Erste

Horava-Brüder tragen auch in der neuen Saison Grün-Gelb

Montag, 1. März 2021
Wer weiß, wo der EVM jetzt zum Finale der Saison 2020/21 stehen würde, wenn Corona nicht für ein vorzeitiges Ende der Spielzeit gesorgt hätte. Und wer weiß, wie gut die Horava-Brüder inzwischen in Grün-Gelb harmonieren würden. Aber die Antworten auf diese Fragen sind nur verschoben: auf die Eiszeit 2021/22. Denn da wird der EV Moosburg abermals versuchen, in der Landesliga oben mitzumischen - mit Miloslav (38) und Petr Horava (35), die ihre Verträge vor wenigen Tagen verlängert haben, wie die Vorstandschaft jetzt mitteilt.
Während Angreifer Milo damit bereits in seine dritte Saison in der Dreirosenstadt geht, feierte sein verteidigender Bruder Petr, der vom HC Slavia Prag gekommen war, im Vorjahr sein Debüt. Und beide ließen bereits in den ersten (und einzigen) drei absolvierten Punktspielen, die die Moosburger allesamt gewinnen konnten, anklingen, was von ihnen in dieser Corona-Saison zu erwarten gewesen wäre: Miloslav Horava kam in der kurzen Zeit bereits auf vier Tore und zehn Vorlagen, Petr - als Abwehrmann - auf ebenso beeindruckende sieben Punkte (ein Tor, sechs Assists). Als "absolute Top-Spieler" und "Riesen-Vorbilder für unsere junge Mannschaft" bezeichnet Vorstandsmitglied Bernhard Loidl die beiden Horavas. "Von Milo wissen wir ja schon aus der Vorsaison, was er kann. Schade, dass Petr das bislang erst in drei Pflichtspielen zeigen konnte", so Loidl weiter. "Aber nächste Saison werden wir beide hoffentlich wieder öfter bewundern können."
Da hofft die EVM-Führung, dass nach langer Pandemie-Pause auch die Fans dem Verein weiter die Treue halten. Als Dankeschön dafür erhalten Dauerkarten-Besitzer der Eiszeit 20/21 ihr neues Abo für den halben Preis. Wer nicht verlängern will, kann sich für die ausgefallenen Heimspiele zwei Drittel des Ticketpreises auszahlen lassen - und zwar per Mail an kontakt@ev-moosburg.de unter Angabe der Bankverbindung. 

Ende der Eiszeit in der Clariant-Arena noch vor Weihnachten

Montag, 21. Dezember 2020
Obwohl es draußen erst jetzt so richtig kalt wird, geht die Eiszeit in der Moosburger Clariant-Arena noch vor Weihnachten zuende. Eissportverein und Stadt haben sich aufgrund der hohen Corona-Fallzahlen und des bis mindestens 10. Januar dauernden, harten Lockdowns entschlossen, das Eis in der Halle abzutauen. An der theoretisch zwar noch möglichen, sportlich aber eher wertlosen Fortsetzung der Landesliga-Spielzeit wird der EVM mit seiner ersten Mannschaft also nicht teilnehmen. Und für den Nachwuchs ist die Saison damit leider auch beendet.
"Aufgrund der aktuellen Entwicklung bleibt kein anderer Ausweg", sagt Vorstandsmitglied Bernhard Loidl. Angesichts der hohen Fallzahlen könne man es dem Steuerzahler gegenüber nicht verantworten, eine gesperrte Eishalle einfach Monat für Monat, "als ob nichts wäre", weiterzubetreiben. Als Moosburgs Rathauschef Josef Dollinger bei den Eishacklern wegen der Thematik "angeklopft" hatte, sei man Vorstands-intern bereits in Gesprächen gewesen und hätte sich jetzt entsprechend schnell für das Saisonende entschieden. Landkreis-Nachbar Freising hat die Maschinen in seiner Halle ebenfalls bereits ausgeschaltet.
Für die Dauerkarten-Besitzer überlegt sich der Vorstand gerade ein Entgegenkommen. Loidl: "Keiner soll draufzahlen. Das sind wir unseren Fans schuldig." Er sei jedenfalls optimistisch, dass die Spielzeit 2021/22 unter deutlich positiveren Vorzeichen stehen werde - und dann auch wieder regulär Eishockey in der Dreirosenstadt gespielt werden kann. Auch, wenn es draußen vielleicht noch nicht so richtig kalt ist. 

