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Landesliga-Saison in bisheriger Form abgebrochen

Thursday, November 19, 2020
Der Bayerische Eissport-Verband hat nach einer Videokonferenz mit Vertretern der Landesligisten die Reißleine gezogen und "die Saison 2020/2021 zu dem bisher angewandten Modus-Modell abgebrochen". Der gewählte Spielmodus, heißt es in der BEV-Pressemitteilung weiter, sei "durch den Unterbruch der Saison und den bis zu diesem Zeitpunkt erlaubten Rahmenbedingungen sowie den nicht zu kalkulierenden Einflüssen durch das Pandemiegeschehen und ohne einer Verzerrung des Wettbewerbs nicht weiter vernünftig und darstellbar". Zusammen mit den Ligasprechern arbeite man nun an einem Modell, "wie ein Spielbetrieb in veränderter Form darstellbar ist und der Pandemie vernünftig angepasst werden kann". Dies sei allerdings auch davon abhängig, wann eine Rückkehr in einen Trainings- und Wettkampfbetrieb wieder möglich ist. Für erste Entscheidungen gelte es nun, die weitere Corona-Entwicklung sowie die Beschlüsse der Ministerpräsidenten zusammen mit der Bundeskanzlerin abzuwarten. "Für jeglichen Spielmodus in einer veränderten Form gilt jedoch, dass für die Weiterführung des Spielbetrieb die Auf- und Abstiegsregelung ausgesetzt wird", so Eishockeyobmann Frank Butz abschließend.

Seitens des EVM war der sportliche Leiter Hans Eder mit dem Ziel in die Gespräche mit dem Verband gegangen, zumindest zu versuchen, die Landesliga-Vorrunde fertigzuspielen. "Aber klar: Momentan gibt es zu viele Fragezeichen, als dass man sich da auf irgendwas festlegen kann", sagt Eder. Vorstandsmitglied Bernhard Loidl hat sich derweil an die Dauerkarten-Besitzer gewandt und angekündigt: "Wir werden zu gegebener Zeit nach Lösungen suchen, damit keiner unfreiwillig finanzielle Nachteile hat." Im Moment sei die Situation für den Vorstand äußerst schwierig, da noch keiner wisse, wie sich alles weiterentwickelt. 

Selb und Bayreuth sagen Spiele in Moosburg ab

Friday, October 30, 2020
Schade, schade: Der Lockdown beginnt für Moosburgs Eishackler und seine Fans bereits an diesem Wochenende. Denn sowohl Sonntags-Gegner EHC Bayreuth als auch die Selber 1b, die am heutigen Freitag in der Clariant-Arena drangewesen wäre, haben ihre Gastspiele in Moosburg abgesagt. Nachholtermine wurden noch keine vereinbart. 

Noch zwei Heimspiele vom Lockdown entfernt

Thursday, October 29, 2020
Der am Montag beginnende zweite Corona-Lockdown wirkt sich natürlich auch auf die Eishockey-Landesliga aus: Im November werden hier wie auch sonstwo im bundesweiten Amateursport keine Spiele ausgetragen. Die beiden an diesem Wochenende terminierten Heimpartien des EV Moosburg finden allerdings noch statt - am Freitag gegen Selb 1b (19.30 Uhr) sowie am Sonntag gegen die Bayreuther Reserve (18 Uhr).
EVM-Vorstandsmitglied Bernhard Loidl trägt die drastischen Beschränkungen der Bundesregierung mit Fassung: "Wir hatten im Verein keine Corona-Fälle. Daraus folgern wir: Das Hygienekonzept für die Clariant-Arena hat gut funktioniert." Deshalb zweifle er auch daran, dass es Sinn mache, gar nichts mehr zuzulassen. "Die Leute treffen sich dann halt privat, ohne Abstände", befürchtet er. Den Sportvereinen tue man damit jedenfalls nichts Gutes. Was das kommende "Oberfranken-Wochenende" betrifft, hofft er, dass sich Moosburgs "Erste" noch mal richtig reinhängt, damit man vor dem Lockdown möglicherweise sogar noch den Sprung an die Tabellenspitze schafft. Loidl: "Wir gehen davon aus, dass im Dezember weitergespielt wird - und da wollen wir selbstverständlich oben dranbleiben." Nach den jüngsten Resultaten - der EVM hat acht von neun möglichen Punkten geholt - herrsche eine gewissen Euphorie in der Mannschaft, die sich, so hofft das Vorstandsmitglied, auch an diesem Wochenende auf dem Eis zeigt. Bayreuth und Selb rangieren mit einem Sieg auf dem Konto derzeit im oberen Mittelfeld der Landesliga-Gruppe 1.
Achtung: Da zu diesen beiden Begegnungen seitens der Stadt nur noch jeweils 50 Zuschauer in der Clariant-Arena zugelassen sind, wird es keine Tageskarten mehr geben. Wer im Besitz einer Dauerkarte ist, hat aber ganz normal Zutritt. 

Erster Auswärtssieg: EVM macht es beim 8:4 in Selb unnötig spannend

Sunday, October 25, 2020
Der EVM bleibt auch nach dem dritten Auftritt in der noch jungen Saison ungeschlagen. Bei der Selber Reserve siegten die Dreirosenstädter am Sonntagabend mit 8:4 (3:1, 2:2, 3:1) und halten damit Anschluss zu Spitzenreiter Dingolfing.
Auch wenn sich das Ergebnis am Ende deutlich anhört, war der Dreier noch zu Beginn des Schlussabschnitts alles andere als sicher. Weil es die Gäste, nachdem sie im zweiten Drittel auf 5:2 davongezogen waren, dann etwas zu locker angehen ließen, kamen die Wölfe, die schon geschlagen schienen, mit einem späten (40.) beziehungsweise einem frühen Tor (41.) zum zweiten Pausentee plötzlich auf 4:5 heran. Pressesprecher Bastian Amann: "Wir hatten vorher mehrfach die Chance, den Sack zuzumachen, haben diese aber nicht genutzt. So wurde eine Partie, die Moosburg über weite Strecken dominiert hat, noch einmal spannend."
Der EVM war in diesem Geisterspiel (aufgrund der hohen Corona-Zahlen in der Region ohne Zuschauer) früh durch Peter Abstreiter und Giuseppe Parlato mit 2:0 in Führung gegangen. Keeper Max Englbrecht musste sich in den ersten 20 Minuten eigentlich nur dann Sorgen um seinen Kasten machen, wenn seine Vorderleute in Unterzahl agierten. Zur Mitte der Partie zogen die Grün-Gelben dann durch Tore von zwei Verteidigern - Petr Horava und Vincenz Maier - auf 5:2 davon. In dieser Phase kam wenig Gegenwehr von den Hausherren - und trotzdem gelang es den Moosburgern nicht, für die Vorentscheidung zu sorgen. Im Gegenteil: Die Englbrecht-Schützlinge luden die Wölfe durch ihre Puckverluste - bevorzugt im Spielaufbau - wieder ein, mitzumachen. Selb sagte nicht nein, traf zweimal und kratzte am Ausgleich. Entsprechend wichtig war der Powerplay-Treffer durch Stefan Groß eine Viertelstunde vor dem Ende, der dem EVM etwas Luft verschaffte. Und jetzt spielten es die Gäste, bei denen sich das Fehlen von Bastian Krämmer in der Abwehr immer wieder bemerkbar machte, dann souverän runter, schraubten die Führung durch weitere Tore von Parlato und Abstreiter auf 8:4 nach oben - und holten sich nach zwei Heimsiegen nun also den ersten Auswärts-Dreier der Saison. Auch wenn Miloslav Horava diesmal nicht in der Torschützenliste auftauchte, war der routinierte Tscheche doch abermals maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt: Sechs der acht Treffer bereitete er vor.
Bereits am kommenden Freitag um 19.30 Uhr sieht man die Selber wieder - zum Rückspiel in der Clariant-Arena. Am Sonntag sollte der EV Moosburg eigentlich bei der anderen oberfränkischen Reserve in Bayreuth antreten. Weil es dort aber zu Terminüberschneidungen mit dem DEL-2-Team gekommen war, einigte man sich auf einen Heimspieltausch. Bayreuth gastiert an diesem Tag um 18 Uhr in Moosburg.

