, warf in den letzten 20 Minuten noch einmal alles nach vorne und wurde für seinen Kampfgeist belohnt: Asen verkürzte zunächst auf 2:3 (44.) und glich sechs Minuten später aus – bevor er in der Overtime seinen starken Auftritt mit dem Siegtor krönte.

Tore: 1:0 (1:09) Hanöffner (Regan, Seidlmayer), 1:1 (5:52) Koma (Schwarz, Neupert), 1:2 (21:37) Blaha jun. (Blaha sen., Artmann), 1:3 (27:34) Blaha sen. (Suchomski, Zillinger), 2:3 (43:16) Asen (Ujcik, Krämmer), 3:3 (49:42) Asen (Stuckenberger, Steiger), 4:3 (62:23) Asen (Killermann). Strafminuten: EVM 8/ ESC 10 plus Spieldauer (Blaha sen.). Zuschauer: 140.
Aufstellung: Messerer, Schwarz; Ujcik, Gröger, Maier, Eigner, Steiger, Krämmer; Hanöffner, Möhle, Seidlmayer, Holler, Gilg, Asen, Killermann, Regan, Dlugos, Stuckenberger. 

EVM feiert beim 11:3 in Selb den ersten Auswärtssieg

Samstag, 27. Oktober 2018
War das der erhoffte Befreiungsschlag? Beim freitäglichen 11:3 (2:0, 5:2, 4:1)-Auswärtssieg des EV Moosburg beim VER Selb 1b klappte vieles, was bislang in dieser Saison noch nicht so richtig funktioniert hat. Trotz aller Freude sollte aber nicht vergessen werden, dass die Oberfranken wohl zu den Kellerkindern der Liga gehören.
Wenn diese einseitige Begegnung in der fast leeren Selber Eishalle – die „Erste“ absolvierte parallel ihr Derby in Weiden – überhaupt spannende Momente hatte, dann waren diese sicherlich im ersten Drittel zu finden. Der EVM war zwar von Beginn an die Ton angebende Mannschaft, der Eröffnungstreffer von Nolan Regan nach vier Minuten brachte allerdings noch nicht die ganz große Sicherheit. Immer wieder durchkreuzten die Gastgeber die Angriffspläne der Moosburger und suchten ihr Heil in Kontern. Carlo Schwarz, der diesmal den Vorzug vor Hannes Probst bekommen hatte, tat sich mit den teils stümperhaften Abschlüssen des VER jedoch nicht wirklich schwer. Als Comebacker Daniel Möhle kurz vor Drittelende auf 2:0 erhöht hatte, konnten die mitgereisten EVM-Anhänger schon ein bisschen entspannter sein.
Abschnitt zwei begann allerdings noch recht zäh. Die „Wölfe“ konnten kurzzeitig sogar auf 1:2 verkürzen – aber ab der 27. Minute ging’s dann ganz schnell: Nolan Regan komplettierte seinen Hattrick mit einem Doppelschlag, Möhle (35.), Alexander Asen (36.) und Christian Seidlmayer (38.) sorgten für die Vorentscheidung. Dass den sieben Treffern der Grün-Gelben inzwischen ein zweites Tor des VER (37.) gegenüberstand, spielte keine wirkliche Rolle mehr. Die Dominanz der Englbrecht-Schützlinge war längst erdrückend.
Im letzten Abschnitt bekam dann auch noch Goalie Probst Eiszeit. Er konnte in aller Ruhe verfolgen, wie seine Vorderleute weitermachten und in den Schlussminuten durch Möhle (drei Tore bei der Rückkehr) und Philipp Ujcik für zweistellige Verhältnisse sorgten. Das dritte Selber Tor in Minute 50 war nur noch für Statistikfreunde interessant.
Erleichterung bei Mannschaft und Fans, aber auch Coach Bernie Englbrecht blickte nach den jüngsten Negativ-Erlebnissen wieder optimistischer drein: „Das war heute besonders für die Psyche ein wichtiges Spiel. Endlich treffen wir wieder.“ Elf Tore in 60 Minuten – in den vier vorangegangenen Spielen zusammengerechnet (und die 0:5-Wertungen nicht berücksichtigt) war es gerade mal ein Treffer mehr.

Tore: 0:1 (4:11) Regan (Asen), 0:2 (17:03) Möhle (Dlugos, Gröger), 1:2 (24:03) Worotnikow (Warkus), 1:3 (27:00) Regan (Hanöffner, Steiger), 1:4 (28:48) Regan (Hanöffner), 1:5 (34:07) Möhle (Dlugos), 1:6 (35:37) Asen (Ujcik, Stuckenberger), 2:6 (36:34) Lippert (Schmid, Hechtfischer), 2:7 (37:54) Seidlmayer (Möhle), 2:8 (46:25) Gröger (Killermann), 2:9 (47:39) Dlugos (Möhle), 3:9 (49:34) Tausend (Hechtfischer), 3:10 (55:42) Möhle (Killermann), 3:11 (56:31) Ujcik (Dlugos). Strafminuten: 8/4. Zuschauer: 20.
Aufstellung: Schwarz, Probst (ab 40:00); Ujcik, Gröger, Maier, Eigner, Steiger, Krämmer; Hanöffner, Möhle, Seidlmayer, Holler, Gilg, Asen, Killermann, Regan, Dlugos, Stuckenberger. 

Jetzt müssen Punkte her

Donnerstag, 25. Oktober 2018
Das vorerst letzte Doppelwochenende will der EV Moosburg nutzen, um verlorenen Boden im Kampf um die Top-Fünf-Plätze der Landesliga-Gruppe 1 gutzumachen. Am Freitag steht die Auswärtsfahrt zu Tabellenschlusslicht Selb 1b (20 Uhr; Busabfahrt 15.30 Uhr) auf dem Programm, am Sonntag empfangen die Dreirosenstädter um 17.15 Uhr mit dem ESC Vilshofen einen alten Bekannten.
Wenn man die beiden Wertungen außer Acht lässt und rein das Sportliche betrachtet, endeten alle bisherigen vier Punktspiele der Moosburger mit gerade mal einem Tor Unterschied. Das Problem: Dabei sprang nur ein Sieg heraus, weshalb der EVM mit drei Zählern auf dem Konto derzeit lediglich Platz acht belegt. „Da gibt es nichts schönzureden“, sagt Pressesprecher Bastian Amann. „Wir hatten in den drei Heimspielen drei machbare Aufgaben. Da sind drei Punkte einfach zu wenig.“
Um nicht frühzeitig den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren, stehen die Grün-Gelben an diesem Wochenende unter Zugzwang. Bei der bislang noch punktlosen Oberliga-Reserve der Selber Wölfe sollte deshalb ebenso gepunktet werden wie gegen Tabellennachbar Vilshofen. Dieser hat wie die Englbrecht-Truppe bislang erst einen Sieg eingefahren, ist allerdings zwei Spiele im Rückstand. Amann: „Der ESC hat heuer ähnliche Ziele wie wir, weshalb die drei Punkte in diesem Match sicher etwas mehr wert sind.“
Während die Selber auf eine Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern aus dem eigenen Nachwuchs setzen, haben die niederbayerischen Wölfe eine hochkarätig besetzte Truppe zusammen: Neben einigen Ex-Passauern sind da besonders Milan Blaha senior und junior zu nennen – oder das starke Dingolfinger Defensiv-Duo Philipp Weinzierl und Jaroslav Koma.
Gut sind die Aussichten, dass beim EVM nach seiner Knieverletzung Stürmer Daniel Möhle sein Comeback feiert. Ob Armin Rotzinger (grippaler Infekt) auflaufen kann, steht noch nicht fest. Und die Torwart-Frage – welche beiden der drei Keeper werden nominiert? – ist angesichts der bisher gezeigten Leistungen des Trios ohnehin eher ein „Luxusproblem“. 