Landesliga-Saison in bisheriger Form abgebrochen

Donnerstag, 19. November 2020
Der Bayerische Eissport-Verband hat nach einer Videokonferenz mit Vertretern der Landesligisten die Reißleine gezogen und "die Saison 2020/2021 zu dem bisher angewandten Modus-Modell abgebrochen". Der gewählte Spielmodus, heißt es in der BEV-Pressemitteilung weiter, sei "durch den Unterbruch der Saison und den bis zu diesem Zeitpunkt erlaubten Rahmenbedingungen sowie den nicht zu kalkulierenden Einflüssen durch das Pandemiegeschehen und ohne einer Verzerrung des Wettbewerbs nicht weiter vernünftig und darstellbar". Zusammen mit den Ligasprechern arbeite man nun an einem Modell, "wie ein Spielbetrieb in veränderter Form darstellbar ist und der Pandemie vernünftig angepasst werden kann". Dies sei allerdings auch davon abhängig, wann eine Rückkehr in einen Trainings- und Wettkampfbetrieb wieder möglich ist. Für erste Entscheidungen gelte es nun, die weitere Corona-Entwicklung sowie die Beschlüsse der Ministerpräsidenten zusammen mit der Bundeskanzlerin abzuwarten. "Für jeglichen Spielmodus in einer veränderten Form gilt jedoch, dass für die Weiterführung des Spielbetrieb die Auf- und Abstiegsregelung ausgesetzt wird", so Eishockeyobmann Frank Butz abschließend.

Seitens des EVM war der sportliche Leiter Hans Eder mit dem Ziel in die Gespräche mit dem Verband gegangen, zumindest zu versuchen, die Landesliga-Vorrunde fertigzuspielen. "Aber klar: Momentan gibt es zu viele Fragezeichen, als dass man sich da auf irgendwas festlegen kann", sagt Eder. Vorstandsmitglied Bernhard Loidl hat sich derweil an die Dauerkarten-Besitzer gewandt und angekündigt: "Wir werden zu gegebener Zeit nach Lösungen suchen, damit keiner unfreiwillig finanzielle Nachteile hat." Im Moment sei die Situation für den Vorstand äußerst schwierig, da noch keiner wisse, wie sich alles weiterentwickelt. 

Selb und Bayreuth sagen Spiele in Moosburg ab

Freitag, 30. Oktober 2020
Schade, schade: Der Lockdown beginnt für Moosburgs Eishackler und seine Fans bereits an diesem Wochenende. Denn sowohl Sonntags-Gegner EHC Bayreuth als auch die Selber 1b, die am heutigen Freitag in der Clariant-Arena drangewesen wäre, haben ihre Gastspiele in Moosburg abgesagt. Nachholtermine wurden noch keine vereinbart. 