Tore: 0:1 (2:40) Abstreiter (Horava M.), 0:2 (7:50) Parlato (Horava M., Abstreiter), 1:2 (7:56) Warkus (Tausend, Bauer), 1:3 (18:22) Groß (Horava M., Abstreiter), 2:3 (27:58) Pfänder (Neumann), 2:4 (31:57) Horava P. (Killermann, Abstreiter), 2:5 (34:38) Maier (Horava M., Eigner), 3:5 (39:23) Warkus (Bauer), 4:5 (40:20) Bauer (Warkus, Tausend), 4:6 (45:27) Groß (Horava M.), 4:7 (55:43) Parlato (Abstreiter), 4:8 (56:16) Abstreiter (Horava M., Eigner). Strafminuten: 8/10. Zuschauer: 0.
Aufstellung: Englbrecht, Messerer; Obermann, Killermann, Maier, Horava P., Eigner; Stuckenberger, Seidlmayer, Groß, Loidl, Parlato, Huber, Abstreiter, Horava M., Böck. 

Landkreis-Derby am Freitag abgesagt!

Thursday, October 22, 2020
Achtung: Das Landkreis-Derby am morgigen Freitag gegen Freising ist wegen eines Corona-Falls bei den Black Bears abgesagt worden. Was den Nachholtermin betrifft, ist noch nichts bekannt, Informationen folgen in den kommenden Tagen. 

EVM will den Platz an der Sonne gegen Freising und Selb verteidigen

Wednesday, October 21, 2020
Die Aussagekraft einer Tabelle nach zwei Spieltagen hält sich sicherlich in Grenzen. Und trotzdem schauen die EVM-Anhänger derzeit ganz gerne auf das Ranking der Landesliga-Gruppe 1 - schließlich steht ihr Team mit fünf Zählern auf dem ersten Rang. Den Platz an der Sonne wollen die Grün-Gelben am Freitag zuhause im Landkreis-Derby gegen Freising (19.30 Uhr) sowie bei ihrer ersten Auswärtsaufgabe am Sonntag in Selb (18 Uhr) natürlich verteidigen.
"Zum Auftakt fünf von sechs möglichen Punkten zu holen, ist sicherlich nicht schlecht", sagt Trainer Bernie Englbrecht. "Aber es gibt selbstverständlich auch Dinge, die noch nicht zu toll laufen": Da wären einmal die insgesamt acht Gegentore - und wieder mal die vielen unnötigen Strafzeiten (38 Minuten). Englbrecht: "So macht man sich das Leben selbst schwer."
Mit Freising und Selb erwarten den EVM zwei Teams, die sich am vergangenen Wochenende bereits doppelt gegenübergestanden sind: Immer gewann die Heimmannschaft - mit 5:0 (Selb 1b) beziehungsweise 3:1 (Freising). Mit den Domstädtern hatten es die Moosburger bereits in der Saisonvorbereitung zu tun. 3:0 lagen die Dreirosenstädter gegen die Black Bears bereits vorn - und trotzdem musste man am Ende noch in die Overtime. Hier hatten die Englbrecht-Schützlinge das bessere Ende für sich. Die Freude beim Coach darüber hielt sich aber in Grenzen, "weil Du so ein Spiel mit so einem Vorsprung in der regulären Spielzeit gewinnen musst." Kann man ja am Freitag nachholen.
Möglicherweise wieder im Kader ist in den beiden bevorstehenden Partien Angreifer Max Retzer, der mit angerissenem Innenband den Punktspielstart verpasst hatte. "Er hat am Dienstag wieder mittrainiert, jetzt muss man schauen, wie es bis zum Wochenende läuft", will Bernie Englbrecht noch nicht zu viel versprechen.
Keine guten Nachrichten hat der EVM für seine treuen Schlachtenbummler, die das Team immer im Mannschaftsbus begleiten: "Aus den bekannten Gründen ist es momentan leider nicht möglich, Fans mitzunehmen", sagt Pressesprecher Bastian Amann. Sollte sich daran etwas ändern, werde man das natürlich umgehend bekanntgeben. 

Nächste erfolgreiche Aufholjagd beim 6:5-Overtime-Sieg über Pegnitz

Monday, October 19, 2020
Und auch die zweite Aufholjagd des Wochenendes war erfolgreich: Trotz 1:4-Rückstand im zweiten Drittel hat sich der EV Moosburg am Sonntag gegen Pegnitz noch einen 6:5 (1:1, 3:3, 1:1, 1:0)-Sieg nach Verlängerung erkämpft. Damit holte man in den beiden Auftaktspielen fünf von sechs möglichen Punkten.

Dass die Pegnitzer heuer wohl zu den Top-Teams der Liga zu zählen sind, bewies bereits ihr 5:2-Auswärtssieg am Freitag in Haßfurt. Und auch in der Clariant-Arena hatten die Gäste im ersten Abschnitt leichte optische Vorteile - auch wenn Moosburgs Goalgetter Miloslav Horava seine Farben bereits nach 122 Sekunden in Führung gebracht hatte. Doch noch vor der ersten Pause besorgte Roman Navarra im Powerplay den Ausgleich.

