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Auswärtsthriller in Amberg

Nach zuletzt zwei glücklosen Auftritten fand die U15-Spielgemeinschaft des EV Moosburg/EV Landshut II mit einem hochverdienten Auswärtssieg beim ERSC Amberg/EV Pegnitz Ice Dogs zurück in die Erfolgsspur. Der 4:6-Erfolg war allerdings nichts für schwache Nerven, da man nur 168 Sekunden vor Spielende mit 4:2 in Rückstand geriet, ehe die Gäste in einem atemberaubenden Endspurt die Partie nach Hause fuhren.


Völlig überraschend gingen die Hausherren in der 8. Spielminute in Führung, nachdem sich beide Teams zunächst vorsichtig abgetastet hatten, die Moosburger/Landshuterjedoch zusehends die Spielkontrolle gewannen. Youngster Anton Preckl fand nur wenige Sekunden später, nach Zuspiel durch Dennis Hass, die passende Antwort und glich per Abstauber zum 1:1 aus. Zu diesem Zeitpunkt erahnten weder Heim- noch Gästefans, dass die Comebacker-Qualitäten nach überraschenden Treffern der Amberger/Pegnitzer, im Laufe der Begegnung noch eine Steigerung erfahren sollten. Ab dem 1:1 hatte Moosburg/Landhut das Spiel fest in der Hand und kombinierten sich nach Belieben von Torgelegenheit zu Torgelegenheit. Folgerichtig erhöhte Kaito Kiermeier, nach Vorarbeit durch Louis Tschannerl, in der 14. Minute auf 1:2.


Auch im zweiten Drittel kannte das Spiel nur eine Richtung: Es ging ausschließlich auf das Tor der Gastgeber, deren überragender Goalie zusehends im Mittelpunkt stand, indem er unzählige Schüsse der Moosburger/Landshuter Spielgemeinschaft entschärfte. Wie aus dem Nichts glich Amberg/Pegnitz kurz vor Ende des Mittelabschnitts zum 2:2aus.


Auch das letzte Drittel begann das Team von Coach Christian Koller engagiert. Nach wie vor scheiterten seine Schützlinge jedoch am gegnerischen Torhüter und so bewahrheitete sich eine alte Sportlerweisheit: „Wenn Du sie vorne nicht machst, dann bekommst Du sie hinten.“ Ab der 49. Spielminute lief man somit einem 3:2-Rückstand hinterher. Gänzlich wurde der Spielverlauf bei Minute 57:12 auf den Kopf gestellt, als die Hausherren sogar auf 4:2 erhöhten. Zu diesem Zeitpunkt fragte man sich wohl nicht nur auf der Tribüne, wie man dieses Spiel überhaupt verlieren konnte. Umso beindruckender die Nervenstärke und Konsequenz der Moosburger/Landshuter, die vom Rückstand angestachelt zu einem wahren Sturmlauf ansetzten. Nach erneuter Vorarbeit durch Louis Tschannerl markierte Samuel Bötsch bei 57:24 den 4:3-Anschlusstreffer. Wenige Sekunden später glich Colin Reiter, nach Zuspiel durch Lukas Hölzl, bei 57:53 vielumjubelt zum 4:4 aus. Doch damit nicht genug: Bei 58:16 drehte Lorenz Seitz, nach Vorarbeit durch Johannes Fisch, die Partie zum 4:5. Kaito Kiermeier machte bei 59:16 den Deckel endgültig auf das Spiel, indem er, nach Zuspiel durch Louis Tschannerl, den völlig konsternierten Hausherren den sechsten Treffer einschenkte.


Den Jahreswechsel wird die SG Moosburg/Landshut auf Platz 4 der Landesliga Gruppe 3 verbringen, ehe das nächste Spiel am Dreikönigstag in Schweinfurt auf dem Programm steht.



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