Noch zwei Heimspiele vom Lockdown entfernt

Donnerstag, 29. Oktober 2020
Der am Montag beginnende zweite Corona-Lockdown wirkt sich natürlich auch auf die Eishockey-Landesliga aus: Im November werden hier wie auch sonstwo im bundesweiten Amateursport keine Spiele ausgetragen. Die beiden an diesem Wochenende terminierten Heimpartien des EV Moosburg finden allerdings noch statt - am Freitag gegen Selb 1b (19.30 Uhr) sowie am Sonntag gegen die Bayreuther Reserve (18 Uhr).
EVM-Vorstandsmitglied Bernhard Loidl trägt die drastischen Beschränkungen der Bundesregierung mit Fassung: "Wir hatten im Verein keine Corona-Fälle. Daraus folgern wir: Das Hygienekonzept für die Clariant-Arena hat gut funktioniert." Deshalb zweifle er auch daran, dass es Sinn mache, gar nichts mehr zuzulassen. "Die Leute treffen sich dann halt privat, ohne Abstände", befürchtet er. Den Sportvereinen tue man damit jedenfalls nichts Gutes. Was das kommende "Oberfranken-Wochenende" betrifft, hofft er, dass sich Moosburgs "Erste" noch mal richtig reinhängt, damit man vor dem Lockdown möglicherweise sogar noch den Sprung an die Tabellenspitze schafft. Loidl: "Wir gehen davon aus, dass im Dezember weitergespielt wird - und da wollen wir selbstverständlich oben dranbleiben." Nach den jüngsten Resultaten - der EVM hat acht von neun möglichen Punkten geholt - herrsche eine gewissen Euphorie in der Mannschaft, die sich, so hofft das Vorstandsmitglied, auch an diesem Wochenende auf dem Eis zeigt. Bayreuth und Selb rangieren mit einem Sieg auf dem Konto derzeit im oberen Mittelfeld der Landesliga-Gruppe 1.
Achtung: Da zu diesen beiden Begegnungen seitens der Stadt nur noch jeweils 50 Zuschauer in der Clariant-Arena zugelassen sind, wird es keine Tageskarten mehr geben. Wer im Besitz einer Dauerkarte ist, hat aber ganz normal Zutritt. 

Erster Auswärtssieg: EVM macht es beim 8:4 in Selb unnötig spannend

Sonntag, 25. Oktober 2020
Der EVM bleibt auch nach dem dritten Auftritt in der noch jungen Saison ungeschlagen. Bei der Selber Reserve siegten die Dreirosenstädter am Sonntagabend mit 8:4 (3:1, 2:2, 3:1) und halten damit Anschluss zu Spitzenreiter Dingolfing.
Auch wenn sich das Ergebnis am Ende deutlich anhört, war der Dreier noch zu Beginn des Schlussabschnitts alles andere als sicher. Weil es die Gäste, nachdem sie im zweiten Drittel auf 5:2 davongezogen waren, dann etwas zu locker angehen ließen, kamen die Wölfe, die schon geschlagen schienen, mit einem späten (40.) beziehungsweise einem frühen Tor (41.) zum zweiten Pausentee plötzlich auf 4:5 heran. Pressesprecher Bastian Amann: "Wir hatten vorher mehrfach die Chance, den Sack zuzumachen, haben diese aber nicht genutzt. So wurde eine Partie, die Moosburg über weite Strecken dominiert hat, noch einmal spannend."
Der EVM war in diesem Geisterspiel (aufgrund der hohen Corona-Zahlen in der Region ohne Zuschauer) früh durch Peter Abstreiter und Giuseppe Parlato mit 2:0 in Führung gegangen. Keeper Max Englbrecht musste sich in den ersten 20 Minuten eigentlich nur dann Sorgen um seinen Kasten machen, wenn seine Vorderleute in Unterzahl agierten. Zur Mitte der Partie zogen die Grün-Gelben dann durch Tore von zwei Verteidigern - Petr Horava und Vincenz Maier - auf 5:2 davon. In dieser Phase kam wenig Gegenwehr von den Hausherren - und trotzdem gelang es den Moosburgern nicht, für die Vorentscheidung zu sorgen. Im Gegenteil: Die Englbrecht-Schützlinge luden die Wölfe durch ihre Puckverluste - bevorzugt im Spielaufbau - wieder ein, mitzumachen. Selb sagte nicht nein, traf zweimal und kratzte am Ausgleich. Entsprechend wichtig war der Powerplay-Treffer durch Stefan Groß eine Viertelstunde vor dem Ende, der dem EVM etwas Luft verschaffte. Und jetzt spielten es die Gäste, bei denen sich das Fehlen von Bastian Krämmer in der Abwehr immer wieder bemerkbar machte, dann souverän runter, schraubten die Führung durch weitere Tore von Parlato und Abstreiter auf 8:4 nach oben - und holten sich nach zwei Heimsiegen nun also den ersten Auswärts-Dreier der Saison. Auch wenn Miloslav Horava diesmal nicht in der Torschützenliste auftauchte, war der routinierte Tscheche doch abermals maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt: Sechs der acht Treffer bereitete er vor.
Bereits am kommenden Freitag um 19.30 Uhr sieht man die Selber wieder - zum Rückspiel in der Clariant-Arena. Am Sonntag sollte der EV Moosburg eigentlich bei der anderen oberfränkischen Reserve in Bayreuth antreten. Weil es dort aber zu Terminüberschneidungen mit dem DEL-2-Team gekommen war, einigte man sich auf einen Heimspieltausch. Bayreuth gastiert an diesem Tag um 18 Uhr in Moosburg.