Davon waren die Hausherren anscheinend so geschockt, dass sie nach dem Wechsel besonders defensiv ziemlich neben sich standen: 41 Sekunden nach Wiederbeginn schlug es erneut hinter Max Englbrecht ein, und sieben Sekunden später war Navarra abermals nicht zu halten - 1:3. Als die Icedogs in der 33. Minute zum vierten Mal trafen, schien sich ein Debakel anzubahnen. Doch der EVM hatte diesen Weckruf wohl gebraucht, antwortete umgehend: Horava (34.), Stefan Groß (35.) und Youngster Giuseppe Parlato (36.) drehten innerhalb von drei Minuten den Spieß um. "Das Tor hat sich Giuseppe durch seinen Einsatz heute wirklich verdient", kommentierte Coach Bernie Englbrecht den Premierentreffer des Nachwuchsstürmers in der "Ersten" - und fügte hinzu: "Aber auch die anderen Jungen haben ihren Job richtig gut gemacht."

In den letzten 20 Minuten wurde die Partie dramatisch. Beide Mannschaften wollten den Sieg, und der EVM schlug zuerst zu: Stefan Groß erzielte zehn Minuten vor dem Ende in Überzahl das 5:4. Aber auch die Gäste durften noch mal: Als der EVP in der Schlussphase ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis stand, markierten die Franken den abermaligen Ausgleich. Jetzt musste also die Verlängerung entscheiden, in die der EVM mit einem kleinen Vorteil ging, weil noch die Reste einer Strafzeit der Icedogs mitgenommen wurden. Englbrecht schickte Verteidiger Bastian Krämmer bei der 4:3-Überzahl als Störenfried vor das gegnerische Gehäuse - und noch bevor die erste Minute der Overtime abgelaufen war, zappelte der Puck nach einem Schuss von Peter Abstreiter zum viel umjubelten Siegtreffer im Netz.

Am kommenden Freitag steht für den EVM das dritten Heimspiel in Folge auf der Tagesordnung. Um 19.30 Uhr sind dann die Black Bears aus Freising zu Gast. Weil beide Partien am vergangenen Wochenende ausverkauft waren, rät der Verein seinen Anhänger weiterhin, sich unter der Woche bei Loidl Markisen in Degernpoint noch eine der übrigen Dauerkarten zu kaufen. Tagestickets sind nur noch in sehr überschaubarer Anzahl erhältlich.

Tore: 1:0 (2:02) Horava M. (Parlato, Abstreiter), 1:1 (18:41) Navarra (Hagen, Wolf), 1:2 (20:41) Navarra (Wolf, Hagen), 1:3 (28:07) Navarra (Dzemla, Schuster), 1:4 (32:43) Schuster (Navarra, Hagen), 2:4 (33:51) Horava M. (Horava P., Eigner), 3:4 (34:45) Groß (Horava M., Abstreiter), 4:4 (35:13) Parlato (Horava M., Krämmer), 5:4 (49:12) Groß (Krämmer, Horava P.), 5:5 (56:53) Dzemla (Hagen, Navarra), 6:5 (60:52) Abstreiter (Horava P., Horava M.). Strafminuten: 10/8. Zuschauer: 100.

Aufstellung: Englbrecht, Messerer; Triebswetter, Krämmer, Killermann, Horava P., Maier, Eigner; Seidlmayer, Abstreiter, Groß, Asen, Horava M., Stuckenberger, Huber, Loidl, Parlato, Böck.
 

Von 0:2 auf 4:3 - EVM freut sich über Drei-Punkte-Start

Sunday, October 18, 2020
Ein hartes Stück Arbeit war der 4:3 (0:2, 2:0, 2:1)-Heimerfolg der Moosburger Eishackler zum Start in die neue Landesliga-Saison. Gegen den ESC Vilshofen lagen die Grün-Gelben nach dem ersten Drittel noch mit 0:2 zurück, bewiesen dann aber Moral.
Bereits im Vorbereitungsspiel vor wenigen Wochen tat sich der EVM gegen die Wölfe äußerst schwer und ging trotz optischer Überlegenheit beim 1:5 als klarer Verlierer vom Eis. Auch dieses Mal erwiesen sich die Niederbayern zunächst als das cleverere Team: Die Wackler in der Moosburger Defensive nutzten Joachim Neupert (14.) und Vladimir Gomow (17.) humorlos aus - womit sie ihre Kollegen nach den ersten 20 Minuten in eine fast ideale Ausgangsposition brachten.
Doch im zweiten Abschnitt drehten Miloslav Horava und Co. mächtig auf, ließen die Gäste kaum noch aus dem eigenen Drittel kommen. Aber wie schon im Testspiel wurden viel zu viele Chancen liegengelassen, ERC-Schlussmann Krenn wirkte unüberwindbar. Nach 26 Minuten allerdings gelang Horava der wichtige 1:2-Anschluss, fünf Minuten später setzte er den Ausgleich drauf. Vilshofen kam eigentlich nur noch in Überzahl vor das Gehäuse von Max Englbrecht, der blieb bis zur zweiten Pause aber ohne weiteres Gegentor.
Im letzten Drittel setzte Miloslav Horava kurz nach Wiederbeginn seinen Sturmpartner Stefan Groß in Szene, der die Dreirosenstädter in der 43. Minute erstmals in Führung schoss. Als Verteidiger Jakob Killermann mit einem wuchtigen Distanzschuss (47.) auf 4:2 erhöhte, roch es nach Vorentscheidung - doch der ESC gab sich noch nicht auf. Seinen Beitrag dazu leistete auch der Hauptschiedsrichter, der weiterhin - trotz relativ ausgeglichenem Zweikampfverhalten - fast ausschließlich Moosburger Spieler auf die Strafbank schickte. In einer 5:3-Überzahl verkürzte erneut Gomow auf 3:4 (49.), weshalb es in den letzten zehn Minuten noch mal spannend wurde. Der EVM konnte den knappen Vorsprung allerdings verteidigen - und als sich die Wölfe in der Schlussphase ihre zweite Strafe einfingen, war das Ding durch.
Tore: 0:1 (13:30) Neupert (Doubrawa), 0:2 (16:32) Gomow (Artmann), 1:2 (25:46) Horava M. (Abstreiter, Horava P.), 2:2 (31:42) Horava M. (Horava P., Seidlmayer), 3:2 (42:28) Groß (Horava M.), 4:2 (46:14) Killermann (Horava P., Groß), 4:3 (48:36) Gomow (Stern). Strafminuten: EVM 18+10 (Abstreiter), ESC 4; Zuschauer: 95.
Aufstellung: Englbrecht, Messerer; Triebswetter, Krämmer, Horava P., Maier, Eigner, Killermann; Seidlmayer, Abstreiter, Groß, Asen, Horava M., Stuckenberger, Huber, Loidl, Parlato, Böck. 