Bad Aiblinger Rumpftruppe nimmt alle drei Punkte mit

Montag, 22. Oktober 2018
Der EV Moosburg hinkt den eigenen Erwartungen in der Landesliga weiter hinterher. Zwei Tage nach dem mühsamen Heimsieg über Dingolfing setzte es eine überraschende, aber nicht unverdiente 3:4 (1:0, 1:2, 1:2)-Pleite gegen den EHC Bad Aibling.
Mit gerade mal elf Feldspielern waren die „Aibdogs“ an die Isar gereist, weshalb deren Coach Heinz Zerres „mit allem gerechnet“ hatte, „aber nicht mit drei Punkten“. Doch die EHC-„Elf“ lieferte eine starke Vorstellung ab. EVM-Coach Bernie Englbrecht sagte bei der Pressekonferenz: „Wenn unser Goalie Linus Messerer nicht so gehalten hätte, hätte Bad Aibling schon in den ersten zwei Dritteln vier Tore schießen können“. Zu viele seiner Spieler seien wohl der Meinung gewesen, gegen so eine dezimierte Mannschaft geht’s von allein.
Dabei wirkten die Moosburg in der Anfangsphase durchaus konzentriert, ließen die Scheibe schön laufen und kamen nach zehn Minuten durch Alexander Asen zum 1:0. Doch die gefährlichen Konter der „Aibdogs“ häuften sich – und so lag kurz nach dem ersten Pausentee die Scheibe via „Bauerntrick“ erstmals hinter der Torlinie des EVM-Gehäuses (22.). Aber weil sich die Gäste nun des öfteren auf der Strafbank aufhielten, konnten die Grün-Gelben den Druck wieder erhöhen. In Minute 31 traf Jakob Killermann im 5:3-Powerplay zur erneuten Führung. „Und dann muss ich in solchen Phasen halt auch mal eins nachlegen“, bemängelte Englbrecht.
Aber das Gegenteil war der Fall: Die Gäste tauchten nun wieder gefährlich vor dem Moosburger Tor auf – und bekamen einen Penalty zugesprochen (38.). Den konnte der starke Messerer zwar noch entschärfen, weil seine Vorderleute es aber nicht schafften, die folgende Schlussphase des Mitteldrittels vernünftig zuende zu spielen, fiel – nachdem man acht Sekunden davor noch ein Bully im gegnerischen Drittel hatte – mit der Pausensirene das 2:2.
Für den Schlussabschnitt stellte der EVM-Coach die Angriffsreihen zwar nochmal um, das nun folgende Anrennen war aber nicht von Erfolg gekrönt. Wie schon in den vergangenen Spielen waren die Dreirosenstädter im Abschluss meistens zu harmlos. Die größeren Chancen spielten sich durch ihre schnell und direkt vorgetragenen Gegenstöße weiterhin die Aiblinger heraus. Sie wussten in der 53. und 58. Minute auch, wie man die Scheibe im gegnerischen Tor unterbringt – und so die Partie endgültig dreht. Patrice Dlugos’ 3:4-Anschlusstreffer 62 Sekunden vor dem Ende kam zu spät.

Tore: 1:0 Asen (Seidlmayer, Stuckenberger), 1:1 (21:50) Seidl, 2:1 (30:13) Killermann (Hanöffner), 2:2 (40:00) Seidl (Meyer M.), 2:3 (52:16) Neumaier (Glaß), 2:4 (57:43) Seidl (Meyer M.), 3:4 (57:58) Dlugos (Ujcik, Hanöffner). Strafminuten: 10/12. Zuschauer: 132.
Aufstellung: Messerer, Probst; Ujcik, Gröger, Maier, Rotzinger, Eigner, Steiger, Krämmer; Hanöffner, Seidlmayer, Holler, Gilg, Asen, Killermann, Regan, Dlugos, Stuckenberger. 

Zweimal 0:5: Spiele gegen Freising und Amberg gewertet

Samstag, 20. Oktober 2018
Ende der Woche ereilte den EV Moosburg eine Nachricht, die bei erfolgreicherem Ausgang der ersten beiden Punktspiele für jede Menge schlechte Stimmung im Verein gesorgt hätte. Weil der - prinzipiell gültige - Spielerpass von Stürmer Jakob Killermann aufgrund der Änderungen in der Altersstruktur des Verbands nicht rechtzeitig umgeschrieben worden war, wurden die Spiele gegen Freising und in Amberg mit jeweils null Punkten und 0:5 Toren gegen den EV Moosburg gewertet. Da die Grün-Gelben zu dem Zeitpunkt allerdings noch keine Zähler auf dem Konto hatten, hielt sich der Schmerz - bis auf die zu erwartende Geldstrafe - in Grenzen. Lediglich das Torverhältnis verschlechterte sich: aus 5:7 wurde 0:10. 

4:3 gegen Dingolfing - der erste Dreier ist unter Dach und Fach

Samstag, 20. Oktober 2018
An Spieltag drei hat es also endlich geklappt: Mit einem 4:3 (1:1, 1:1, 2:1)-Heimerfolg über den EV Dingolfing fuhr der EVM den ersten Dreier der Saison ein. Gezittert werden musste allerdings bis zum Schluss.
Man kennt und schätzt sich. Als Moosburgs Coach Bernie Englbrecht Co-Trainer beim DEL-Club Straubing Tigers war, stürmte Dingolfings Trainer Dustin Whitecotton für die Niederbayern. Zuletzt lief man sich auch in der Oberliga über den Weg. Entsprechend harmonisch verlief die Pressekonferenz: Whitecotton bezeichnete den Moosburger Sieg als "am Ende sicher verdient", während Englbrecht Kampf und Einsatz der Isar Rats lobte. Was die eigene Truppe betrifft, hatte Letztgenannter zwar auch positive Worte übrig ("Man kann niemandem etwas vorwerfen - jeder hat bis zum Schluss alles gegeben"), Bernie Englbrecht war allerdings trotzdem gezeichnet von der wieder mal krimireifen Schlussphase: "Wir hätten den Sack schon früher zumachen müssen."
Zwar dauerte es jeweils ein paar Minuten, aber die Gäste hatten an diesem Abend immer eine passende Antwort parat. Ob Philipp Ujciks 1:0 (11.), Tobias Hanöffners Unterzahl-Konter (33.) oder der schöne Schlenzer von Markus Gröger (43.) - in der 20., 38. und 45. Minute glich der EVD zum 1:1, 2:2 bzw. 3:3 aus. So musste in der Schlussviertelstunde die Entscheidung fallen - oder eben in der Overtime. Doch gegen letzte Variante hatte Goalgetter Patrice Dlugos was: Eine Kombination über Hanöffner und Nolan Regan verwertete der Routinier vier Minuten vor der finalen Sirene zum 4:3. Dass die Gäste daraufhin alles nach vorn warfen, war klar. Aber der in der 45. Minute für Johannes Probst gekommene Linus Messerer im Moosburger Gehäuse und seine Vorderleute verteidigten den knappen Vorsprung.
Dass es in diesem Isar-Derby ordentlich zur Sache ging, belegt übrigens auch die Raufeinlage von Jakob Killermann (EVM) und Markus Simbeck (EVD) nach 30 Minuten. Lautstark beklatscht vom Publikum mussten beide Akteure mit 2+2-Strafminuten in die Kühlbox. Zumindest hier erreichten die Isar-Rats ein Unentschieden.

