Heimspiel gegen Selb und Verfolgerduell in Pegnitz - 2G-plus in der Clariant-Arena

Aktualisiert: 16. Dez. 2021

Von „machbaren Aufgaben“ spricht EVM-Coach Bernie Englbrecht vor diesem Wochenende. Machbar ja, aber trotzdem recht unterschiedlich. Denn während im Freitags-Heimspiel gegen den Vorletzten Selb 1b (19.30 Uhr) drei Punkte ganz einfach Pflicht sind, wäre Englbrecht beim Verfolgerduell in Pegnitz (Sonntag, 17.30 Uhr) vielleicht auch schon mit dem Erreichen der Overtime zufrieden. Aber wie auch immer: „Wir müssen weiter Punkte vorlegen“, so der Trainer.

Die Problematik ist bekannt: Der EVM steht zwar weiterhin auf einem schön anzusehenden zweiten Platz und hat wie Spitzenreiter Haßfurt 21 Zähler auf dem Konto – aber eben auch mit Abstand die meisten Spiele in der von Corona-Absagen gezeichneten Landesliga-Gruppe 1 absolviert. Was insbesondere mit Blick auf den Tabellendritten EV Pegnitz bedeutet: Vier Punkte Vorsprung sind zwar ganz nett, allerdings dürfen die IceDogs bis zum Ende der Vorrunde vier Spiele mehr als die Moosburger bestreiten. „Deshalb wäre es natürlich wichtig, die auf Distanz zu halten“, weiß Bernie Englbrecht. Im Hinspiel, das die Grün-Gelben knapp mit 3:2 gewinnen konnten, klappte es schon mal. Und da der EVM zuletzt im Freiluftstadion des EVP ziemlich regelmäßig gewinnen konnte, darf man vielleicht auch mit Blick auf den Sonntag optimistisch sein.

Knapp ging’s auch im ersten Aufeinandertreffen mit den Wölfen in Selb zu, als es nach 60 Minuten 1:0 für Moosburg hieß. Dieses Mal soll das Match allerdings nicht so eine Zitterpartie werden, hofft der Coach. Während bei seinen Schützlingen die Formkurve in den vergangenen Wochen klar nach oben gezeigt hat, konnten die Oberfranken seit Ende Oktober kein Spiel mehr gewinnen und rutschten in der Tabelle immer weiter ab. Englbrecht warnt trotzdem: „Wir haben ein freies Wochenende hinter uns. Da müssen wir erst mal schauen, dass wir wieder gut reinkommen.“

Zuschauer, die heute gut in die Clariant-Arena reinkommen wollen, brauchen dafür einen aktuellen, negativen Corona-Test (PCR maximal 48 Stunden alt, Antigen-Schnelltest maximal 24 Stunden). Auch die FFP2-Maske sowie ein Impf-/Genesenennachweis sollte nicht vergessen werden, denn es gilt die 2G-plus-Regel. Dazu gehört auch ein Mindestabstand von 1,50 Meter auf den Rängen. Testmöglichkeiten gibt es unter anderem in der Hopfenhalle (Stadtwaldstraße 8) oder im Testzentrum am Biller-Kreisel in Eching/Weixerau. Am Stadion wird nicht getestet.

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