Saisonstart mit Heimspiel-Doppelpack gegen Vilshofen und Pegnitz

Thursday, October 15, 2020
Mit dem in den vergangenen Jahren fast schon üblichen Heimspiel-Doppelpack eröffnet der EVM an diesem Wochenende die Eiszeit 2020/21. Am Freitag kommt um 19.30 Uhr Vilshofen in die Clariant-Arena, am Sonntag will die Englbrecht-Truppe die Pegnitzer Ice-Dogs an die Leine nehmen (18 Uhr). Wir haben uns im Vorfeld mit Moosburgs neuem sportlichen Leiter Hans Eder über diese außergewöhnliche Saison unterhalten, von der keiner weiß, ob sie angesichts der aktuell steigenden Corona-Zahlen überhaupt fertiggespielt werden kann.

Herr Eder, wenn Sie dieser Tage die Corona-Neuigkeiten in den Medien verfolgen - haben Sie da überhaupt Lust auf Eishockey?

Eder: Doch, ich habe schon Lust. Ich hoffe, dass die Leute hier und in den Stadien vernünftig sind und sich an die Hygienevorschriften halten, dann klappt das schon. Schade ist es natürlich, dass die Zuschauerzahlen so eingeschränkt wurden. Eishockey ohne Fans kann – wie andere Sportveranstaltungen auch –schon etwas trist werden.

Beim EVM haben heuer einige Routiniers aufgehört. Die meisten konnten nicht adäquat ersetzt werden. War dieser massive Umbruch geplant?

Eder: Nein, das war er natürlich nicht. Kevin Steiger, Markus Gröger oder Daniel Möhle sind ganz raus, Tobias Hanöffner hat sich immerhin bereit erklärt, in Notfällen auszuhelfen. Und natürlich bin ich jetzt auch froh, dass Christian Seidlmayer wieder mit an Bord ist. Unsere jungen Spieler haben es sicher nicht leicht, so ins kalte Wasser geschmissen zu werden. Da hat man in der Vorbereitung schon gemerkt, dass dem einen oder anderen in gewissen Situationen noch die Erfahrung fehlt. Aber wir müssen Geduld haben. Wenn sie die Sachen verbessern, die Coach Bernie Englbrecht speziell im Training anspricht, dann wird das schon. Mit unseren beiden tschechischen Brüdern – Miloslav und Petr Horava – sind da auch sehr routinierte Spieler auf dem Eis, von denen sie sich was abschauen können.

Mit Neuzugang Petr hat man nun also auch einen Horava in der Verteidigung. Nach der Leistung seines Bruders im Vorjahr dürfte die Erwartungshaltung hoch sein...

Eder: Ja, Petr kommt direkt vom tschechischen Zweitligisten Slavia Prag und verfügt über jahrelange höherklassige Erfahrung. Natürlich ist geplant, dass er ein absoluter Leader in unserer neu aufgestellten Defensive wird.

Wie lautet denn heuer das Saisonziel? Von den Konkurrenten weiß man ja noch nicht allzu viel...

Eder. Wir wollen natürlich wieder in die Aufstiegsrunde kommen. Klar, leicht wird das heuer nicht. Aber ich denke, dass wir in den Vorbereitungsspielen gegen Freising und Vilshofen schon ein bissl gesehen haben, wo wir stehen. Solche Mannschaften müssen wir in der Punkterunde zweifelsohne schlagen, wenn wir in der Tabelle nach oben wollen.

Glauben Sie, dass die Saison überhaupt fertiggespielt wird?

Eder: Ich habe da eigentlich ein ganz gutes Gefühl. Zum Glück sind wir bislang im Verein von Corona-Fällen verschont geblieben. Und hoffentlich bleibt das auch so. Wenn alle die Vorgaben einhalten, bin ich optimistisch, dass die Spielzeit so wie geplant durchgezogen wird. 

3:0-Führung verspielt - und trotzdem das Derby noch gewonnen

Monday, October 12, 2020
Holten die Moosburger gegen Germering noch einen Drei-Tore-Rückstand auf, verspielten sie jetzt im letzten Test gegen Freising einen solchen Vorsprung. Trotz 3:0-Führung nach zwei Dritteln musste der EVM gegen die Black Bears ins Penaltyschießen, behielt da aber mit 4:3 (2:0, 1:0, 0:3, 1:0) die Oberhand.
Die knapp 100 Zuschauer in der Clariant-Arena sahen ein wenig intensives Derby, in dem die insgesamt 24 Strafminuten eigentlich nur durch Kleinigkeiten zustandekamen. Highlight des ersten Abschnitts war das schön herausgespielte 1:0 (5.) , als Stefan Groß nach einem Traumpass von Petr Horava alleine auf Freisings Goalie Johannes Sedlmeier zulief und traf. Fünf Minuten später erhöhte Peter Abstreiter in Überzahl auf 2:0.
In den zweiten 20 Minuten flachte das Niveau der Partie etwas ab. EVM-Schlussmann Max Englbrecht konnte bis zu seiner Auswechslung (für ihn kam nach einer halben Stunde Johannes Probst) den Kasten sauber halten, und auch sein Nachfolger entschärfte einige gute Gelegenheiten der Gäste. Für eine vermeintliche Vorentscheidung sorgte in der Schlussphase Christian Seidlmayer mit EVM-Tor Nummer drei.
Doch der SEF gab sich im Schlussdrittel noch nicht geschlagen und verkürzte nach achteinhalb Minuten auf 1:3. Von Moosburg kam nur noch wenig, Freising erhöhte jetzt den Druck – und wurde in den letzten gut vier Minuten durch das 2:3 (56.) und den Ausgleich (59.) belohnt.
Nachdem in der fünfminütigen Verlängerung trotz bester Chancen auf beiden Seiten keine Tor fielen, mussten also die Penaltys entscheiden. Hier erwies sich Probst im Gehäuse der Gastgeber als unüberwindbar. Auf der anderen Seite traf zwar auch nur Peter Abstreiter, aber dieses eine Tor reichte dem EVM für den 4:3-Derbysieg.
Am kommenden Wochenende geht es für Moosburgs Eishackler dann erstmals um Punkte. Auf heimischem Eis empfangen die Grün-Gelben zunächst am Freitag den ESC Vilshofen (19.30 Uhr), am Sonntag gibt dann um 18 Uhr der EV Pegnitz seine Visitenkarte ab. Da weiterhin nur maximal 100 Zuschauer in die Clariant-Arena dürfen, bittet der Verein Dauerkarteninhaber, wenn diese bereits im Vorfeld wissen, dass sie ein Heimspiel nicht besuchen können, sich bis spätestens einen Tag vor dem Match mit Angabe des Datums und der Kartennummer unter Tel. (0171) 7114093 zu melden. So könnte man dann einem anderen Fan die Gelegenheit geben, die Begegnung zu sehen. 

