NIEDERLAGE TROTZ AUFHOLJAGD


Was war das für ein Krimi, den die beiden Mannschaften des EV Moosburg und der ESC Vilshofener Wölfe am vergangenen Sonntagabend in der Clariant Arena zeigten!


Gleich zu Beginn begegneten sich die Teams auf Augenhöhe und so konnte Cedrick Chagnon auf Zuspiel von Jeremy Laframboise in der siebten Spielminute die Führung zum 1:0 statuieren. Die Wölfe zogen daraufhin das Tempo an und entschieden das Drittel mit zwei Toren (13./16. Minute) für sich.


Das zweite Drittel brachte dem EVM einige Unterzahlsituationen, welche die Gäste ausnutzten und sich bis zum 1:5 in sichere Führung schossen. Moosburgs Nummer acht, Benedikt Triebswetter, musste wegen einer fünf Minuten plus Matchstrafe das Eis frühzeitig in Richtung Dusche verlassen. Nach diesem Dämpfer, dass in nächster Zeit ein Verteidiger fehlen wird, machte sich auch der Rest der Grün Gelben auf in die Kabine.


Im letzten Spielabschnitt kehrten die Dreirosenstädter motiviert wie nie auf das Eis zurück. In der 44. Minute verwandelte Stefan Groß ein Zuspiel der beiden Kanadier zum 2:5, was die Moosburger Fans aufjubeln lies. Kaum verhallte das letzte Klatschen in der Clariant Arena, netzte Jeremy Laframboise ebenfalls in der 44. Spielminute auf Zuspiel von Leonard Schreiber und Stefan Groß zum 3:5 ein. Man könnte sagen, dass Moosburgs Eishockeycracks in diesem Moment zur Höchstform aufliefen und nicht zuletzt die wegen Verletzungen nur zusehenden Spieler Max Retzer und Alexander Schardt sehr gespannt auf das Spiel schauten. In der 55. Minute verkürzte Benjamin Franz auf Zuspiel von Sascha Haschberger und Tobias Stuckenberger auf 4:5. Nur eine Minute später glich Stefan Groß auf Zuspiel von Cedrick Chagnon zum 5:5 aus und die Clariant Arena bebte. Nun schien alles offen, beide Mannschaften hatten das Tempo sehr angezogen und begegneten sich definitiv auf dem selben Niveau. Kurz vor Schluss musste Moosburgs Nummer 19, Cedrick Chagnon, wegen unsportlichem Verhalten für zwei Minuten das Eis in Richtung Strafbank verlassen. Das nutzte der Vilshofener Kapitän sofort aus und machte bei einer Spielzeit von 59:58 den Sieg für die Wölfe klar. Die Enttäuschung der Moosburger war groß, dennoch hatte man ein solch starkes letztes Drittel gezeigt, worauf trotz letztem Tabellenplatz ein jeder sehr stolz sein darf.

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