Tore: 0:1 (2:40) Abstreiter (Horava M.), 0:2 (7:50) Parlato (Horava M., Abstreiter), 1:2 (7:56) Warkus (Tausend, Bauer), 1:3 (18:22) Groß (Horava M., Abstreiter), 2:3 (27:58) Pfänder (Neumann), 2:4 (31:57) Horava P. (Killermann, Abstreiter), 2:5 (34:38) Maier (Horava M., Eigner), 3:5 (39:23) Warkus (Bauer), 4:5 (40:20) Bauer (Warkus, Tausend), 4:6 (45:27) Groß (Horava M.), 4:7 (55:43) Parlato (Abstreiter), 4:8 (56:16) Abstreiter (Horava M., Eigner). Strafminuten: 8/10. Zuschauer: 0.
Aufstellung: Englbrecht, Messerer; Obermann, Killermann, Maier, Horava P., Eigner; Stuckenberger, Seidlmayer, Groß, Loidl, Parlato, Huber, Abstreiter, Horava M., Böck. 

Landkreis-Derby am Freitag abgesagt!

Donnerstag, 22. Oktober 2020
Achtung: Das Landkreis-Derby am morgigen Freitag gegen Freising ist wegen eines Corona-Falls bei den Black Bears abgesagt worden. Was den Nachholtermin betrifft, ist noch nichts bekannt, Informationen folgen in den kommenden Tagen. 

EVM will den Platz an der Sonne gegen Freising und Selb verteidigen

Mittwoch, 21. Oktober 2020
Die Aussagekraft einer Tabelle nach zwei Spieltagen hält sich sicherlich in Grenzen. Und trotzdem schauen die EVM-Anhänger derzeit ganz gerne auf das Ranking der Landesliga-Gruppe 1 - schließlich steht ihr Team mit fünf Zählern auf dem ersten Rang. Den Platz an der Sonne wollen die Grün-Gelben am Freitag zuhause im Landkreis-Derby gegen Freising (19.30 Uhr) sowie bei ihrer ersten Auswärtsaufgabe am Sonntag in Selb (18 Uhr) natürlich verteidigen.
"Zum Auftakt fünf von sechs möglichen Punkten zu holen, ist sicherlich nicht schlecht", sagt Trainer Bernie Englbrecht. "Aber es gibt selbstverständlich auch Dinge, die noch nicht zu toll laufen": Da wären einmal die insgesamt acht Gegentore - und wieder mal die vielen unnötigen Strafzeiten (38 Minuten). Englbrecht: "So macht man sich das Leben selbst schwer."
Mit Freising und Selb erwarten den EVM zwei Teams, die sich am vergangenen Wochenende bereits doppelt gegenübergestanden sind: Immer gewann die Heimmannschaft - mit 5:0 (Selb 1b) beziehungsweise 3:1 (Freising). Mit den Domstädtern hatten es die Moosburger bereits in der Saisonvorbereitung zu tun. 3:0 lagen die Dreirosenstädter gegen die Black Bears bereits vorn - und trotzdem musste man am Ende noch in die Overtime. Hier hatten die Englbrecht-Schützlinge das bessere Ende für sich. Die Freude beim Coach darüber hielt sich aber in Grenzen, "weil Du so ein Spiel mit so einem Vorsprung in der regulären Spielzeit gewinnen musst." Kann man ja am Freitag nachholen.
Möglicherweise wieder im Kader ist in den beiden bevorstehenden Partien Angreifer Max Retzer, der mit angerissenem Innenband den Punktspielstart verpasst hatte. "Er hat am Dienstag wieder mittrainiert, jetzt muss man schauen, wie es bis zum Wochenende läuft", will Bernie Englbrecht noch nicht zu viel versprechen.
Keine guten Nachrichten hat der EVM für seine treuen Schlachtenbummler, die das Team immer im Mannschaftsbus begleiten: "Aus den bekannten Gründen ist es momentan leider nicht möglich, Fans mitzunehmen", sagt Pressesprecher Bastian Amann. Sollte sich daran etwas ändern, werde man das natürlich umgehend bekanntgeben. 