Generalprobe gegen Freising - Petr Horava kommt

Thursday, October 8, 2020
Zeit für die Generalprobe: Mit dem Landkreis-Derby gegen die Black Bears Freising (Freitag, 19.30 Uhr, Clariant-Arena) beendet der EVM die fünfteilige Saison-Vorbereitungsphase. Sieben Tage später wird's dann ernst.
Moosburg scheint gerade rechtzeitig zum Start der Punktspiele immer besser in Form zu kommen. Nachdem sich die Grün-Gelben wöchentlich gesteigert hatten - auch das 2:7 gegen Bayernliga-Meister TEV Miesbach ist durchaus als Erfolg zu werten - konnten sie am vergangenen Sonntag mit dem 6:4 über Germering im vierten Versuch den ersten Testspielsieg einfahren. "Beim einen oder anderen Spieler ist so ein Resultat für den Kopf sicher nicht ganz unwichtig", schätzt Pressesprecher Bastian Amann. "Auch gegen Vilshofen waren wir ja eigentlich nicht weit weg von einem Sieg."
Klar ist allerdings auch: Ohne Miloslav Horava (drei Tore, zwei Assists) und seinen Bruder Petr (ein Tor, ein Assist) wäre es zweifelsohne deutlich schwieriger geworden, sich gegen die Wanderers durchzusetzen. "Aber dafür haben wir sie ja", sagt Amann. Und das "sie", also die Mehrzahl, ist seit Dienstag offiziell. Da einigte sich der Vorstand, nachdem Miloslav ja bereits vor einigen Wochen zugesagt hatte, auch mit Petr auf einen Vertrag für diese Spielzeit. Beide Ausländerpositionen sind also besetzt.
Auch sonst dominieren personell dieser Tage die positiven Nachrichten: Mit Allrounder Christian Seidlmayer hat sich zum Germering-Match ein erfahrenes Eigengewächs zurückgemeldet. Und Max Retzer, der nach seinem verletzungsbedingten Aus gegen Vilshofen einen Bänderriss befürchtet hatte, wird nun wohl doch zum Punktspielstart wieder auf dem Eis stehen können. 

Mit den beiden Horavas zum ersten Testspielsieg

Monday, October 5, 2020
Gerade mal 24 Sekunden brauchte Miloslav Horava, um sich zurückzumelden. Das frühe 1:0 sollte nur einer von drei Treffern (und zwei Vorlagen) des Tschechen sein, der den EVM am Sonntag zum ersten Testspielsieg dieser Saison führte. 6:4 (1:2, 2:2, 3:0) hieß es am Ende gegen starke Wanderers aus Germering, die es im Mitteldrittel verpasst hatten, die Partie vorzeitig zu entscheiden.
Und "Milo" war nicht alleine gekommen. Als Gastspieler hatte er seinen Bruder Petr mitgebracht, der als Verteidiger einen soliden Einstand feierte und neben einem Tor auch einen Assists zum Moosburger Erfolg beisteuerte. Dass mit dem jungen Nicholas Kanak noch ein dritter Tscheche im Moosburger Aufgebot stand, wird heuer allerdings nicht die Regel werden. Seitens des Vereins muss man sich, bevor in knapp zwei Wochen die Punktspiele starten, für einen der beiden Verteidiger entscheiden.
Nach einem recht ausgeglichenen ersten Drittel, in dem die Gäste eher glücklich in Führung gegangen waren, legte Germering im zweiten Abschnitt ordentlich nach und dominierte das Geschehen auf dem Eis. Die EVM-Goalies Max Englbrecht und Linus Messerer (ab der 30. Minute) bekamen einiges zu tun. Nachdem die Wanderers, die sich zwei Tage zuvor nachträglich den Titel des bayerischen Bezirksligameisters gesichert hatten, auf 1:4 davongezogen waren, verpassten sie es, für die Vorentscheidung zu sorgen - und leisteten sich einige vermeidbare Strafen. Die wiederum nutzten die Grün-Gelben eiskalt aus. Sie schafften es, noch vor dem letzten Seitenwechsel durch Petr Horava (36.) und Stefan Groß (39.) auf 3:4 heranzukommen.
Im Schlussabschnitt sahen die knapp 100 Zuschauer einen offenen Schlagabtausch und äußerst unterhaltsames Landesliga-Eishockey. Moosburg erwies sich dabei als das cleverere Team - nicht zuletzt dank Miloslav Horava: Sein Doppelschlag (50./51.) brachte die Englbrecht-Truppe auf die Siegerstraße, Peter Abstreiter machte zwei Sekunden vor der Schlusssirene mit einem Schuss ins leere Tor endgültig den Deckel drauf.
Sein letztes Vorbereitungsspiel absolviert der EVM am kommenden Freitag. Derby-Time lautet dann das Motto, wenn um 19.30 Uhr zur Generalprobe die Black Bears aus Freising zu Gast sind. 

Wanderers kommen zum vierten Test in die Clariant-Arena

Thursday, October 1, 2020
Nach einem freien Freitag steht für den EVM am kommenden Sonntag das vierte Vorbereitungsspiel der laufenden Testphase auf dem Programm. Um 18 Uhr bekommt man es in der Clariant-Arena mit einem alten Bekannten zu tun: den Wanderers Germering. Und da wollen die Englbrecht-Schützlinge ihren ersten Sieg einfahren.
Für die Münchner Vorstädter, frisch in die Landesliga aufgestiegen, ist das Match in der Dreirosenstadt an diesem Wochenende wohl eher von untergeordneter Bedeutung. Schließlich haben sie bereits am Freitag die große Chance, sich einen (Nachhol-)Titel zu holen: Gegen die SG Schliersee/Miesbach 1b kämpfen die Germeringer im Rückspiel um die bayerische Bezirksliga-Meisterschaft 2019/20. Und nach dem 5:0-Hinspielsieg in Miesbach stehen die Chancen dafür gar nicht so schlecht.
Gar nicht so schlecht sieht es bei den Moosburgern in der Personalie Horava aus. Unter der Woche bemühte sich die die Vorstandschaft intensiv um eine Einreisegenehmigung für Miloslav und seinen Bruder Petr. Gut möglich also, dass die beiden gegen die Wanderers heuer erstmal für den EVM auf dem Eis stehen. Während Miloslav im Vorjahr zum Publikumsliebling und Topscorer aufgestiegen war, ist Petr Horava in Moosburg noch ein unbeschriebenes Blatt. Der 35-jährige Verteidiger hat bis auf einen Ausflug 2014/15 nach Milton Keynes (England) seine komplette bisherige Karriere in Tschechien (Extraliga und zweite Liga) verbracht und absolvierte in der Vorsaison 51 Spiele für den HC Slavia Prag. 