Tore: 1:0 (10:06) Ujcik (Asen), 1:1 (19:42) Detterer (Ohr, Simbeck), 2:1 (32:17) Hanöffner, 2:2 (37:42) Braun (Detterer), 3:2 (42:42) Gröger (Regan, Hanöffner), 3:3 (44:37) Haschberger (Azimov H., Meichel), 4:3 (54:05) Dlugos (Hanöffner, Regan). Strafminuten: 16/18. Zuschauer: 135.
Aufstellung: Probst, Messerer (ab 44:37); Ujcik, Gröger, Maier, Rotzinger, Eigner, Steiger, Krämmer; Hanöffner, Seidlmayer, Holler, Gilg, Asen, Killermann, Regan, Dlugos, Stuckenberger 

EVM will gegen Dingolfing und Bad Aibling zurück in die Erfolgsspur finden

Donnerstag, 18. Oktober 2018
Zwei Spiele, null Punkte. Auch wenn jeder, der die Aufeinandertreffen mit Freising und Amberg gesehen hat, weiß, dass da deutlich mehr drin war, sorgt das leere Punktekonto doch für leichte Sorgenfalten bei Moosburgs Kufenflitzern. Um die wieder wegzubügeln, empfehlen sich am besten zwei Heimsiege – am Freitag gegen den EV Dingolfing (19.30 Uhr) und am Sonntag gegen den EHC Bad Aibling (17.15 Uhr).
Eishockey-Spiele mit nur einem Tor Unterschied zu verlieren, ist zwar nicht schön, deutet allerdings meistens darauf hin, dass man nicht ganz chancenlos war. EVM-Coach Bernie Englbrecht hat seiner Truppe nach dem 1:2 gegen Freising und dem 4:5 in Amberg „nur zwei Sachen“ klarzumachen versucht: „Die vielen Strafzeiten brechen uns das Gnack“ und „Wir müssen unsere Torchancen nutzen“.
Besonders die Unterzahlsituationen haben den Trainer verärgert: „Wenn wir die vier, fünf Powerplaytore nicht kassieren, gewinnen wir beide Spiele.“ Dabei waren Strafzeiten zuletzt nie ein Problem der Grün-Gelben: In der Bayernliga-Saison 17/18 landeten die Moosburger in der Fairplay-Wertung sogar auf dem ersten Platz.
Was das Personal betrifft, brachte diese Woche einige Neuigkeiten: So hat der Verein die Verpflichtung eines zweiten Ausländers erst einmal auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Verletzung des dafür eingeplanten Kanadiers Matt Andreacchi würde wohl auch im November keinen Einsatz zulassen. Und die Bemühungen, einen jungen slowakischen Stürmer zu verpflichten, waren ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt.
Dafür gibt es gute Nachrichten von Daniel Möhles Knie: Die Bänder blieben bei seinem Trainingsunfall ganz, ein minimaler Haarriss ist das einzige Überbleibsel. Auch wenn der Einsatz des erfahrenen Stürmers an diesem Wochenende noch kein Thema ist, will er nächste Woche wieder ins Training einsteigen. In selbiges hat sich Goalie Linus Messerer bereits zurückgemeldet. Er und Hannes Probst werden sich am Wochenende wohl den Platz im Kasten teilen. Der zuletzt starke Youngster Carlo Schwarz konnte in dieser Woche aus beruflichen Gründen kaum trainieren.
Mit Dingolfing und Bad Aibling trifft der EVM auf Teams, die ebenfalls noch auf den ersten Zähler warten. Und es werden einige alte Bekannte in die Sparkassen-Arena kommen: So zum Beispiel die letztjährigen Moosburger Max Ohr, Andrej Barz und Hermann Azimov (alle Dingolfing) sowie Aibdogs-Trainerfuchs Heinz Zerres. 

EVM geht nach irrem letzten Drittel auch in Amberg leer aus

Montag, 15. Oktober 2018
Viel hatte nicht gefehlt. Als die Schlusssirene ertönte, standen Moosburgs Eishackler aber auch nach Spiel zwei der noch jungen Landesliga-Saison mit leeren Händen da: Beim Aufstiegskandidaten ERSC Amberg verlor der EVM am Sonntag knapp mit 5:4 (1:0, 0:1, 4:3).
Bis auf Verteidiger Julian Fink konnte Trainer Bernie Englbrecht auf den selben Kader wie im Derby gegen Freising zurückgreifen. Eines sollte diesmal aber anders werden: die Sache mit dem Toreschießen. Als „grausam“ hatte Englbrecht die Chancenverwertung noch am Freitag bezeichnet – diesmal agierten seine Schützlinge allerdings deutlich effektiver.
Die Partie begann ziemlich ausgeglichen. Der befürchtete Sturmlauf der Wild Lions, die ihr Auftaktmatch in Pfaffenhofen mit 3:2 gewonnen hatten, blieb aus, beide Teams kamen in der Anfangsphase zu halbwegs guten Chancen. Gerade in einer Phase, als die Gäste mehr am Drücker waren, gingen die Hausherren in Führung (9.).
Nach dem ersten Seitenwechsel wurde die Gangart von beiden Seiten etwas härter, auf den Strafbänken herrschte Betrieb. Amberg erhöhte nun den Druck, scheiterte aber immer wieder am bestens aufgelegten Carlo Schwarz im Moosburger Kasten. Als sich für die Grün-Gelben eine 5:3-Überzahl ergab, ließ sich Neuzugang Vincenz Maier nicht lange bitten und glich nach 28 Minuten aus. Der ERSC reagierte mit wütenden Gegenangriffen, aber auch im mittleren Durchgang blieb es bei lediglich einem Treffer.
Im Schlussabschnitt schepperte es dafür um so öfter: Den Auftakt machte Tobias Hanöffner, der 46 Sekunden nach Wiederbeginn einen Unterzahl-Konter mit der 2:1-Führung für den EVM abschloss. Doch die Wild Lions blieben dran: Noch im selben Powerplay glichen die Hausherren wieder aus. Und als sie kurz darauf erneut ein Mann mehr waren, hieß es sogar 3:2 (44.). Doch die irre Anfangsphase der letzten 20 Minuten war noch lange nicht vorbei: Patrice Dlugos traf auf Zuspiel von Nolan Regan für die Dreirosenstädter (46.), Amberg antwortete 45 Sekunden später mit dem 4:3. Mir doch egal, schien sich, als wiederum nur 45 Sekunden vergangen waren, Christian Seidlmayer zu denken, der – von Dlugos in Szene gesetzt – abermals für den Gleichstand sorgte. Doch die Hoffnung der mitgereisten Moosburger Fans, das 4:4 jetzt mal über einen längeren Zeitraum zu halten, wurde exakt 29 Sekunden darauf zu nichte gemacht, als Amberg die erneute Führung gelang (48.).
Am 5:4 sollte sich trotz der Angriffsbemühungen der Englbrecht-Schützlinge in den verbleibenden zwölf Minuten nichts mehr ändern. Der Wille war da, die Kraft jedoch fehlte, um die zahlreichen routinierten Ex-Profis der Oberpfälzer noch mal ins Wanken zu bringen.

Tore: 1:0 (8:35) Vlach (Hampl), 1:1 (27:46) Maier (Dlugos, Regan; 5-3), 1:2 (40:46) Hanöffner (4-5), 2:2 (41:16) Heilmann (Keil; 5-4), 3:2 (43:33) Hendrikson (Köbele, Heilmann; 5-4), 3:3 (45:11) Dlugos (Regan), 4:3 (45:56) Keil (Heilmann), 4:4 (46:46) Seidlmayer (Dlugos, Regan), 5:4 (47:15) Heilmann (Hendrikson, Keil). Strafminuten: 4/12. Zuschauer: 280.
Aufstellung: Schwarz, Probst; Ujcik, Gröger, Maier, Eigner, Rotzinger, Krämmer, Steiger; Hanöffner, Seidlmayer, Holler, Gilg, Asen, Killermann, Regan, Dlugos, Stuckenberger. 

