EVM vs. EVL: Viel Spaß, neun (Gegen-)Tore und keine einzige Strafminute


Auch wenn die Seite des Moosburger Spielberichtsbogens bis auf den letzten Platz gefüllt war und die Gäste aus Landshut nur knapp drei Blöcke aufbieten konnten, waren die Favoritenrollen doch klar verteilt. Schließlich bestehen zwischen dem EVM (Landesliga) und dem EVL (DEL 2) drei Ligen Unterschied. Nach Beendigung ziemlich unterhaltsamer und nicht immer ganz ernster 60 Spielminuten siegten die Niederbayern vor rund 350 Zuschauern in der Clariant-Arena klar und deutlich mit 0:9 (0:3, 0:2, 0:4). Fazit eines Fans der Grün-Gelben: „Hauptsache nicht zweistellig.“

Wieder hatte sich dieses Aufeinandertreffen, das es zuletzt 2018 gab, die Bezeichnung „Freundschaftsspiel“ mehr als verdient. Denn auch heuer mussten die Unparteiischen, die das Match im Vier-Mann-System leiteten, keine einzige Strafzeit vergeben. Die Gäste verzichteten auf Vollgas-Eishockey und ließen die Hausherren somit ebenfalls am Spiel teilhaben. EVL-Schlussmann Olaf Schmidt allerdings erwies sich dann doch ein wenig als Spielverderber – weil er keinen einzigen Schuss der Moosburger passieren ließ.

Aber auch der EVM-Kapitän (und Landshuter) Bastian Krämmer wusste natürlich, „dass wir nicht als Favorit in die Partie gegangen sind“. Wichtig sei gewesen, dass sich keiner verletzt habe und die Zuschauer Spaß hatten. „Man hat schon gemerkt, dass die Landshuter nicht mal Halbgas spielen mussten“, so Krämmer.

Bei denen trugen sich Marco Pfleger (drei Treffer), Daniel Bruch, Julian Elsberger (jeweils zwei), Alexander Dersch und Brandon Alderson in die Torschützenliste ein. Damit war zumindest dieser Bereich des Spielberichtsbogens aus niederbayerischer Sicht bestens gefüllt.






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