Nächste erfolgreiche Aufholjagd beim 6:5-Overtime-Sieg über Pegnitz

Montag, 19. Oktober 2020
Und auch die zweite Aufholjagd des Wochenendes war erfolgreich: Trotz 1:4-Rückstand im zweiten Drittel hat sich der EV Moosburg am Sonntag gegen Pegnitz noch einen 6:5 (1:1, 3:3, 1:1, 1:0)-Sieg nach Verlängerung erkämpft. Damit holte man in den beiden Auftaktspielen fünf von sechs möglichen Punkten.

Dass die Pegnitzer heuer wohl zu den Top-Teams der Liga zu zählen sind, bewies bereits ihr 5:2-Auswärtssieg am Freitag in Haßfurt. Und auch in der Clariant-Arena hatten die Gäste im ersten Abschnitt leichte optische Vorteile - auch wenn Moosburgs Goalgetter Miloslav Horava seine Farben bereits nach 122 Sekunden in Führung gebracht hatte. Doch noch vor der ersten Pause besorgte Roman Navarra im Powerplay den Ausgleich.

Davon waren die Hausherren anscheinend so geschockt, dass sie nach dem Wechsel besonders defensiv ziemlich neben sich standen: 41 Sekunden nach Wiederbeginn schlug es erneut hinter Max Englbrecht ein, und sieben Sekunden später war Navarra abermals nicht zu halten - 1:3. Als die Icedogs in der 33. Minute zum vierten Mal trafen, schien sich ein Debakel anzubahnen. Doch der EVM hatte diesen Weckruf wohl gebraucht, antwortete umgehend: Horava (34.), Stefan Groß (35.) und Youngster Giuseppe Parlato (36.) drehten innerhalb von drei Minuten den Spieß um. "Das Tor hat sich Giuseppe durch seinen Einsatz heute wirklich verdient", kommentierte Coach Bernie Englbrecht den Premierentreffer des Nachwuchsstürmers in der "Ersten" - und fügte hinzu: "Aber auch die anderen Jungen haben ihren Job richtig gut gemacht."

In den letzten 20 Minuten wurde die Partie dramatisch. Beide Mannschaften wollten den Sieg, und der EVM schlug zuerst zu: Stefan Groß erzielte zehn Minuten vor dem Ende in Überzahl das 5:4. Aber auch die Gäste durften noch mal: Als der EVP in der Schlussphase ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis stand, markierten die Franken den abermaligen Ausgleich. Jetzt musste also die Verlängerung entscheiden, in die der EVM mit einem kleinen Vorteil ging, weil noch die Reste einer Strafzeit der Icedogs mitgenommen wurden. Englbrecht schickte Verteidiger Bastian Krämmer bei der 4:3-Überzahl als Störenfried vor das gegnerische Gehäuse - und noch bevor die erste Minute der Overtime abgelaufen war, zappelte der Puck nach einem Schuss von Peter Abstreiter zum viel umjubelten Siegtreffer im Netz.

Am kommenden Freitag steht für den EVM das dritten Heimspiel in Folge auf der Tagesordnung. Um 19.30 Uhr sind dann die Black Bears aus Freising zu Gast. Weil beide Partien am vergangenen Wochenende ausverkauft waren, rät der Verein seinen Anhänger weiterhin, sich unter der Woche bei Loidl Markisen in Degernpoint noch eine der übrigen Dauerkarten zu kaufen. Tagestickets sind nur noch in sehr überschaubarer Anzahl erhältlich.