Bittere 1:2-Derbypleite gegen Freising

Sonntag, 14. Oktober 2018
Eine harte Landung musste der EV Moosburg bei seiner Rückkehr in die Landesliga hinnehmen: Die Dreirosenstädter verloren das Auftakt-Derby gegen die Black Bears Freising überraschend mit 1:2 (0:0, 1:2, 0:0). Während die Domstädter mit ihren Fans in der Sparkassen-Arena feierten, betrieben die Moosburger schon Ursachenforschung.
EVM-Coach Bernie Englbrecht stand die Ratlosigkeit ins Gesicht geschrieben: „Das müssen wir jetzt akzeptieren, dass man auch so ein Spiel verlieren kann. Aber wenn wir halt so fahrlässig mit unseren Chancen umgehen, brauchen wir uns nicht wundern.“ Schon ein bisschen verwundert guckte bei der Pressekonferenz Freisings Coach Markus Knallinger drein. Er sei zwar unheimlich stolz auf den Kampf und den Einsatz seiner Mannschaft, fühle sich angesichts der Chancen, die die Hausherren liegengelassen hätten, „aber schon eher als glücklicher Sieger“.
Die knapp 250 Zuschauer, die zum ersten Landkreisderby im Landesliga-Punktspielbetrieb seit sieben Jahren gekommen waren, sahen eine äußerst flotte Anfangsphase. Der EVM drückte von Beginn an aufs Gas und schnürte die Gäste im eigenen Drittel ein. SEF-Schlussmann Johannes Sedlmeier war sofort gefordert, „Da haben einige meiner Spieler nach unseren vier nicht allzu schweren Testspielen schnell gemerkt, was für ein Tempo uns heuer in der Landesliga erwartet“, sagte Knallinger. Doch nach sieben, acht Minuten befreiten sich die Black Bears aus der grün-gelben Umklammerung und begannen nun ihrerseits das Moosburger Gehäuse unter Beschuss zu nehmen. In dem verrichtete Nachwuchsgoalie Carlo Schwarz, der den Vorzug vor dem unter der Woche beruflich verhinderten Johannes Probst bekam (Linus Messerer fehlte aus Krankheitsgründen), allerdings einen tadellosen Job.
Tore fielen im ersten Drittel zwar keine, der Druck auf Schwarz nahm jedoch weiter zu, weil sich die Moosburger zahlreiche Strafzeiten einfingen. Nachdem EVM-Stürmer Alexander Asen wegen hohen Stocks für 2+2 Minuten in die Kühlbox musste, packten die Gäste zu: Zunächst vollendete Martin Dürr eine schön herausgespielte Powerplay-Kombination (23.), nur eine halbe Minute später – Moosburg war noch immer ein Mann weniger – schlug ein abgefälschter Distanzschuss von Pavel Hanke unhaltbar hinter Schwarz ein.
Kurz wirkten die Gastgeber, bei denen sich Daniel Möhle wegen eine Knieverletzung im Abschlusstraining hatte abmelden müssen, geschockt, gaben jedoch schon in der 28. Minute eine passsende Antwort: Nach einer unübersichtlichen Situation vorm Black-Bears-Kasten lag die Scheibe plötzlich hinter der Linie. Patrice Dlugos durfte sich als Torschütze feiern lassen.
Für den Schlussabschnitt hätte man das Eis im Moosburger Drittel eigentlich gar nicht mehr aufbereiten müssen – das Spiel fand ausschließlich rund ums Tor von Johannes Sedlmeier statt. Doch dafür, dass der EVM Scheibe und Gegner gut im Griff hatte, kamen zu wenig zwingende Situationen zustande. Sedlmeier hielt zwar stark, wurde oft aber auch nur angeschossen. Selbst als Dürr wegen einer „Schwalbe“ in der Schlussminute auf die Strafbank musste, schafften es die Moosburger nicht, sich zumindest in die Overtime zu retten.
Als die Schlusssirene ertönte, war der Jubel im Freisinger Lager groß. Und Moosburgs Spielern war anzusehen, dass sie sich die Rückkehr in die Landesliga ganz anders vorgestellt hatten.

Tore: 0:1 (22:57) Dürr (Kühnl, Birk), 0:2 (23:29) Hanke (Birk, Dürr), 1:2 (27:02) Dlugos. Strafminuten: 20/8. Zuschauer: 242.
Aufstellung: Schwarz, Probst; Ujcik, Gröger, Maier, Fink, Eigner, Rotzinger, Krämmer, Steiger; Hanöffner, Seidlmayer, Holler, Gilg, Asen, Killermann, Regan, Dlugos, Stuckenberger. 

EVM vor Landesliga-Start: Top-5-Platz im Visier

Donnerstag, 11. Oktober 2018
Es war eine verhältnismäßig weiche Landung. Während anderswo so ein Bayernliga-Abstieg für Schock und Entsetzen sorgt, hat man beim EV Moosburg das Ende der sechsjährigen BEL-Ära nüchtern und mit Fassung getragen. „In der Verzahnungsrunde haben wir zu spüren bekommen, dass zwischen den beiden Ligen keine großen Unterschiede mehr bestehen“, sagt EVM-Pressesprecher Bastian Amann. Deshalb fühlen sich die Grün-Gelben auch in der Landesliga gut aufgehoben. Der bevorstehende Saisonstart hat es gleich in sich: Am Freitag empfängt Moosburg den SE Freising zum Landkreisderby (19.30 Uhr), am Sonntag gastieren die Dreirosenstädter beim Titelkandidaten ERSC Amberg (18.30 Uhr; Busabfahrt: 14.45 Uhr).
Eine neue Liga ist auch immer ein guter Anlass für einen Neuanfang. Und dafür nutzten die EVM-Verantwortlichen die Connections von Coach Bernie Englbrecht, der – vor den Playdowns als „Feuerwehrmann“ geholt“ – den Weg in die Fünftklassigkeit mitgegangen ist. So wurden alleine in der Defensive mit den Landshutern Lars Eigner, Markus Gröger, Vincenz Maier und Armin Rotzinger sowie Linus Messerer und Carlo Schwarz (beide Goalies) sechs Spieler verpflichtet, für die die Personalie Englbrecht ausschlaggebend gewesen sein dürfte. Und während mit Patrice Dlugos, Tobias Hanöffner oder Daniel Möhle vorne routinierte Kräfte verlängert haben, dürfen sich die Moosburger Fans auch auf drei stürmende Rückkehrer freuen: Tobias Gilg (EV Dingolfing), Christian Seidlmayer (ESC Dorfen) und Patrick Holler (SE Freising).
Nachdem man zuletzt auf der Kontingentstelle unter den Trainern Petr Kankovsky und Dimitri Startschew die „tschechische Linie“ fuhr, spielt unter Englbrecht das Ahornblatt auf der Ausländerposition wieder die Hauptrolle: Mit Nolan Regan (21), der zuletzt in der Ontario Junior Hockey League (OJHL) für die Toronto Jr. Canadiens aktiv war, ist die erste Position schon besetzt. Matt Andreacchi wurde als sein kanadischer Sturmpartner ebenfalls Mitte September in der Dreirosenstadt erwartet. Doch der Mann von den Ryerson Rams (Universitätsliga) brach sich einen Tag vor seinem Abflug die Hand – weshalb hinter der zweiten Kontingentstelle noch immer ein Fragezeichen steht. Gut möglich, dass Andreacchi diese trotzdem besetzen wird. Mit einem Einsatz des 26-Jährigen vor November ist allerdings nicht zu rechnen.
Nachdem die Grün-Gelben bereits im August erste Eiszeiten in Landshut hinter sich gebracht hatten, wurde Mitte September die Saisonvorbereitung in der Sparkassen-Arena begonnen. Fünf Testspiele absolvierten die Englbrecht-Schützlinge: Zwei Heimsiegen gegen Schliersee/Miesbach und Pfaffenhofen standen zwei Niederlagen gegen Bayernligist Erding sowie am vergangenen Sonntag die 3:5-Pleite in Pfaffenhofen gegenüber. „Einige unserer jungen Spieler werden sich noch etwas an die Gangart in der Landesliga gewöhnen müssen“, schätzt Pressesprecher Amann. „Aber prinzipiell ist unser Coach mit der Mannschaft auf einem guten Weg.“ Auch in Pfaffenhofen hätte man nicht unbedingt als Verlierer vom Eis gehen müssen, wenn man das Powerplay konsequenter genutzt hätte.
Aber es reicht ja, wenn die Moosburger das ab Freitag tun – wenn es ernst wird. Amann erwartet gegen Freising zwar „ein packendes Lokalduell“, für den EVM gäbe es da jedoch nur ein Ziel: die drei Punkte. Und auch am Sonntag bei den Ambergern, die durchaus Aufstiegsambitionen hegen, würden die Dreirosenstädter gerne Zählbares mitnehmen.
Am Ende der Vorrunde soll es nach Vorstellung der Führungsriege in der elf Teams umfassenden Landesliga-Gruppe 1 für einen Platz unter den ersten Fünf reichen. Damit würde man sich für die Verzahnungsrunde mit der Bayernliga qualifizieren und hätte somit die Chance, in die BEL zurückzukehren. „Aber das ist noch Zukunftsmusik“, sagt der Pressesprecher, der einen „harten Kampf“ um die Top-Fünf-Plätze erwartet. Neben Amberg und Mitabsteiger EC Pfaffenhofen seien besonders der ESC Haßfurt und Aufsteiger Waldkirchen zu beachten. Beide Vereine haben sich gegen die vom Verband vorgeschlagene und dem Großteil der Landesligisten akzeptierte freiwillige Selbstbeschränkung auf zwei Kontingentspieler gestellt und spielen nun mit vier (Haßfurt) beziehungsweise fünf (Waldkirchen) größtenteils höherklassig erfahrenen Ausländern. 