Positive Ansätze, aber noch kein Sieg

Monday, September 28, 2020
Moosburgs Eishackler warten in der Saisonvorbereitung weiter auf den ersten Sieg. Doch sowohl beim freitäglichen 1:5 (0:1, 1:1, 0:3) gegen Liga-Konkurrent Vilshofen als auch bei der 2:7 (0:3, 1:3, 1:1)-Niederlage am Sonntag gegen das Bayernliga-Spitzenteam aus Miesbach zeigten die personell gehandicapten Moosburger auch positive Ansätze.
"Ja, es findet momentan ein Umbruch statt - und das noch mehr als geplant", beschreibt EVM-Vorstandsmitglied Bernhard Loidl die Situation bei den Grün-Gelben. Langjährige verdiente Spieler wie Kevin Steiger, Daniel Möhle oder der erst vor zwei Jahren als Landshut gekommene Markus Gröger hätten ihre Schlittschuhe aus beruflichen oder familiären Gründen an den Nagel gehängt, bei anderen Leistungsträgern wie Tobias Hanöffner oder Christian Seidlmayer steht noch nicht fest, ob oder wie oft sie den Dreirosenstädtern in der am 16. Oktober beginnenden Landesliga-Spielzeit zur Verfügung stehen. Und dann sind dann ja auch noch die Corona-Beschränkungen, die Moosburgs letztjährigen Topscorer Miloslav Horava derzeit an der Einreise hindern.
Dass die Grün-Gelben am vergangenen Wochenende trotzdem immer drei Blöcke zusammenbrachten, haben sie nicht zuletzt den sechs U20-Spielern Benedikt Triebswetter, Tobias Obermann, Maxi Böck, Daniel Loidl, Simon Huber und Giuseppe Parlato zu verdanken, die in beiden Spielen "durchaus zu gefallen wussten", wie Loidl sagt. Insbesondere Parlato, den Coach Bernie Englbrecht in der zweiten Reihe aufstellte, machte mit einigen gelungenen Offensivaktionen auf sich aufmerksam, traf gegen Vilshofen zweimal aber nur den Pfosten. Gerade gegen die Wölfe machte der EVM am Freitag aus seiner Überlegenheit in den beiden ersten Dritteln zu wenig. So glücklich die 1:2-Gästeführung (für die Hausherren hatte in der 30. Minute Max Retzer getroffen) nach dieser Phase war, so verdient war der Sieg für den ESC am Ende, weil die Niederbayern in den letzten 20 Minuten ihre ganze Erfahrung ausspielten und die Moosburger Abwehrfehler konsequent bestraften.
Am Sonntag gegen Miesbach waren die Rollen dann anders verteilt: Hier gab von Beginn an der letztjährige bayerische Meister den Ton an. Und trotzdem hielten die Englbrecht-Schützlinge wacker dagegen, kamen durch den gut aufgelegten Stefan Groß (35./53.) zu Treffern. Kurios war insbesondere Groß' zweites Tor, als ein Miesbacher Verteidiger seinen Goalie, der den Puck bereits sicher hatte, mit der Scheibe ins Tor fuhr. Einen starken Eindruck hinterließ 60 Minuten lang der junge tschechische Gast-Verteidiger Nicholas Kanak, der zuletzt im Kader des Ingolstädter DNL-Teams stand. Ihn will sich Bernie Englbrecht noch mal am kommenden Sonntag ansehen, wenn der EVM um 18 Uhr zu einem weiteren Vorbereitungsspiel Landesliga-Aufsteiger Wanderers Germering in der Clariant-Arena empfängt. 

Erste Heimspiele in der Clariant-Arena

Thursday, September 24, 2020
Mit den beiden ersten Heimspielen setzt der EV Moosburg an diesem Wochenende seine Testphase fort: Am Freitag sind um 19.30 Uhr die Vilshofener Wölfe (auch Auftaktgegner in der Punkterunde) in der Clariant-Arena zu Gast, am Sonntag kommt es etwas später als gewohnt - und zwar erst um 18 Uhr - an gleicher Stelle zu einem Aufeinandertreffen mit dem Bayernligisten TEV Miesbach.
Für die Grün-Gelben, bei denen Coach Bernie Englbrecht weiterhin mit einigen personellen Fragezeichen zurechtkommen muss, wird es darum gehen, langsam in den Wettkampf-Modus umzuschalten. Gut möglich, dass auch der eine oder andere Gastspieler auflaufen wird. Während man gegen den langjährigen Ligakonkurrenten aus Vilshofen schon auf ein erstes Erfolgserlebnis hoffen darf, bleibt dem EVM gegen Miesbach, immerhin amtierender bayerischer Meister, nur die Außenseiterrolle. "So oder so freuen wir uns jetzt alle darauf, dass in Moosburg wieder Eishockey gespielt werden kann", sagt Pressesprecher Bastian Amann.
Für Fans besteht vor beiden Partien an der Abendkasse die Möglichkeit, sich noch eine Dauerkarte für die kommende Spielzeit zu sichern. Auch Tagestickets sind in limitierter Anzahl vorhanden. Alle Zuschauer müssen auf die Corona-Spielregeln achten (Mund-Nasenschutz nicht vergessen!) und sollten wegen der Registrierung früher an der Eishalle eintreffen. Ein Einlass ist nur bis Mitte des ersten Drittels möglich. Und: Freikarten haben in dieser besonderen Saison keine Gültigkeit. 