Tore: 1:0 (2:02) Horava M. (Parlato, Abstreiter), 1:1 (18:41) Navarra (Hagen, Wolf), 1:2 (20:41) Navarra (Wolf, Hagen), 1:3 (28:07) Navarra (Dzemla, Schuster), 1:4 (32:43) Schuster (Navarra, Hagen), 2:4 (33:51) Horava M. (Horava P., Eigner), 3:4 (34:45) Groß (Horava M., Abstreiter), 4:4 (35:13) Parlato (Horava M., Krämmer), 5:4 (49:12) Groß (Krämmer, Horava P.), 5:5 (56:53) Dzemla (Hagen, Navarra), 6:5 (60:52) Abstreiter (Horava P., Horava M.). Strafminuten: 10/8. Zuschauer: 100.

Aufstellung: Englbrecht, Messerer; Triebswetter, Krämmer, Killermann, Horava P., Maier, Eigner; Seidlmayer, Abstreiter, Groß, Asen, Horava M., Stuckenberger, Huber, Loidl, Parlato, Böck.
 

Von 0:2 auf 4:3 - EVM freut sich über Drei-Punkte-Start

Sonntag, 18. Oktober 2020
Ein hartes Stück Arbeit war der 4:3 (0:2, 2:0, 2:1)-Heimerfolg der Moosburger Eishackler zum Start in die neue Landesliga-Saison. Gegen den ESC Vilshofen lagen die Grün-Gelben nach dem ersten Drittel noch mit 0:2 zurück, bewiesen dann aber Moral.
Bereits im Vorbereitungsspiel vor wenigen Wochen tat sich der EVM gegen die Wölfe äußerst schwer und ging trotz optischer Überlegenheit beim 1:5 als klarer Verlierer vom Eis. Auch dieses Mal erwiesen sich die Niederbayern zunächst als das cleverere Team: Die Wackler in der Moosburger Defensive nutzten Joachim Neupert (14.) und Vladimir Gomow (17.) humorlos aus - womit sie ihre Kollegen nach den ersten 20 Minuten in eine fast ideale Ausgangsposition brachten.
Doch im zweiten Abschnitt drehten Miloslav Horava und Co. mächtig auf, ließen die Gäste kaum noch aus dem eigenen Drittel kommen. Aber wie schon im Testspiel wurden viel zu viele Chancen liegengelassen, ERC-Schlussmann Krenn wirkte unüberwindbar. Nach 26 Minuten allerdings gelang Horava der wichtige 1:2-Anschluss, fünf Minuten später setzte er den Ausgleich drauf. Vilshofen kam eigentlich nur noch in Überzahl vor das Gehäuse von Max Englbrecht, der blieb bis zur zweiten Pause aber ohne weiteres Gegentor.
Im letzten Drittel setzte Miloslav Horava kurz nach Wiederbeginn seinen Sturmpartner Stefan Groß in Szene, der die Dreirosenstädter in der 43. Minute erstmals in Führung schoss. Als Verteidiger Jakob Killermann mit einem wuchtigen Distanzschuss (47.) auf 4:2 erhöhte, roch es nach Vorentscheidung - doch der ESC gab sich noch nicht auf. Seinen Beitrag dazu leistete auch der Hauptschiedsrichter, der weiterhin - trotz relativ ausgeglichenem Zweikampfverhalten - fast ausschließlich Moosburger Spieler auf die Strafbank schickte. In einer 5:3-Überzahl verkürzte erneut Gomow auf 3:4 (49.), weshalb es in den letzten zehn Minuten noch mal spannend wurde. Der EVM konnte den knappen Vorsprung allerdings verteidigen - und als sich die Wölfe in der Schlussphase ihre zweite Strafe einfingen, war das Ding durch.
Tore: 0:1 (13:30) Neupert (Doubrawa), 0:2 (16:32) Gomow (Artmann), 1:2 (25:46) Horava M. (Abstreiter, Horava P.), 2:2 (31:42) Horava M. (Horava P., Seidlmayer), 3:2 (42:28) Groß (Horava M.), 4:2 (46:14) Killermann (Horava P., Groß), 4:3 (48:36) Gomow (Stern). Strafminuten: EVM 18+10 (Abstreiter), ESC 4; Zuschauer: 95.
Aufstellung: Englbrecht, Messerer; Triebswetter, Krämmer, Horava P., Maier, Eigner, Killermann; Seidlmayer, Abstreiter, Groß, Asen, Horava M., Stuckenberger, Huber, Loidl, Parlato, Böck. 