Letzter Test: 3:5-Niederlage bei den IceHogs

Montag, 8. Oktober 2018
Es war erneut eine knappe Angelegenheit, diesmal hatten allerdings die IceHogs das bessere Ende für sich: Am Sonntag verlor der EVM sein letztes Vorbereitungsspiel beim EC Pfaffenhofen mit 3:5 (1:1, 1:2, 1:2).
Im Vergleich zum Hinspiel in der Sparkassen-Arena ging es auf dem Eis diesmal ein bisschen lockerer zu. Kein Wunder: Auf Verletzungen und Sperren war knapp eine Woche vor dem Start der Punktspiele niemand scharf. Die insgesamt 36 Strafminuten resultierten eher aus kleineren Nickligkeiten.
Das Powerplay allerdings war bei den Grün-Gelben diesmal die große Baustelle. Viel zu kompliziert agierte man dabei vor dem gegnerischen Gehäuse. Dabei hätte man insbesondere im Mitteldrittel ausreichend Gelegenheiten gehabt, selber mal in Führung zu gehen. Aber so lief der EVM den Großteil des Spiels immer einem knappen Rückstand hinterher. Dieser wuchs in den letzten 20 Minuten sogar noch auf drei Tore an. Doch Daniel Möhle setzte mit seinem zweiten Treffer in der 59. Minute den Schlusspunkt zum 3:5.
Seine Premiere im Moosburger Kasten feierte die etatmäßige Nummer drei, Carlo Schwarz. Der junge Landshuter Goalie stand bis zur 40. Minute im Tor und lieferte eine überzeugende Leistung ab. Im letzten Drittel wurde Schwarz dann noch durch Hannes Probst ersetzt. Linus Messerer war wegen eines grippalen Infekts gleich daheim geblieben.

Tore: 1:0 (4:33) Endress (Huber), 1:1 (18:17) Steiger (Eigner, Krämmer), 2:1 (21:52) Neubauer (Huber), 2:2 (25:30) Möhle (Dlugos), 3:2 (36:48) Endress (Lohrer), 4:2 (45:58) Oexler (Huber), 5:2 (56:33) Gebhardt (Pielmeier, Thebing), 5:3 (58:46) Möhle (Seidlmayer, Holler). Strafminuten: 20/16. Zuschauer: 150. Aufstellung: Schwarz, Probst (ab 40:00); Ujcik, Gröger, Krämmer, Maier, Steiger, Fink, Eigner, Rotzinger; Hanöffner, Seidlmayer, Möhle, Gilg, Asen, Killermann, Regan, Dlugos, Stuckenberger, Holler. 

EVM-Generalprobe in Pfaffenhofen

Freitag, 5. Oktober 2018
Der Countdown für die Landesliga-Saison 2018/19 läuft: Nur noch eine Woche, dann eröffnet der EVM am Freitag, 12. Oktober (19.30 Uhr), mit dem Derby-Knaller gegen die Black Bears Freising die Punktspiel-Runde. Am kommenden Sonntag ist erst mal die Generalprobe angesagt.
Vier Testspiele haben die Grün-Gelben bislang hinter sich gebracht: Zwei Siegen gegen Schliersee/Miesbach und Pfaffenhofen stehen zwei Niederlagen gegen die Erding Gladiators gegenüber. Spiel fünf am Sonntag um 17.30 Uhr beim EC Pfaffenhofen gibt also gewissermaßen den Ausschlag, ob die Gesamtbilanz der Vorbereitung mit einem kleinen Plus oder einem kleinen Minus versehen wird. Coach Bernie Englbrecht wird das relativ egal sein, wenn die Leistung beim finalen Test stimmt und er ohne Verletzte bzw. Gesperrte in die neue Spielzeit gehen kann. Außerdem beschäftigt ihn und die sportliche Leitung immer noch die zweite Ausländerposition. Während sich Nolan Regan von Woche zu Woche steigert - in Erding klappte es auch mit dem ersten Tor - steht hinter der zweiten Kontingentstelle, die ursprünglich der Kanadier Matt Andreacchi besetzen sollte, noch immer ein Fragezeichen. Andreacchi weilt mit gebrochener Hand noch in Kanada, weshalb die Dreirosenstädter zuletzt bekanntlich den Tschechen Tomas Libovicky testeten. Der hinterließ bei seinen beiden Auftritten gegen Erding zwar einen guten Eindruck, der Coach allerdings hätte doch lieber einen (Mittel-)Stürmer für diese Position. Das wäre Andreacchi - allerdings ist mit einem Einsatz vor November wohl eher nicht zu rechnen.
Eine zusätzliche Alternative bietet sich Englbrecht auf der Torhüter-Position: Mit Carlo Schwarz (20) kommt ein weiterer Schlussmann aus dem Landshuter Nachwuchs. Schwarz war ursprünglich für die EVM-Junioren vorgesehen, ist aufgrund einer recht komplizierten Transferregelung für diese nun aber doch nicht spielberechtigt. 