Erster Test: Am Ende ging dem EVM in Dorfen die Kraft aus

Sunday, September 20, 2020
Am Ende wurde es dann doch noch deutlich: Mit 2:9 (1:3, 1:2, 0:4) musste sich der stark verjüngte EV Moosburg im ersten Test dieser außergewöhnlichen Spielzeit dem Bayernligisten ESC Dorfen geschlagen geben. Nicht weniger als sieben Spieler der U20-Mannschaft standen auf dem Spielberichtsbogen.
Geplant hatte Coach Bernie Englbrecht für diese Vorbereitungspartie allerdings auch mit zwei Kontingentspielern. Doch sowohl der letztjährige EVM-Topscorer Miloslav Horava als auch sein zwei Jahre jüngerer Bruder Petr - heißer Kandidat für die zweite Ausländerposition - durften wegen eines aktuellen Ausreiseverbots Tschechien nicht verlassen. Weil Dorfen relativ komplett angetreten war, hatten sie logischerweise auch die Favoritenrolle inne. Doch die Gäste, deren dritte Reihe ein reiner U20-Block war, hielten bis zur Mitte des Spiels ordentlich mit. "Wir hatten in dieser Phase zwei, drei wirklich gute Chancen, auf 3:3 auszugleichen", berichtet sportlicher Leiter Hans Eder. Eine Top-Leistung bot auch Neuzugang Max Englbrecht im Moosburger Gehäuse. Dank seiner Paraden blieb es lange eng. Nach 31 Minuten wurde er von Linus Messerer abgelöst.
Der 2:5-Rückstand, mit dem die Dreirosenstädter in den Schlussabschnitt gegangen waren, ließ zwar noch einiges offen, drei schnelle Tore der Hausherren in den ersten fünf Minuten sorgten dann aber für die Entscheidung. "Letztlich ging auch etwas die Kraft aus", bilanziert Vorstandsmitglied Bernhard Loidl. Für die EVM-Tore sorgten Vincenz Maier (18.) und Peter Abstreiter (27.). Am kommenden Wochenende wird die Englbrecht-Truppe zwei Vorbereitungsspiele in eigener Halle austragen: am Freitag um 19.30 Uhr gegen Ligakonkurrent ESC Vilshofen und am Sonntag gegen das Bayernliga-Top-Team TEV Miesbach (18 Uhr).
In dieser Woche geht der Dauerkartenvorverkauf in die zweite Phase: den freien Verkauf. Wer sich eines der limitierten Abo-Tickets sichern will, wendet sich an Loidl-Markisen (Degernpoint E5) unter Telefon (08761) 2835 (zu den Geschäftszeiten) oder per Mail an kontakt@ev-moosburg.de. 

Fünf Spieler verlängern - Suche nach zweitem Kontingentspieler

Sunday, September 13, 2020
Auch einige bekannte, junge Gesichter, werden für den EVM in der Landesliga-Spielzeit 2020/21 auflaufen: Die beiden Verteidiger Vincenz Maier, Lars Eigner, die Stürmer Tobias Stuckenberger und Stefan Groß sowie Allrounder Jakob Killermann haben bei den Grün-Gelben inzwischen verlängert. Aktuell ist die sportliche Leitung um Hans Eder und Bernie Englbrecht noch auf der Suche nach Verstärkung für die Defensive. Außerdem verhandelt man mit Kandidaten für die zweite Kontingentstelle neben Miloslav Horava. 

Erste Verkaufsphase für Dauerkarten läuft ab sofort

Friday, September 11, 2020

Diese Saison wird keine Saison wie jede andere. Die mit Corona verbundenen Einschränkungen erwischen natürlich auch den EVM und seine Fans - was sich jetzt beim Startschuss für den Dauerkarten-Vorverkauf zeigt.
Wie der Vorstand des Moosburger Eissportvereins in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen hat, werden zunächst lediglich Dauerkarten für 50 Steh- und 16 Sitzplätze verkauft. So geht man auf Nummer sicher, weil noch nicht feststeht, wie viele Zuschauer die Stadt Moosburg nach Überarbeitung des Hygienekonzepts tatsächlich in die Clariant-Arena lässt. Ein Vorkaufsrecht haben dabei die bisherigen Besitzer von Saison-Abo-Karten. Ihre (nicht übertragbaren) Dauerkarten für die Eiszeit 2020/21 sind bis einschließlich Freitag, 18. September, reserviert und gelangen erst danach in den öffentlichen Verkauf. Besagte Fans haben also in der kommenden Woche die Möglichkeit, ihre Abos zu verlängern - direkt bei Loidl-Markisen (Degernpoint E5) unter Telefon (08761) 2835 (zu den Geschäftszeiten) oder per Mail an kontakt@ev-moosburg.de. Auf der EVM-Homepage kann auch ein entsprechendes Formular heruntergeladen und ausgefüllt werden (ist beim Erwerb der Karte abzugeben).
Im Anschluss an diese erste Phase wird der Verein bekanntgeben, wie viele Dauerkarten noch in den freien Verkauf gelangen. Fakt ist: Wer heuer sicher Eishockey in Moosburg sehen will, sollte sich auf jeden Fall um ein Abo-Ticket bemühen. 

Der Landesliga-Spielplan ist da!

Thursday, September 10, 2020
Lange hat's gedauert, aber jetzt ist er da: der Spielplan der Landesliga-Gruppe 1, in der der EV Moosburg heuer erneut um Tore und Punkte kämpft - und das, wie das bayerische Kabinett jüngst beschlossen hat, vor Zuschauern. Bis zu 200 Fans sollen demnach auch in der Moosburger Clariant-Arena zugelassen werden. Genaueres weiß man aber erst nach der Überarbeitung des Corona-Hygienekonzepts. Zurück zum Sportlichen: Während die Grün-Gelben die Punktspiele mit einem "Dreierpack" auf heimischem Eis Mitte Oktober eröffnen, findet das erste Testspiel am Sonntag, 20. September, auswärts bei Bayernligist Dorfen (17.30 Uhr) statt. In Kürze startet auch der Dauerkarten-Vorverkauf. Und noch eine wichtige Änderung: Heimspiele am Sonntag beginnen in dieser Saison erst um 18 Uhr. Hier nun alle Partien auf einen Blick:

PUNKTSPIELE
LANDESLIGA GRUPPE1
Freitag, 16. Oktober, 19.30 Uhr: EVM - ESC Vilshofen
Sonntag, 18. Oktober, 18 Uhr: EVM - EV Pegnitz Ice Dogs
Freitag, 23. Oktober, 19.30 Uhr: EVM - SE Freising
Sonntag, 25. Oktober, 18 Uhr: VER Selb 1b - EVM
Freitag, 30. Oktober, 19.30 Uhr: EVM - VER Selb 1b
Sonntag, 1. November, 19 Uhr: EHC Bayreuth - EVM
Freitag, 6. November, 19.30 Uhr: ESC Vilshofen - EVM
Sonntag, 8. November, 18 Uhr: EVM - ESC Haßfurt
Freitag, 13. November, 19.30 Uhr: EVM - EHC Bayreuth
Sonntag, 15. November, 17.30 Uhr: ESV Waldkirchen - EVM
Freitag, 20. November, 19 Uhr: TSV 1863 Trostberg - EVM
Sonntag, 29. November, 18 Uhr: EV Dingolfing Isarrats - EVM
Sonntag, 6. Dezember, 18 Uhr: SE Freising - EVM
Freitag, 11. Dezember, 19.30 Uhr: EVM - TSV 1863 Trostberg
Sonntag, 13. Dezember, 18.30 Uhr: ESC Haßfurt - EVM
Freitag, 18. Dezember, 19.30 Uhr: EVM - ESV Waldkirchen
Sonntag, 20. Dezember, 17.30 Uhr: EV Pegnitz Ice Dogs - EVM
Sonntag, 3. Januar 2021, 18 Uhr: EVM - EV Dingolfing Isarrats