Saisonstart mit Heimspiel-Doppelpack gegen Vilshofen und Pegnitz

Donnerstag, 15. Oktober 2020
Mit dem in den vergangenen Jahren fast schon üblichen Heimspiel-Doppelpack eröffnet der EVM an diesem Wochenende die Eiszeit 2020/21. Am Freitag kommt um 19.30 Uhr Vilshofen in die Clariant-Arena, am Sonntag will die Englbrecht-Truppe die Pegnitzer Ice-Dogs an die Leine nehmen (18 Uhr). Wir haben uns im Vorfeld mit Moosburgs neuem sportlichen Leiter Hans Eder über diese außergewöhnliche Saison unterhalten, von der keiner weiß, ob sie angesichts der aktuell steigenden Corona-Zahlen überhaupt fertiggespielt werden kann.

Herr Eder, wenn Sie dieser Tage die Corona-Neuigkeiten in den Medien verfolgen - haben Sie da überhaupt Lust auf Eishockey?

Eder: Doch, ich habe schon Lust. Ich hoffe, dass die Leute hier und in den Stadien vernünftig sind und sich an die Hygienevorschriften halten, dann klappt das schon. Schade ist es natürlich, dass die Zuschauerzahlen so eingeschränkt wurden. Eishockey ohne Fans kann – wie andere Sportveranstaltungen auch –schon etwas trist werden.

Beim EVM haben heuer einige Routiniers aufgehört. Die meisten konnten nicht adäquat ersetzt werden. War dieser massive Umbruch geplant?

Eder: Nein, das war er natürlich nicht. Kevin Steiger, Markus Gröger oder Daniel Möhle sind ganz raus, Tobias Hanöffner hat sich immerhin bereit erklärt, in Notfällen auszuhelfen. Und natürlich bin ich jetzt auch froh, dass Christian Seidlmayer wieder mit an Bord ist. Unsere jungen Spieler haben es sicher nicht leicht, so ins kalte Wasser geschmissen zu werden. Da hat man in der Vorbereitung schon gemerkt, dass dem einen oder anderen in gewissen Situationen noch die Erfahrung fehlt. Aber wir müssen Geduld haben. Wenn sie die Sachen verbessern, die Coach Bernie Englbrecht speziell im Training anspricht, dann wird das schon. Mit unseren beiden tschechischen Brüdern – Miloslav und Petr Horava – sind da auch sehr routinierte Spieler auf dem Eis, von denen sie sich was abschauen können.

Mit Neuzugang Petr hat man nun also auch einen Horava in der Verteidigung. Nach der Leistung seines Bruders im Vorjahr dürfte die Erwartungshaltung hoch sein...

Eder: Ja, Petr kommt direkt vom tschechischen Zweitligisten Slavia Prag und verfügt über jahrelange höherklassige Erfahrung. Natürlich ist geplant, dass er ein absoluter Leader in unserer neu aufgestellten Defensive wird.

Wie lautet denn heuer das Saisonziel? Von den Konkurrenten weiß man ja noch nicht allzu viel...

Eder. Wir wollen natürlich wieder in die Aufstiegsrunde kommen. Klar, leicht wird das heuer nicht. Aber ich denke, dass wir in den Vorbereitungsspielen gegen Freising und Vilshofen schon ein bissl gesehen haben, wo wir stehen. Solche Mannschaften müssen wir in der Punkterunde zweifelsohne schlagen, wenn wir in der Tabelle nach oben wollen.

Glauben Sie, dass die Saison überhaupt fertiggespielt wird?

Eder: Ich habe da eigentlich ein ganz gutes Gefühl. Zum Glück sind wir bislang im Verein von Corona-Fällen verschont geblieben. Und hoffentlich bleibt das auch so. Wenn alle die Vorgaben einhalten, bin ich optimistisch, dass die Spielzeit so wie geplant durchgezogen wird. 

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