Drei Heimspiele in fünf Tagen - so startet der EVM in die neue Landesliga-Saison

Aktualisiert: Okt 19

Mit einem gut gefüllten Auftaktprogramm – kein freies Wochenende bis Ende November – eröffnet der EVM die Landesliga-Saison 2021/22. Da passt es Coach Bernie Englbrecht natürlich gar nicht, dass er zum Start auf zwei wichtige Stützen verzichten muss.

Sowohl Topscorer Miloslav Horava als auch Stammkeeper Max Englbrecht werden in der Auftaktphase der Saison ausfallen. Während Horava immer noch an einer Bänderverletzung laboriert, hat sich Englbrecht kürzlich einen Muskelbündelriss zugezogen. „Wir müssen in beiden Fällen von Woche zu Woche schauen“, sagt der Coach. „An diesem Wochenende wird allerdings definitiv keiner der beiden dabei sein.“ Trotzdem plant der Moosburger Übungsleiter in den Heimspielen gegen die Vilshofener Wölfe (Freitag, 19.30 Uhr) und gegen den TSV Trostberg (Sonntag, 18 Uhr) mit Zählbarem. Schließlich habe man auch heuer die Aufstiegsrunde im Visier, „und dafür muss man solche Mannschaften zu Hause schlagen“. Zumal die beiden Auftaktgegner lediglich über eine Freiluftarena verfügen, wegen der sich die Saisonvorbereitung - das hat man in Moosburg auch noch nicht vergessen - traditionell nur holprig gestalten lässt.

Was den eigenen Kader betrifft, ist Englbrecht, trotz der beiden genannten Ausfälle, auch vor dem ersten Wochenende eigentlich ganz optimistisch. Mit Rückkehrer Florian Mayer und Michael Numberger verpflichtete man von den Dorfener Eispiraten zwei äußerst erfahrenen Bayernliga-Verteidiger, „die unsere Hintermannschaft sicher stabiler machen werden“, ist der Landshuter überzeugt. Hinzu kommt als "halber Neuzugang" Miloslavs verteidigender Bruder Petr Horava, der in der abgebrochenen Vorsaison ja nur eine ziemlich überschaubare Anzahl von Punktspielen für den EVM bestritten hat.

In der Offensive ist das Karriereende von Peter Abstreiter natürlich ein ziemlicher Rückschlag, dafür allerdings konnten die Grün-Gelben Ex-Publikumsliebling Daniel Schander vom EV Dingolfing zurückholen. Bereits von 2015 bis 2018 lief Schander für den EVM auf und war in der Scorerliste immer in den vorderen Regionen zu finden. „Zu erwarten, dass er Abstreiter eins zu eins ersetzt, wäre ihm gegenüber vielleicht unfair – aber Daniel bringt trotzdem viel Qualität mit, die wir im Angriff gut gebrauchen können“, ist Englbrecht überzeugt. Und dass Stefan Groß, der kürzlich seinen Vertrag verlängert hat, ebenfalls weiß, wo das Tor steht, stellte er nicht zuletzt mit seinen fünf Treffern in der Vorbereitung unter Beweis.

Die Routiniers Christian Seidlmayer, Tobias Hanöffner und Kevin Steiger werden zwar nicht regelmäßig, aber als Stand-by-Hilfe zur Verfügung stehen. Das gilt auch für Schlussmann Bernhard Eggerdinger-Hölzl, der nach der Verletzung von Englbrecht mit 41 Jahren zum Backup für Johannes Probst aufrückt.

Ach ja, einen Last-Minute-Neuzugang kann der EVM auch noch präsentieren: Vom Landesliga-Aufsteiger ERC Lechbruck ist Stürmer Jonas Seitz zu den Moosburgern gewechselt. Dort war der 23-Jährige einer der Leistungsträger, weshalb ihm der EVM-Coach durchaus zutraut, dass er sich auch in der Landesliga durchsetzen wird. Wie Seitz vom Allgäu in die Dreirosenstadt kam? Er studiert seit Kurzem in Landshut.

Apropos Landshut: Wer von zwei EVM-Heimspielen am Wochenende noch nicht genug hat, der kann bzw. muss am kommenden Dienstag erneut in die Clariant-Arena kommen. Um 19.30 Uhr geht’s zwar nicht um Punkte, zu sehen gibt es aber sicherlich einiges, wenn das DEL-2-Team vom EV Landshut beim „kleinen Nachbarn“ zum freundschaftlichen Vergleich vorbeischaut. In diesem Heimspiel gilt wie in den beiden Landesliga-Auftaktpartien die 3-G-Regel. Weitere Infos auf www.ev-moosburg.de.

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