Da war mehr drin: 3:6-Niederlage in Haßfurt nach dreimaliger Führung

Aktualisiert: 12. Feb.


Dreimal lagen die Grün-Gelben in Führung, gereicht hat es am Ende aber nicht, vom Gastspiel bei Aufstiegsrunden-Spitzenreiter Haßfurt etwas Zählbares mitzunehmen. Letztlich setzte es eine 3:6-Niederlage, an der in der Schlussphase auch die Unparteiischen ihren Anteil hatten. Immerhin: Bereits am kommenden Freitag besteht für den EVM im Rückspiel die Möglichkeit zur Revanche. „Heute haben uns die Schiris aus meiner Sicht etwas zu fleißig auf die Strafbank geschickt“, bilanzierte Coach Bernie Englbrecht, der im selben Atemzug aber auch zugab, dass der Sieg der Hausherren aufgrund deren Chancenplus durchaus verdient gewesen sei. EVM-Keeper Max Englbrecht sorgte mit seinen Paraden dafür, dass die Dreirosenstädter bis in die letzten Minuten an der Overtime schnupperten. Dabei hatten die Grün-Gelben, bei denen in der Verteidigung erneut Petr Horava fehlte, immer wieder vorgelegt: Ob Miloslav Horava mit dem 0:1 (4.), Jakob Killermann per Konter mit dem 1:2 (22.) oder abermals Horava mit dem 2:3 (30.). Doch Haßfurt hatte immer eine passende Antwort parat, egalisierte die Rückstände oft nur wenige Minuten später. Ende des zweiten Drittels gingen die Hawks dann erstmals selber in Führung (37.). Doch auch die Moosburger blieben dran, hatten bis zur und nach der zweiten Drittelpause einige sehr gute Möglichkeiten, auf 4:4 auszugleichen. Sechseinhalb Minuten vor dem Ende kassierten die Gäste allerdings zu ihrem großen Unverständnis gleich zwei Strafen auf einmal. Und diese 5:3-Überzahl ließ sich der Tabellenführer nicht nehmen – Goalgetter Sramek (drei Tore!) besorgte in Minute 55 das 5:3. Als Coach Englbrecht in den Schlussminuten noch seinen Sohn vom Eis nahm, machte der ESC per Empty-Net-Goal das halbe Dutzend voll.

ESC Haßfurt – EV Moosburg 6:3 (1:1, 3:2, 2:0) Tore: 0:1 (03:54) Horava M. (Seitz), 1:1 (11:31) Trübenekr (Sramek, Hora), 1:2 (21:55) Killermann (Retzer), 2:2 (22:07) Sramek (Hora, Dietrich), 2:3 (29:43) Horava M. (Maier, Schander), 3:3 (31:44) Sramek (Trübenekr, Dietrich), 4:3 (36:52) Trübenekr (Hora, Sramek), 5:3 (54:08) Sramek (Trübenekr, Hora), 6:3 (58:19) Kratschmer (Zürcher, Tobola). Strafminuten: 11/21. Zuschauer: 562. Aufstellung: Englbrecht, Probst; Triebswetter, Krämmer, Numberger, Maier, Mayer, Killermann; Retzer, Groß, Schander, Loidl, Horava M., Asen, Seitz, Stuckenberger.

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