Ähnliches Ergebnis, aber deutliche Leistungssteigerung

Montag, 1. Oktober 2018
Das Ergebnis klingt ähnlich wie das 2:7 auf heimischem Eis, die Leistung war aber eine deutlich bessere: Bei der 1:5 (1:1, 0:1, 0:3)-Niederlage im Testrückspiel am Sonntag in Erding präsentierte sich der EV Moosburg bis auf eine Schwächephase im Schlussdrittel als fast gleichwertiger Gegner.
Bis auf die erkrankten Julian Fink und Patrice Dlugos waren die Dreirosenstädter komplett. Einmal mehr überzeugen konnte Gastspieler Tomas Libovicky, über dessen Zukunft in dieser Woche eine Entscheidung fallen soll. Und auch der andere Kontingentspieler machte auf sich aufmerksam: Nach einer schönen Kombination markierte Nolan Regan in der 20. Spielminute sein erstes Tor im grün-gelben Trikot - das zwischenzeitliche 1:1.
Dieses war, nachdem sich die Gäste von der anfänglichen Umklammerung der gastgebenden Gladiators befreit hatten, nicht ganz unverdient. Noch besser ins Spiel kamen die Englbrecht-Schützlinge im zweiten Abschnitt - doch die zahlreichen Torchancen blieben allesamt ungenutzt. Bezeichnenderweise war es ein Konter, der dem TSV Erding nach einer halben Stunde die erneute Führung ermöglichte. Im Schlussabschnitt gingen den EVM dann etwas die Kräfte aus - und die Fehler, speziell in der Defensive, häuften sich. Ein gefundenes Fressen für den Bayernligisten, der nach einem Doppelschlag (47./49.) auch noch ein fünftes Tor drauflegen konnte.
Bevor die Moosburger am Freitag, 12. Oktober, mit dem Landkreis-Derby gegen Freising in die Punkterunde starten, steht am kommenden Sonntag noch die "Generalprobe" beim EC Pfaffenhofen auf dem Programm. Los geht's um 17.30 Uhr.
Tore: 1:0 (8:04) Krzizok (Wagner, Zimmermann), 1:1 (19:15) Regan (Seidlmayer, Killermann), 2:1 (30:20) Krzizok (Wagner), 3:1 (46:44) Krzizok (Zimmermann), 4:1 (48:11) Zimmermann (Krzizok, Wagner), 5:1 (56:20) Mitternacht (Bernhardt). Strafminuten: 6/10. Zuschauer: 288
Aufstellung: Messerer, Probst (ab 30:20); Ujcik, Krämmer, Rotzinger, Maier, Steiger, Gröger, Libovicky, Eigner; Stuckenberger, Seidlmayer, Regan, Gilg, Holler, Hanöffner, Asen, Killermann, Möhle. 

Erste Testspielpleite: 2:7 gegen Erding - Holler feiert Comeback

Montag, 24. September 2018
Der Bayernligist war eine Nummer zu groß: Im dritten Test setzte es am Freitag für den EV Moosburg beim 2:7 (0:4, 1:1, 1:2) gegen Erding die erste Niederlage. Dabei feierte Patrick Holler nach vierjähriger Abstinenz sein Comeback im EVM-Trikot.
Erst wenige Tage zuvor waren die Passangelegenheiten mit dem 29-jährigen Stürmer erledigt worden. „Ich bin überzeugt, dass mit Patrick noch mal ordentlich Qualität in unsere Offensive kommt“, sagt Vorstandsmitglied Bernhard Loidl über den Landshuter, der zuletzt beim Landkreis-Konkurrenten Black Bears Freising gespielt – und dort sehr solide gepunktet hat. So kam er für den SEF 2016/17 auf 86 Zähler (30 Tore, 56 Assists) und in der Vorsaison auf 84 Punkte (24 Tore, 60 Vorlagen). Bereits von 2010 bis 2014 trug Holler das Moosburger Trikot.
Die deutliche Niederlage gegen die Erding Gladiators konnte aber auch er nicht verhindern – zumal mit Bastian Krämmer, Kevin Steiger, Markus Gröger und Daniel Möhle vier Leistungsträger fehlten. Dass drei davon Verteidiger sind, merkte man speziell in den ersten sechs Minuten, in denen die Gäste die Moosburger Abwehrfehler eiskalt ausnutzten und schnell auf 0:3 davonzogen. Dabei ging fast unter, dass der EVM in dieser Phase ebenso viele Torchancen hatte, diese aber nicht nutzen konnte.
In der Folge dominierten die Gladiators das Geschehen, ohne über sich hinauswachsen zu müssen. Nachdem sie die Führung auf 0:5 ausgebaut hatten, gab jedoch auch noch mal der EVM Gas: Patrice Dlugos (36.) und Philipp Ujcik (44.) verkürzten kurzzeitig auf 2:5. In den letzten 20 Minuten konnten die Erdinger den alten Abstand jedoch wieder herstellen.
Als Gastspieler und möglich Alternative für den an der Hand verletzten Matt Andreacchi testeten die Dreirosenstädter den erst 19-jährigen tschechischen Verteidiger Tomas Libovicky. Er hat in den vergangenen drei Jahren in der amerikanischen Nachwuchsliga USPHL gespielt und hinterließ einen guten Eindruck. Libovicky soll auch am kommenden Sonntag beim Rückspiel in Erding (18 Uhr) eingesetzt werden.

Tore: 0:1 (0:43) Fischer, 0:2 (6:03) Krämmer (Deubler, Michl), 0:3 (6:28) Deubler (Schwarz), 0:4 (18:25) Michl (Deubler, Krämmer), 0:5 (27:39) Deubler (Michl, Jeske), 1:5 (35:22) Dlugos (Libovicky), 2:5 (43:22) Ujcik (Gilg, Killermann), 2:6 (49:35) Fischer (Spindler, Feilmeier), 2:7 (50:12) Krzizok (Zimmermann, Magg). Strafminuten: 14/12. Zuschauer: 120.
Aufstellung: Probst, Messerer (ab 29:46); Ujcik, Libovicky, Maier, Fink, Eigner, Rotzinger; Hanöffner, Seidlmayer, Holler, Gilg, Asen, Killermann, Regan, Dlugos, Stuckenberger. 

Zwei Siege in den ersten beiden Testspielen

Montag, 17. September 2018
Siegreich konnte der EV Moosburg die ersten beiden Testspiele in der heimischen Sparkassen-Arena gestalten. Dem 6:0 über Schliersee/Miesbach folgte ein 3:2-Penaltysieg gegen Pfaffenhofen. Teil drei dieser Serie gibt es bereits am kommenden Freitag - dann ist Bayernligist Erding um 19.30 Uhr in der Dreirosenstadt zu Gast.
16 Feldspieler und zwei Torhüter hatte Coach Bernie Englbrecht in den ersten beiden Vorbereitungspartien zur Verfügung. Neben dem noch in Kanada weilenden Matt Andreacchi fehlte auch Abwehrmann und Festwirt Bastian Krämmer. Gegen die aus der Landesliga abgemeldete SG Schliersee/Miesbach taten sich die Grün-Gelben anfangs schwer. Der Gegner stand defensiv kompakt, störte früh und kam so immer wieder zu guten Konterchancen. Der EVM hatte zwar bereits im ersten Abschnitt die besseren Möglichkeiten, klappen wollte es mit dem Toreschießen aber erst im zweiten Durchgang: Nachdem Tobias Hanöffner den Bann gebrochen hatte, zogen die Hausherren in gut zehn Minuten auf 4:0 davon. Rückkehrer Tobias Gilg und Neuzugang Armin Rotzinger machten im Schlussabschnitt das halbe Dutzend voll.
Schon etwas mehr gefordert waren die Grün-Gelben zwei Tage später im Derby gegen Pfaffenhofen. Die Gäste gaben in den ersten 20 Minuten ein ordentliches Tempo vor, das Käptn Patrice Dlugos und Co. aber mit viel Kampfkraft und Einsatz mitgehen konnten. Wieder dauerte es bis zum Mitteldrittel bis abermals Hanöffner den EVM in Führung schoß. Den IceHogs gelang allerdings postwendend der Ausgleich. Im Schlussabschnitt bewies dann Verteidiger Rotzinger erneut Torjägerqualitäten (47.), seine Kollegen konnten den Vorsprung allerdings nur bis 23 Sekunden vor Schluss verteidigen. Nach dem 2:2 ging's ins Penaltyschießen. Von den sieben Schützen traf Dlugos als einziger - der zweite Sieg im zweiten Spiel war unter Dach und Fach.
Auch wenn spielerisch sicherlich noch das eine oder andere verbessert werden kann, begeisterten die Moosburger ihre Fans doch durch zwei couragierte Auftritte zum Eiszeit-Start. Überzeugende Leistungen lieferten nicht zuletzt die zwei EVM-Goalies Linus Messerer und Johannes Probst ab, die sich beide Spiele teilten. Coach Englbrecht hätte sicherlich nichts dagegen, wenn das Duo auf diesem Niveau weiterhält und ihn dann vor dem ersten Punktspiel Mitte Oktober vor die berühmte Qual der Wahl stellt.
EV Moosburg - SG Schliersee/Miesbach 6:0 (0:0, 4:0, 2:0)
Tore: 1:0 (20:11) Hanöffner (Steiger), 2:0 (20:43) Möhle, 3:0 (29:27) Dlugos (Möhle, Regan), 4:0 (30:58) Stuckenberger (Seidlmayer, Asen), 5:0 (46:03) Gilg (Hanöffner, Messerer), 6:0 (49:55) Rotzinger (Stuckenberger, Messerer). Strafminuten: 14/4+10. Zuschauer: 60.
Aufstellung: Probst, Messerer (ab 29:27); Ujcik, Gröger, Maier, Fink, Steiger, Eigner, Rotzinger; Hanöffner, Seidlmayer, Möhle, Gilg, Asen, Killermann, Regan, Dlugos, Stuckenberger.
EV Moosburg - EC Pfaffenhofen 3:2 n.P. (0:0, 1:1, 1:1, 1:0)
Tore: 1:0 (25:24) Hanöffner (Gilg, Killermann), 1:1 (27:40) Duprey (Huber, Fardoe), 2:1 (46:20) Rotzinger (Dlugos, Regan), 2:2 (59:37) Neubauer (Bogner, Fardoe). Strafminuten: 20/14. Zuschauer: 128.
Aufstellung: Messerer, Probst (ab 30:15); Ujcik, Gröger, Maier, Fink, Steiger, Eigner, Rotzinger; Hanöffner, Seidlmayer, Möhle, Gilg, Asen, Killermann, Regan, Dlugos, Stuckenberger. 

