EVM gegen Pegnitz und Haßfurt unter Druck

Gerade erst hat der November begonnen, die Saison ist noch jung. Und trotzdem steht der EVM bereits nach sechs absolvierten Punktspielen unter Druck. Ein weiteres Null-Punkte-Wochenende dürfen sich die Grün-Gelben in den Heimpartien gegen den EV Pegnitz (Freitag, 19.30 Uhr) und den ESC Haßfurt (Sonntag, 18 Uhr) sicherlich nicht erlauben, wenn die Playoff-Ränge in Reichweite bleiben sollen.

Trainer Bernie Englbrecht blickt ein bisschen weiter voraus, nimmt auch noch das folgende Heimspiel gegen Bayreuth mit in seinen Appell an die Mannschaft, wenn er sagt: „Von den nächsten drei Spielen müssen wir zwei gewinnen – sonst schaut's düster aus.“ Tabellarisch trennen die Moosburger als Sechster aktuell zwar nur drei Zähler vom letzten Aufstiegrundenplatz (vier), aber der Schein trügt. Die Dreirosenstädter haben nämlich bereits deutlich mehr Begegnungen hinter sich als der Großteil der Liga, gehen theoretisch bereits in einer Woche in die Rückrunde. Bestes Beispiel: Der aktuelle Tabellenvierte Trostberg ist im Vergleich zu den Moosburgern mit drei Spielen im Rückstand, hat aber bereits drei Zähler mehr auf dem Konto.

Noch krasser ist die Differenz zu Freitags-Gegner Pegnitz, der heuer erst ein Landesliga-Match absolviert hat (2:6-Niederlage in Hassfurt). Zuletzt mussten die Ice-Dogs ihre Partie in Dingolfing wegen Corona absagen, das Spiel in Moosburg scheint jedoch stattfinden zu können. Während hinter dem Leistungsvermögen des EVP also noch einige Fragezeichen stehen, wissen Englbrecht und Co., dass mit den Hassfurt Hawks, aktueller Tabellenführer, ein Titelkandidat in die Clariant-Arena kommt. Das bekam zuletzt auch Freising bei der 15:1-Klatsche zu spüren.

Immerhin kann Moosburgs Coach an diesem Wochenende wieder einige Rückkehrer in seinen Personalplanungen berücksichtigen. So soll Keeper Max Englbrecht – grünes Licht vom Arzt vorausgesetzt – sein Saisondebüt geben. Selbiges gilt für Stand-by-Stürmer Tobias Hanöffner, der den beruflich verhinderten Alexander Asen ersetzen soll. Und auch der zuletzt Grippe-kranke Verteidiger Florian Mayer ist wieder an Bord. „Der Kader ist groß genug“, sagt Bernie Englbrecht. „Deshalb kann es nicht sein, dass die Verantwortung zur Zeit fast nur bei unserer ersten Reihe liegt.“ Er erwarte, dass der Mannschaft bewusst sei, um was es an den kommenden beiden Wochenenden geht – und droht sicherheitshalber schon mal: „Wer nicht mitzieht, findet sich schnell auf der Bank wieder.“

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