VORBEREITUNGSSPIELE
Sonntag, 20.September, 17.30 Uhr: ESC Dorfen - EVM
Freitag, 25. September, 19.30 Uhr: EV Moosburg - ESC Vilshofen
Sonntag, 27. September, 18 Uhr: EV Moosburg - TEV Miesbach
Sonntag, 4. Oktober, 18 Uhr: EV Moosburg - Wanderers Germering
Freitag, 9. Oktober, 19.30 Uhr: EV Moosburg - SE Freising
 

Nachwuchs-Quintett und zwei Goalies

Monday, August 10, 2020
Alle Fünf haben bereits in der Vorsaison Erfahrung in der „Ersten“ gesammelt, und Coach Bernie Englbrecht wird sie auch heuer dabei unterstützen, den nächsten Schritt in Richtung Landesliga zu machen. Die Rede ist von den vier Angreifern Pascal Eder (20), Daniel Loidl (19), Maxi Böck (18), Giuseppe Parlato (18) sowie Verteidiger Benedikt Triebswetter (19), die alle aus dem EVM-Nachwuchs kommen.
„Jeder kriegt seine Chancen. Es liegt also auch an den Jungs selbst, ob sie den Sprung in die erste Mannschaft schaffen“, sagt Englbrecht über das Quintett, zu dem sich möglicherweise noch manch anderer Akteur aus der U20 gesellt. Für Vorstandsmitglied Bernhard Loidl ist ohnehin klar: „Wir sind der EV Moosburg. Und da wollen wir in den kommenden Jahren natürlich auch wieder mehr Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in der ersten Mannschaft sehen."
Je nach Bedarf und Leistung werden die Youngster zweigleisig eingesetzt. Englbrecht: „Wer sich im Training reinhängt und auch bei den Spielen entsprechend auftritt, wird berücksichtigt.“
Gute Nachrichten gibt's auch von der Position des letzten Mannes: Nachdem der EVM ja bereits Trainer-Sohn Max Englbrecht verpflichtet hat, komplettieren die letztjährigen Keeper Linus Messerer (22) und Johannes Probst (27) das Trio. Goalie Carlo Schwarz (22) hingegen wird in der kommenden Saison nicht mehr für die Grün-Gelben auflaufen. 

Erst der Vater, dann der Sohn: Max Englbrecht erster Neuzugang

Thursday, July 9, 2020
Nach den Kankovskys wird es in der kommenden Spielzeit beim EVM wieder ein Vater-Sohn-Gespann geben: Goalie Max Englbrecht, der in der Vorsaison pausiert hat, leistet seinem Vater, Trainer Bernie Englbrecht, bei den Grün-Gelben Gesellschaft. "Aber", kündigt der 29-jährige, höherklassig erfahrene Landshuter an, "ich komme nicht zur Gaudi. Ich habe auch in der Landesliga einiges vor."
Dass Max Englbrecht im besten Eishockey-Torwart-Alter nur noch fünftklassig spielt, war sicherlich nicht der Plan. Nachdem er 2007/08 den Durchbruch in der damaligen Landshuter Zweitliga-Mannschaft nicht geschafft hatte, versuchte der ehemalige Nachwuchs-Nationalkeeper sein Glück bei den Oberligisten Deggendorf, Passau und Regensburg und erhielt DEL-Förderlizenzen für Ingolstadt, Köln und Straubing. Bei den letztgenannten Tigers bestritt Englbrecht auch sein erstes DEL-Spiel. Nach zwei Jahren bei den Hannover Scorpions kehrte er 2014 nach Landshut zurück, wo der 1,88 Meter große und 87 Kilo schwere Schlussmann mit dem EVL 2018/19 die Oberliga-Meisterschaft feiern durfte.
"Danach habe ich mich erst mal auf meine berufliche Laufbahn konzentriert", sagt Max Englbrecht, der sich allerdings in Trainingseinheiten seines Vaters in Moosburg fit gehalten hat. "Und jetzt juckt es mich wieder." Wobei er sich über ein mögliches Karriereende trotz der einjährigen Pause keine Gedanken gemacht habe: "Da war ich noch zu sehr dabei." Auch beim EVM kenne er zahlreiche Spieler, weshalb er nach Gesprächen mit der sportlichen Leitung nicht lange habe überlegen müssen: "Hier passt das Gesamtkonzept - nicht zuletzt aufgrund der Nähe zu Landshut."
Ach ja: Sieht Max Englbrecht es eher als Vor- oder Nachteil, dass sein Vater in Moosburg an der Bande steht? "Die Vater-Sohn-Konstellation gab es für mich schon in Straubing und Landshut. Wir verstehen uns super, deshalb ist das überhaupt kein Problem." 

Englbrecht bleibt EVM-Coach

Tuesday, June 9, 2020
Auch der Coach bleibt an Bord: Wie die EVM-Vorstandschaft jetzt bekanntgab, hat man sich auf eine Forsetzung der Zusammenarbeit mit Bernie Englbrecht (62) geeinigt. Der ehemalige Landshuter Nationaltorwart geht damit in seine vierte Spielzeit bei den Grün-Gelben.
"Auch, wenn es mit der Rückkehr bislang noch nicht geklappt hat - der Aufwärtstrend nach unserem Abstieg aus der Bayernliga ist deutlich erkennbar", sagt Vorstandsmitglied Ludwig Kieninger. "Und von der Erfahrung, die er den Spielern vermittelt, kann so manch anderer Landesligist nur träumen", fügt Vorstandskollege Bernhard Loidl hinzu. "Deshalb", so Georg Asen (drittes Mitglied der Führungsriege), "war für uns eigentlich klar: Wenn Bernie bleiben will, werden wir verlängern."
Und auch Englbrecht freut sich auf die neue Saison - trotz der vielen Corona-bedingten Fragezeichen: "Ich bin eigentlich ganz optimistisch und sehe das Drumherum nicht so dramatisch wie andere." Klar, Fragen wie "Wann und wie fangen wir an?" könne momentan noch keiner beantworten. Aber er hoffe, dass bis zum Herbst einigermaßen Klarheit herrsche und dann auch Eishockey gespielt werden könne. Die sportlichen Ziele hat Englbrecht nur grob im Kopf: "Nachdem wir heuer knapp an den Playoffs gescheitert sind, wollen wir es 2020/21 besser machen - und von Beginn an wieder oben mitspielen." Da sei es aus seiner Sicht schon wichtig, dass der EVM bereits mit den Topscorern Miloslav Horava und Peter Abstreiter verlängert hat: "Man hat in vielen Spielen und bei vielen Siegen gesehen, wie wichtig die beiden Routiniers für die Mannschaft sind." Jetzt gelte es, den Kader um das Top-Duo so zu gestalten, dass die Moosburger Eishackler wieder ein Wörtchen im oberen Drittel der Landesliga mitreden können.