Regan und Andreacchi besetzen die Kontingentstellen

Donnerstag, 13. September 2018
Ahornblatt trifft gelbes M: Mit den kanadischen Stürmern Nolan Regan (21) und Matt Andreacchi (26) wird der EV Moosburg seine beiden Kontingentstellen in der bevorstehenden Landesliga-Saison besetzen. An diesem Wochenende finden in der Sparkassen-Arena bereits zwei Testspiele statt.
Während Nolan Regan, Sohn des Ende der 80er Jahre für den EVM spielenden Mike Regan, seit Mittwoch in der Dreirosenstadt weilt, wird sich die Ankunft von Andreacchi noch etwas verzögern. Er sollte eigentlich am Donnerstagvormittag im Erdinger Moos landen, verletzte sich dann aber unmittelbar vor dem Abflug in einer Trainingseinheit an der Hand. "Matt wird sich das von einem Spezialisten anschauen lassen. Dann wissen wir mehr", berichtet Coach Bernie Englbrecht. Noch habe man vier Wochen Zeit, bis die Punktspiele beginnen, und müsse deshalb nichts überstürzen. Die Grün-Gelben haben ihre ersten Eis-Einheiten im August in Landshut absolviert, seit dieser Woche kann auch in der heimischen Halle trainiert werden. "Wir stehen noch am Anfang", sagt der Coach, "aber bis jetzt ziehen alle gut mit."
Regan war zuletzt in der Ontario Junior Hockey League (OJHL) für die Toronto Jr. Canadiens aktiv, Andreacchi stürmte parallel zu seinem Studium in der Universitätsliga von Ontario für die Ryerson Rams. "Beide wissen, was wir von ihnen erwarten: Punkte", redet Englbrecht erst gar nicht um den heißen Brei herum. Dass die Zwei auf Vermittlung von Mike Regan kommen, kann durchaus als gutes Omen bezeichnet werden, hat er den Moosburger Eishacklern doch schon so manches "Juwel" über den großen Teich geschickt - unter anderem zur Jahrtausendwende den unvergessenen Torjäger Mike Wiseman.
Zumindest Nolan Regan soll in den ersten Tests an diesem Wochenende schon mal eingesetzt werden. Am heutigen Freitag geht's gegen die Spielgemeinschaft Miesbach /Schliersee (19.30 Uhr), am Sonntag um 17.15 Uhr dann gegen den Nachbarn und Liga-Konkurrenten EC Pfaffenhofen. Dass das Spiel gegen die SG überhaupt stattfindet, ist übrigens nicht selbstverständlich. Schließlich haben die Miesbacher ihre "Zweite" erst vor wenigen Wochen wegen Spielermangel aus der Landesliga Südwest abgemeldet. Dank der Kooperation mit Schliersee haben die verbleibenden sieben Spieler nun allerdings doch eine Zukunft beim TEV. 

Vorverkauf der Dauerkarten gestartet!

Donnerstag, 6. September 2018

Ab sofort können die Dauerkarten für die Saison 2018/19 erworben werden! Verkaufsstelle ist "Loidl Markisen", Degernpoint E5, 85368 Moosburg. Der Verkauf findet zu den normalen Öffnungszeiten statt:

Montag - Freitag: 8:30 - 13:15 Uhr 
Mittwoch: 8:30 - 18:30 Uhr 

Die Dauerkarten sind auch bei den Vorbereitungsspielen an der Stadionkasse erhältlich!

 

EV Landshut kommt in die Sparkassen-Arena - Vorbereitungsprogramm steht

Montag, 13. August 2018
Auch wenn der enge Terminkalender ein Vorbereitungsspiel nicht möglich gemacht hat, kommt es heuer doch noch zu dem lang ersehnten freundschaftlichen Vergleich mit dem EV Landshut: Der EVM empfängt den großen Nachbarn am Dienstag, 18. Dezember, um 20 Uhr in der Sparkassen-Arena. Was die Saison-Vorbereitung betrifft, kann die sportliche Leitung der Grün-Gelben ebenfalls Fakten präsentieren: Zum Auftakt tritt die Englbrecht-Truppe gleich zweimal daheim an - am Freitag, 14. September, um 19.30 Uhr gegen den Südwest-Landesligisten Miesbach 1b/Schliersee und am Sonntag, 16. September, um 17.15 Uhr gegen den Mitkonkurrenten EC Pfaffenhofen. Am Freitag, 21. September, ist abermals Derby-Time in der Sparkassen-Arena angesagt: Dann gibt um 19.30 Uhr Bayernligist Erding Gladiators seine Visitenkarte ab. Und auch zwei Test-Rückspiele stehen noch auf dem Programm. Am Sonntag, 30. September, geht's für die Dreirosenstädter um 18 Uhr nach Erding, am Sonntag, 7. Oktober, absolviert man um 17.30 Uhr beim EC Pfaffenhofen die Generalprobe für die neue Landesliga-Saison. Eine Woche später geht's dann bereits um Punkte. 

Landkreis-Derby eröffnet die neue Landesliga-Saison

Dienstag, 7. August 2018
Gleich mit einem Landkreis-Derby gegen die Black Bears Freising startet der EVM am 12. Oktober in die Vorrunde der Landesliga-Spielzeit 2018/19. Nur eine Woche später kommt dann der EV Dingolfing in die Sparkassen-Arena. Und auch der letzte Spieltag steht im Zeichen eines Lokalduells: Am 6. Januar treffen die Grün-Gelben auf Mitabsteiger Pfaffenhofen. Hier der komplette Spielplan im Überblick:
Fr., 12. Oktober, 19.30 Uhr: EVM vs. SE Freising
So., 14. Oktober, 18.30 Uhr: ERSC Amberg vs. EVM
Fr., 19. Oktober, 19.30 Uhr: EVM vs. EV Dingolfing
So., 21. Oktober, 17.15 Uhr: EVM vs. EHC Bad Aibling
Fr., 26. Oktober, 20 Uhr: VER Selb 1b vs. EVM
So., 28. Oktober, 17.15 Uhr: EVM vs. ESC Vilshofen
Fr., 2. November, 19.30 Uhr: ESV Waldkirchen vs. EVM
Fr., 9. November, 19.30 Uhr: EHC Bad Aibling vs. EVM
Fr., 16. November, 19.30 Uhr: EVM vs. TSV Trostberg
Fr., 23. November, 20.15 Uhr: SE Freising vs. EVM
So., 25. November, 18 Uhr: EV Dingolfing vs. EVM
Fr., 7. Dezember, 20 Uhr: EC Pfaffenhofen vs. EVM
So., 9. Dezember, 17.15 Uhr: EVM vs. ESV Waldkirchen
Fr., 14. Dezember, 19.30 Uhr: EVM vs. ESC Hassfurt
So., 16. Dezember, 17.15 Uhr: EVM vs. ERSC Amberg
Fr., 21. Dezember, 19.30 Uhr: ESC Hassfurt vs. EVM
So., 23. Dezember, 17.15 Uhr: ESC Vilshofen vs. EVM
Fr., 28. Dezember, 19.30 Uhr: EVM vs. VER Selb 1b
So., 30. Dezember, 17.30 Uhr: TSV Trostberg vs. EVM
So., 6. Januar, 17.15 Uhr: EVM vs. EC Pfaffenhofen 

Landshuter Oberliga-Erfahrung für die Defensive

Freitag, 3. August 2018
Zwei weitere Youngster aus Landshut werden die beiden noch offenen Lücken in der EVM-Defensive füllen: Markus Gröger (21) und Armin Rotzinger (20). Damit sind zumindest in der Abwehr die Personalplanungen abgeschlossen.
Gröger kommt mit der Erfahrung von 86 Oberliga-Spielen für den EVL, in denen er zehn Punkte sammelte, in die Dreirosenstadt. Der 91 Kilo schwere und 1,87 Meter große Verteidiger lief außerdem auch schon für diverse Nachwuchs-Nationalmannschaften des DEB auf: von der U16 bis zur U20. Armin Rotzinger bestritt in der Spielzeit 2016/17 immerhin 23 Partien für den EV Landshut und wechselte dann in die Bezirksliga zum EV Aich. EVM-Coach Bernie Englbrecht ist jedoch überzeugt, dass der 20-Jährige auch in der Landesliga Fuß fassen kann. Ihn hatte Englbrecht in seiner Landshuter Trainerzeit ebenso unter seinen Fittichen wie Markus Gröger, von dessen körperlicher Präsenz er sich mehr Stabilität für die Moosburger Hintermannschaft erhofft.
In der finalen Phase der Team-Zusammenstellung für die bevorstehende Saison 2018/19 werden die Verantwortlichen der Grün-Gelben jetzt das Hauptaugenmerk auf die Offensive - und damit auch die Ausländerpositionen - legen. Auch der eine oder andere Gastspieler soll noch getestet werden. "Der Kader soll am Ende so aussehen, dass er schlagkräftig genug für diese Liga ist - und trotzdem noch Türen für den eigenen Nachwuchs offenhält", sagte Pressesprecher Bastian Amann. Coach Englbrecht, der heuer auch die EVM-Junioren/Jugend trainiert, hat bereits angekündigt, Leistung, Engagement und Fleiß der Nachwuchsspieler mit Einsätzen in der "Ersten" zu belohnen.

Der aktuelle Kader:
Tor: Linus Messerer (neu, EV Aich), Johannes Probst, Bernhard Eggerdinger-Hölzl, Adrian Kant
Abwehr: Kevin Steiger, Bastian Krämmer, Vincenz Maier, Lars Eigner (beide neu, EV Landshut DNL), Julian Fink, Philipp Ujcik, Markus Gröger (neu, EV Landshut), Armin Rotzinger (neu, EV Aich)
Sturm: Jakob Killermann, Alexander Asen, Christian Seidlmayer (neu, ESC Dorfen), Tobias Stuckenberger, Tobias Hanöffner, Patrice Dlugos, Tobias Gilg (neu, EV Dingolfing), Daniel Möhle. 

Auch Möhle und Ujcik bleiben beim EVM

Donnerstag, 26. Juli 2018
Die Verantwortlichen des EV Moosburg freuen sich, dass zwei weitere Stammkräfte der vergangenen BEL-Jahre den Weg in die Landesliga mitgehen: Angreifer Daniel Möhle und Allrounder Philipp Ujcik. Während der 28-jährige Möhle - in der Vorsaison mit 34 Punkten in 38 Spielen einer der zuverlässigsten Scorer - in seiner vierte Moosburger Eiszeit startet, kann der vier Jahre jüngere Ujcik bereits auf fünf Jahre im EVM-Trikot zurückblicken. Als Verteidiger brachte er es im Laufe der Saison auf drei Vorlagen.
Der Großteil der Kaderplanungen bei den Grün-Gelben ist damit abgeschlossen. Lediglich auf den beiden Ausländerpositionen und in der Defensive herrscht noch Handlungsbedarf. Auch das Vorbereitungsprogramm steht im Großen und Ganzen und wird demnächst bekannt gegeben. Vereinzelte Trainingseinheiten sind bereits auswärts im August geplant, spätestens am 11. September können die Schützlinge von Bernie Englbrecht dann erstmals Moosburger Eis betreten. Mitte Oktober beginnen die Punktspiele. 

Tobias Gilg trägt wieder Grün-Gelb

Donnerstag, 19. Juli 2018
Zwei alte Bekannte gehen 2018/19 für den EVM auf Torejagd: Offensiv-Routinier Patrice Dlugos (39), der seine vierte grün-gelbe Spielzeit in Folge bestreitet, und Tobias Gilg (31), der nach drei Jahren beim EV Dingolfing wieder zu dem Verein zurückkehrt, wo er die längste Phase seiner Eishockey-Karriere verbracht hat. Denn Gilg stürmte bereits von 2005 bis 2015 für Moosburg.
EVM und Landesliga - diese Kombination hat bei beiden Angreifern in der legendären Aufstiegssaison 11/12 besonders gut funktioniert: Gilg kam damals auf sage und schreibe 84 Punkte (46 Tore, 38 Assists), Dlugos auf stolze 77 Zähler (39 Tore, 38 Assists). Aber auch in jüngerer Vergangenheit haben die beiden oft genug bewiesen, dass sie immer noch wissen, wo das Tor steht. "Und ihre Erfahrung wird unserer neu formierten Truppe sicherlich ebenfalls gut tun", ist Pressesprecher Bastian Amann überzeugt.
Auch in der Defensive gibt es Neuigkeiten: Nachdem er in der Vorsaison noch nicht so richtig Fuß fassen konnte und lediglich bei acht Spielen im Kader war, will Julian Fink (21) heuer den Sprung in die erste Mannschaft schaffen.

Der aktuelle Kader:
Tor: Linus Messerer (neu, EV Aich), Johannes Probst, Bernhard Eggerdinger-Hölzl, Adrian Kant
Abwehr: Kevin Steiger, Bastian Krämmer, Vincenz Maier, Lars Eigner (beide neu, EV Landshut DNL), Julian Fink
Sturm: Jakob Killermann, Alexander Asen, Christian Seidlmayer (neu, ESC Dorfen), Tobias Stuckenberger, Tobias Hanöffner, Patrice Dlugos, Tobias Gilg (neu, EV Dingolfing) 

Kontakt:


  • Telefon: 08761 / 330 94 34
  • Fax: 08761 / 330 94 34
  • Email: kontakt@ev-moosburg.de

Anschrift:


  • Eissportverein Moosburg e.V.

Postanschrift:       Adresse:

  • Postfach 1129       Am Stadion 9
  • 85368 Moosburg   85368 Moosburg


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